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Das Rahmenprogramm ergänzt die BrauBeviale 2026 um Vorträge, Podiumsdiskussionen und neue interaktive Formate (Foto: YONTEX GmbH & Co. KG / Heiko Stahl)
07.09.2026

„Time for Opportunities“

Messeprogramm | Neue Workshop-Formate, Pilotprojekte aus der Praxis, Getränkekonzepte im Tasting und ein Vortragsprogramm, das sich sehen lassen kann: Vom 10. bis 12. November 2026 zeigt die BrauBeviale im Messezentrum Nürnberg, was in der Getränkewirtschaft möglich ist. Das gilt für Bier ebenso wie für Wein und alkoholfreie Getränke.

Der Markt verändert sich. Interessant ist dabei, wer diese Veränderung für sich nutzt. Verändertes Konsumverhalten, alkoholfreie Getränke, Energiekosten und Regulierung fordern die Getränkewirtschaft heraus und öffnen zugleich Spielräume für neue Produkte und Prozesse.

Genau darauf zielt das Leitthema „Time for Opportunities“ ab, unter dem die BrauBeviale 2026 ihr Rahmenprogramm vorstellt. Im Mittelpunkt stehen Fragen aus der Praxis: Wie lassen sich Ressourcen wirksamer einsetzen, von der Energie bis zur Wasseraufbereitung? Wie lässt sich eine bestehende Anlage bezüglich des Produktszenarios optimiert nutzen? Und welche Technologien sind reif für den Betriebsalltag?

„Time for Opportunities heißt für uns: nicht nur über Veränderungen im Markt zu sprechen, sondern zu zeigen, welche Möglichkeiten daraus entstehen“, so Markus Kosak, Yontex GmbH & Co. KG. „Auf der BrauBeviale treffen konkrete Herausforderungen auf Technologien, Ideen und Erfahrungen, mit denen sich heute schon etwas bewegen lässt.“

Breites Angebot

In der Main Stage in Halle 9 bietet das Programm ein breites Spektrum für Anwender. Es geht unter anderem um smarte Energiesteuerung, um den Vergleich von Glas, PET und Plasmatechnologien, um Robotics und KI zur Kostensenkung, internationale Benchmarks für Brewery-KPIs, um die Produktion alternativer Getränke auf bestehenden Anlagen oder auch um Alkoholreduzierung durch Zuckerentzug im Most.

Die drei Keynotes an den einzelnen Tagen setzen unterschiedliche Akzente. Am ersten Tag beantwortet Charles Nouwen von Peer to Beer die Frage, wie anpassungsfähig Bier sein muss, um Konsumentinnen und Konsumenten heute zu erreichen. Am nächsten Tag beschäftigt sich Charles Banks von thefoodpeople mit „TheBeverage Foresight Play Book: Trends, Tensions, and Untapped Opportunities“, und am Donnerstag wird es regulatorisch: Unter dem Titel „Die PPWR und ihre Auswirkungen auf die Getränkebranche in den nächsten Jahren“ ordnet Peter Désilets von pacoon Sustainability Concepts die Herausforderungen für die Hersteller ein.

In Podiumsdiskussionen auf der Main Stage werden am Mittwoch die Zuckersteuer thematisiert und Erfahrungen ausgetauscht, wie unterschiedlich europäische Märkte damit umgehen. Am Donnerstag richtet sich der Blick auf Erfolgsstrategien für kleine und unabhängige Brauereien in Europa mit einem Fokus auf die Entwicklung des Segmentes alkoholfreies Bier.

Neue Formate in Halle 9

Die neue Focus Corner beheimatet Workshops zu verschiedenen Themen, unter anderem ein Nachhaltigkeits-Assessment für Brauereien, Logistikprozesse als Motor für Produktivität, alkoholfreier Genuss in der Gastronomie, Wertschätzung und Wertschöpfung mit dem Genussprodukt Bier, die neuen Regelungen zur Umweltkennzeichnung unter der EmpCo-Richtlinie sowie ein Angebot des Netzwerks women4beverages mit dem Schwerpunkt „Commercial Leadership in Motion“. Hier steht der Austausch auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert aber eine Voranmeldung.

Die Pilot Area zeigt Projekte entlang der Wertschöpfungskette auf und welches Potenzial die neuen Lösungen für die Branche bieten. Neben technologischen Themen stehen die Verwertung von Nebenströmen, von der Aufbereitung von Biertreber zu Proteinen für Fleischersatzprodukte oder Bio-Polymeren für neue Verpackungen bis zu datenbasierten Waste-to-Value-Konzepten im Fokus.

Mit weiteren Angeboten wie die Discovery Bar, in der Getränkeinnovationen von denen ausgeschenkt werden, die sie erdacht haben, oder die Wine Area runden das Rahmenprogramm das Messegeschehen rund um die Ausstellungsflächen der BrauBeviale 2026 in Nürnberg ab.

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