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Rohstoffe

Herkules ist eine Hochalphasorte deutscher Züchtung und mit 4584 Hektar (2016) Anbaufläche die mit dem größten Flächenanteil in Deutschland. Innerhalb weniger Jahre hat sie die beiden Sorten Magnum und Taurus deutlich überflügelt. Polaris erhielt aufgrund seines spezifischen Aromaeindrucks 2012 die offizielle Zulassung als „Special Flavour Hopfen“. Seine Fläche in der Hallertau und dem Elbe-Saale-Gebiet beträgt derzeit 106 Hektar (2016). Dieser Beitrag widmet sich den Unterschieden der beiden Sorten aus den genannten Anbau­gebieten. Insgesamt dienten sechs Sude dazu, sie brautechnisch zu beschreiben.

Rohstoffe

Die Versorgung europäischer Mälzer und Brauer mit Braugerste aus der Ernte 2016 fällt knapp aus. Dank der Überhänge aus der Ernte 2015 bleibt der Markt im Moment aber relativ entspannt. Ein großer Teil der Abschlüsse wurde bereits vor der Ernte 2016 getätigt. Die Deckung der Verarbeiter wird als gut beschrieben. Dennoch besteht noch Handlungsbedarf für die erste Jahreshälfte 2017.

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Mit 43 883 Zentnern (2194,16 t) stieg die Erntemenge im Jahr 2016 gegenüber dem Problemjahr 2015 um 29,5 Prozent. Die gebietsprägenden Landsorten (Tettnanger und Hallertauer Mittelfrüh) brachten es auf 25 935 Ztr. (1296,75 t), was rund 60 Prozent der Gesamtmenge entspricht.

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Im Rahmen der Deutschen Hopfenpressekonferenz am 9. November 2016 in Nürnberg wurden von Ministerialdirigent Eckhard Engert, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bonn, die Ehrenpreise des BMEL verliehen.

Nachbericht

Hopfen, Malz, ein wenig Mikrobiologie und Technologie sowie eine Diskussion unter Gleichgesinnten und auf Augenhöhe: Mehr braucht es eigentlich nicht für einen gelungenen Stammtischabend. Oder eben für gelungene Berchinger Rohstofftage, gemeinsam veranstaltet von BLB GmbH, Berching, und Hopsteiner, Mainburg. Dazu fanden sich am 24. und 25. November 2016 36 Teilnehmer im Berchinger Brauerei-Gasthof Winkler ein. Die ausgewählte Mischung aus Vorträgen zur Rohstoffsituation 2016, technischen und technologischen Entwicklungen sowie Qualitätssicherung und Sensorik stimmte.

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Fusarienkontaminationen auf Braugetreide beeinträchtigen die Malz- und Bierqualität entscheidend. Die aufgrund der Pilzinfektion vielfältigen qualitativen Veränderungen resultieren meist in Ertragsverlusten bei den Landwirten, in veränderten Lösungseigenschaften beim Mälzungsprozess, aber auch in qualitativen Beeinträchtigungen im Endprodukt Bier. Trotz großer Bemühungen in der Vergangenheit konnten die Zusammenhänge zwischen Fusarienkontamination, agronomischen, mälzungs- und braurelevanten Aspekten und der Lebensmittelsicherheit nicht zufriedenstellend aufgezeigt werden.

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Spät- bzw. kaltgehopfte Biere liegen weiterhin im Trend. Eine Vorhersage des endgültigen Aromaeindrucks im fertigen Bier ist aber schwierig. Daher setzen sich weltweit Forscher damit auseinander, die verschiedenen Aromakomponenten zu identifizieren. Es wird der Frage nachgegangen, welche Hopfensorte welche Aromaeindrücke mitbringt, welche Stoffe also auch im fertigen Bier noch vorhanden sind und damit zum Aromaeindruck beitragen. Im folgenden Beitrag sind dazu weitere Forschungsergebnisse zusammengefasst, die ausführlich in BrewingScience, 69(1/2), 2016, S. 1-7, veröffentlicht wurden.

Rohstoffe

Der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie führt jährlich zur Beurteilung der Qualität des neuen Jahrgangs, des Mälzungsverhalten sowie der Beschaffenheit der Gersten und Malze das „Frühvermälzungsprogramm“ durch. Dabei werden eingesandte Praxismuster (Sommerbraugersten, Winterbraugersten und Brauweizen) auf entscheidende Qualitätsmerkmale untersucht.

Rohstoffe

Entgegen der Erwartungen hat sich die Anbaufläche für Sommergerste in Bayern 2016 abermals dramatisch reduziert. Zur Fläche des Vorjahres besteht eine Differenz von über 10 000 ha. In diesem Jahr führten das feuchte Frühjahr und der niederschlagsreiche Frühsommer zu Besorgnis um Erträge und Kornqualität. Immerhin waren selbst in den normalerweise trockenen Lagen im Nordwesten ausreichend Niederschläge für eine gute Ertragserwartung vorhanden.

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