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Steigende Anforderungen an die Abwasserreinigung - steigende Kosten für die Betriebe. Konsequenzen für Mälzereien -- Die Anforderungen an die Reinheit der in die Vorfluter einzuleitenden gereinigten Abwässer steigen ständig. Für Direkteinleiter (Betreiber kommunaler und betrieblicher Abwasserreinigungsanlagen) werden diese Anforderungen durch das Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften über Mindestanforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer geregelt; für direkteinleitende Mälzereien gilt Anhang 21 zur Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift. Weiterhin werden die Anforderungen an die Reinheit der in die Vorfluter einzuleitenden gereinigten Abwässer nachhaltig durch das Abwasserabgabegesetz beeinflußt..
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Getreidemarktordnung im Getreidewirtschaftsjahr 1991/92 -- Der Ministerrat der EG hat jetzt die wichtigsten Beschlüsse zur Getreidemarktordnung im GWJ 1991/92 gefaßt: Die Getreide-Interventionspreise bleiben in ECU unverändert gegenüber dem GWJ 1990/91. In DM sinken sie um etwas mehr als 0,8%, da der über Jahre hingeschleppte Währungsabstand für Getreide in der Bundesrepublik gestrichen wird. Der neue Umrechnungsschlüssel für ECU : DM beträgt somit ab 1.7. 1991 für Getreide 1 ECU = 2,35418 DM. Der Interventionspreis beläuft sich demnach auf 160,13 ECU = 376,97 DM/t. Der Ankaufspreis der BALM für Gerste beträgt 94% des Interventionspreises. Die Mitverantwortungsabgabe (MVA) wird von 3% auf 5% (Basis: Backweizen-Interventionspreis) erhöht. Zur Zeit beträgt die Stillegungsprämie 600 DM/ha..
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Die Braugerstenfelder präsentierten sich bei den ersten Braugerstenrundfahrten in guter Verfassung. -- Die Ähren und Körner sind dank der reichlichen Niederschläge im Juni gut ausgebildet. Die Bestände haben die letzte Hitzewelle gut überstanden. Umsätze in neuerntiger Braugerste finden z. Zt. nicht statt, da die Ertragslage noch nicht abzusehen ist. Für alterntige Braugerste lagen die Preise Ende Juni/Anfang Juli bei 55 DM/dt.
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Die Hopfenernte in Australien wurde dieser Tage abgeschlossen -- Nach Angaben der H. Meier GmbH, Hopfenkommission, Georgensgmünd, rechnet man mit einer Ernte von etwa 50 000 Ztr, die so gut wie ausverkauft ist. Die Alphawerte liegen zwischen 9 und 10%.
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Möglichkeiten zur Verringerung des Hopfenabfalls bei Hopfenpellets und Hopfenextrakten -- Ausgehend von den allgemeinen Bestrebungen zur Verringerung oder Vermeidung des Verpackungsmülls wollen die Autoren aus ihrer Sicht einige Möglichkeiten hierzu aufzeigen.
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Die landwirtschaftlich ökologische Nutzfläche ist 1990 um 40% auf 76 133 ha gestiegen. -- Darauf wies die Neumarkter Lammsbräu bei der Unterzeichnung eines Abnahmevertrages für Qualitätsbraugerste aus kontrolliertem ökologischem Anbau mit dem neugegründeten Erzeugerzusammenschluß von Bioland- Bauern hin. Die Öko-Landwirte werden wie im Vorjahr ca. 1
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Braugerstenversorgung auf schmalem Grat -- Am 18. April 1991 fand im Rheinhotel Dreesen in Bonn-Bad Godesberg die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Mälzerbundes statt. Der Vormittag war neben den Regularien den Berichten der Vorsitzenden der Ausschüsse - Dr. Fritzer für den Marktpolitischen Ausschuß, Dr. Kinnebrock für den Betriebswirtschaftlichen Ausschuß und Dr. Weymar für den Technischen Ausschuß - gewidmet. Im öffentlichen Teil der Versammlung konnte Präsident Gottfried Bauer, Schweinfurt, neben den zahlreich an den Rhein gekommenen Mitgliedern auch eine Reihe von Gästen, insbesondere aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, begrüßen. Der Leiter der Abteilung Marktpolitik im BML Ministerialdirektor Dr. Scherer sowie Dr. Padberg und Dr.Zt. Dr.
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Neuzüchtungen von Aromahopfen -- In seinem ersten Referat zum auch in diesem Jahr ausgebuchten 24. Technologischen Seminar ging Prof. Dr. L. Narziß am 29. 1. 1991 in Weihenstephan auch auf die Neuzüchtungen von Aromahopfen aus der bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau in Hüll ein. Die Sorten Hallertauer Tradition mit einem alpha-Säurengehalt von 6,2%, Spalter Select (5,4%) und Hersbrucker Pure (5,5%) haben mittlerweile die Sortenzulassung erhalten und sollen den Mittelfrühen, den Spalter und den Hersbrucker Spät ersetzen. Wie Prof. Narziß anhand der Ergebnisse aus zahlreichen Versuchssuden im Klein- und Großmaßstab sowie aus Verkostungsreihen nachweisen konnte, erreichten die neuen Sorten die Standardsorte Hersbrucker. Zum Teil brachte sie sogar bessere Werte.T. Prof..
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Die Hopfenernte 1990 in den alten Bundesländern betrug 27 331 t. Damit lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, um 14% unter dem Vorjahresergebnis. Zurückgeführt wird das schlechtere Ergebnis ausschließlich auf die geringeren Hektarerträge. Von der gesamten Ernte kamen 93% aus Bayern. Der Rest entfiel auf Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz.