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Die Braugerstenfelder präsentierten sich bei den ersten Braugerstenrundfahrten in guter Verfassung. -- Die Ähren und Körner sind dank der reichlichen Niederschläge im Juni gut ausgebildet. Die Bestände haben die letzte Hitzewelle gut überstanden. Umsätze in neuerntiger Braugerste finden z. Zt. nicht statt, da die Ertragslage noch nicht abzusehen ist. Für alterntige Braugerste lagen die Preise Ende Juni/Anfang Juli bei 55 DM/dt.
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Die Hopfenernte in Australien wurde dieser Tage abgeschlossen -- Nach Angaben der H. Meier GmbH, Hopfenkommission, Georgensgmünd, rechnet man mit einer Ernte von etwa 50 000 Ztr, die so gut wie ausverkauft ist. Die Alphawerte liegen zwischen 9 und 10%.
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Möglichkeiten zur Verringerung des Hopfenabfalls bei Hopfenpellets und Hopfenextrakten -- Ausgehend von den allgemeinen Bestrebungen zur Verringerung oder Vermeidung des Verpackungsmülls wollen die Autoren aus ihrer Sicht einige Möglichkeiten hierzu aufzeigen.
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Die landwirtschaftlich ökologische Nutzfläche ist 1990 um 40% auf 76 133 ha gestiegen. -- Darauf wies die Neumarkter Lammsbräu bei der Unterzeichnung eines Abnahmevertrages für Qualitätsbraugerste aus kontrolliertem ökologischem Anbau mit dem neugegründeten Erzeugerzusammenschluß von Bioland- Bauern hin. Die Öko-Landwirte werden wie im Vorjahr ca. 1
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Braugerstenversorgung auf schmalem Grat -- Am 18. April 1991 fand im Rheinhotel Dreesen in Bonn-Bad Godesberg die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Mälzerbundes statt. Der Vormittag war neben den Regularien den Berichten der Vorsitzenden der Ausschüsse - Dr. Fritzer für den Marktpolitischen Ausschuß, Dr. Kinnebrock für den Betriebswirtschaftlichen Ausschuß und Dr. Weymar für den Technischen Ausschuß - gewidmet. Im öffentlichen Teil der Versammlung konnte Präsident Gottfried Bauer, Schweinfurt, neben den zahlreich an den Rhein gekommenen Mitgliedern auch eine Reihe von Gästen, insbesondere aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, begrüßen. Der Leiter der Abteilung Marktpolitik im BML Ministerialdirektor Dr. Scherer sowie Dr. Padberg und Dr.Zt. Dr.
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Neuzüchtungen von Aromahopfen -- In seinem ersten Referat zum auch in diesem Jahr ausgebuchten 24. Technologischen Seminar ging Prof. Dr. L. Narziß am 29. 1. 1991 in Weihenstephan auch auf die Neuzüchtungen von Aromahopfen aus der bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau in Hüll ein. Die Sorten Hallertauer Tradition mit einem alpha-Säurengehalt von 6,2%, Spalter Select (5,4%) und Hersbrucker Pure (5,5%) haben mittlerweile die Sortenzulassung erhalten und sollen den Mittelfrühen, den Spalter und den Hersbrucker Spät ersetzen. Wie Prof. Narziß anhand der Ergebnisse aus zahlreichen Versuchssuden im Klein- und Großmaßstab sowie aus Verkostungsreihen nachweisen konnte, erreichten die neuen Sorten die Standardsorte Hersbrucker. Zum Teil brachte sie sogar bessere Werte.T. Prof..
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Die Hopfenernte 1990 in den alten Bundesländern betrug 27 331 t. Damit lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, um 14% unter dem Vorjahresergebnis. Zurückgeführt wird das schlechtere Ergebnis ausschließlich auf die geringeren Hektarerträge. Von der gesamten Ernte kamen 93% aus Bayern. Der Rest entfiel auf Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz.
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Verhalten von Bierinhaltsstoffen bei der herstellung von alkoholreduzierten Bieren mittels Dialyse -- Der Trend der Verbraucher zur kalorienbewußten Ernährung wie auch die in der Diskussion befindliche Senkung der Promillegrenze für Autofahrer veranlaßte viele Brauereien dazu, in den letzten Jahren verstärkt alkoholarme und alkoholfreie Biere zu produzieren. Die Zuwachszahlen auf diesem Sektor geben der Brauindustrie recht. Im folgenden Bericht soll die Herstellung von alkoholarmem und alkoholfreiem Bier mittels einer Dialyseanlage im Vordergrund stehen. Es soll der Einfluß dieser Parameter auf Bierinhaltsstoffe während des Dialysevorgangs aufgezeigt werden..
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Eklat bei der Braugersten-Pressekonferenz -- Mit einem Eklat endete die Pressekonferenz zur 39. Bayerischen Landesbraugerstenschau, die vom Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenanbaus und vom Bayerischen Bauernverband in Freising veranstaltet wurde. Handel und Mälzer waren am Ende der Veranstaltung so erbost über die Aussage des Bezirkspräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Senator Karl Groenen, daß sich beide nicht mehr an die erst wenige Tage zuvor noch gemeinsam getroffenen Preisvereinbarungen gebunden fühlen. Georg Beer nicht davon abbringen. Auf einer Anbaufläche von 220 000 ha ( - 10 000 ha gegenüber 1989) wurden in Bayern über eine Million Tonnen (+ 10 000 t zu 1989) Sommergerste geerntet. Angesichts der offenen Fragen ist dies allerdings zu bezweifeln..