Rohstoffe
Bereits in der 5. Generation befindet sich die Weissheimer Malzfabrik in Privatbesitz. Neben der Hauptverwaltung in Andernach gibt es weitere Produktionsstätten in Gelsenkirchen, Bremen, Augsburg und Frankfurt/Main. Ferner hält Weissheimer die Mehrheitsanteile an Sachsen-Malz in Heidenau b. Dresden, Albadomu Malata in Ungarn und BaItic Malt in Polen. Die Jahresproduktion des Gesamtunternehmens, einschließlich der Töchter, beläuft sich auf 500 000 t. Weissheimer hat sich auf die Produktion von hochwertigen zweizeiligen Sommergerstenmalzen spezialisiert. In dem Betrieb Andernach werden zusätzlich Kara Malze, Röstmalze, Münchener Malze sowie Aromalzmehle produziert. (Weissheimer Malzfabrik, 56626 Andernach, Halle 1, Stand 128)
Rohstoffe
Die Simon H. Steiner Hopfen GmbH aus Mainburg vertritt die fünf weltweit tätigen Unternehmen der Gruppe: Hopsteiner, Hopstabil, Lupofresh, Sebastian Klotz und Landmann. Auf dem Stand, an dem auch Fromm Mayer-Bass aus München vertreten sein wird, informiert man über das Produktprogramm der Gruppe sowie über die Veredlungswerke in Deutschland und USA. Dazu gehört auch die Vorstellung der besonderen Vorteile im Hinblick auf die Produktqualität. Insgesamt zeigt man die unterschiedlichsten Hopfenprodukte, die Palette reicht von Rohhopfen, Hopfenpellets 90 und 45, CO2- und Ethanol-Extrakt über Hopfenöle und Isohumolone bis hin zu den Neuheiten Tetra-lso-Extrakte, reduzierten lso-Extrakten und sonstigen Downstreamprodukten.
(Simon H. Steiner Hopfen GmbH, 84048 Mainburg, Halle 1, Stand 235).
Rohstoffe
Das wachsende Umwelt- und Gesundheitsbewußtsein der Verbraucher veranlaßt die Hopfenvermarktungs- und Vertriebs-GmbH aus Niederlauterbach, einen besonderen Qualitätshopfen anzubieten. Hopfen ist mit seinen wertvollen lnhaltsstoffen einer der wichtigsten Rohstoffe zur Biererzeugung. Die Verwendung von Hopfen aus neutral kontrolliertem Vertrags-Anbau (KVA) bietet dem Brauer und Biertrinker die Möglichkeit, eine umweltschonende und auf die Erhaltung der natürlichen Ressourcen ausgelegte Produktion zu fördern. Der KVA verpflichtet den Pflanzer zur jährlichen Nmin-Untersuchung, Aufzeichnung von Dünge-, Pflanzenschutz- und Kulturmaßnahmen für jeden Hopfengarten, regelmäßigen Bestandskontrolle durch eine neutrale Institution sowie kontinuierliche Fortbildung.
Rohstoffe
Die englische Crisp Malting Group produziert jährlich 180 000 Tonnen Malz. Gezeigt werden Produkte von Nackthafer, Roggen, Weizen und Gerste, vor allem aber die Erfolgsstory von “Fanfare”. Es handelt sich dabei um hochqualitatives Malz, das sich für Lager, Ale und Stout-Biere eignet. Gleichzeitig ist es beliebt bei den Bauern, denn es lassen sich damit Erträge erwirtschaften, die vergleichbar sind mit denen von Futtergerste. Auch die Mälzerei kommt dadurch in den Genuß von zwei Vorteilen: gute Qualität zu einem niedrigen Preis. Einzigartig von Crisp ist “Clarity”, ein Malz, mit dem Biere von längerer Haltbarkeit gebraut werden können und das gleichzeitig eine PVPP-Klärung überflüssig macht. (Crisp Malting Group, GB – Fakenham Norfolk NR 217 AS, Halle 1, Stand 136)
Rohstoffe
Die amerikanische Cargill Inc. hat mit der Übernahme der Schreier/Prairie Mälzereien in Kanada, USA und China sowie der Inbetriebnahme einer neuen Turmmälzerei in Argentinien einen weiteren Schritt in Richtung einer globalen Versorgung der nationalen und internationalen Kunden mit Qualitätsbraumalz unternommen. lnklusive den schon bestehenden Mälzereien in den USA und Europa – alle 150 sind zertifiziert – produziert das Unternehmen nun an 11 Standorten weltweit 1,5 Millionen Tonnen Malz, was nahezu dem Malzbedarf der gesamten deutschen Bierproduktion entspricht.
(Deutsche Cargill GmbH, 38202 Salzgitter, Halle 1, Stand 130).
Rohstoffe
Die Hopfenernte 1998 ist abgeschlossen. Die Übernahme der Rohhopfen durch die Handelsfirmen läuft derzeit auf vollen Touren. Die Landpartien sind vom Hopfenhandel auf ihre Alphawerte geprüft. Als vorläufiger Trend zeichnet sich nach den bisher eingegangenen Meldungen der Betriebslabors der einzelnen Hopfenhandelsbetriebe folgendes Bild ab:
Rohstoffe
Mit etwas Verspätung konnte die Europäische Union wieder eine durchschnittliche Sommergerstenernte einbringen. Nur im Norden Europas ist die Ernte noch nicht beendet, weil die Abreife durch Regen verzögert und die Erntearbeiten immer wieder unterbrochen wurden.
Auch wenn die Produktionsmenge insgesamt nur geringfügig unter dem Vorjahr liegen wird, so gibt es doch erhebliche Unterschiede in den einzelnen Ländern. Dort, wo frühzeitig ausgesät und auch geerntet werden konnte, zeigen sich die besten Ergebnisse. So haben Spanien und Frankreich hervorragende Erträge und Qualitäten eingebracht.
In England, Schottland, den skandinavischen Ländern und Finnland macht man sich inzwischen über die noch nicht geernteten Gersten Sorgen wegen der Qualität. September 1998 (alle Zahlen ca.):.
Rohstoffe
Im Rahmen des Hopfenseminars für die Rohstoffexperten deutscher Brauereien am 26. August 1998 in Hüll referierte Dipl.-Biologin RRin Dr. Elisabeth Seigner über dieses Thema.
Seit 1926 wird in HüII sehr erfoIgreich Hopfen gezüchtet. Der ErfoIg zeigt sich am deutIichsten darin, daß heute in der Hallertau bereits auf mehr als 64% der Hopfenfläche Hüller Zuchtsorten angebaut werden.
Die neuen Aroma- und Bittersorten überzeugen gleichermaßen Hopfenpflanzer und Brauer durch ihr feines Aroma, ihren hohen Alphasäurengehalt, durch ihren hohen Ertrag und besonders durch ihre gute bis sehr gute Widerstandsfähigkeit gegenüber der Hopfenpseudoperonospora und dem Welkepilz. reinerbige Hopfen, dem Züchter zur Verfügung zu stellen. Die Pflanzen weisen z.T.B.
Rohstoffe
Große Schwankungen in Ertrag und Qualität kennzeichnen die diesjährige Ernte in vielen Regionen. Unterschiedliche Aussaatzeiten, extreme Witterungsverhältnisse und wegen Regen verzögerte Ernteeinbringung sind im wesentlichen dafür verantwortlich. Insgesamt ist die Braugerstenernte aber etwas besser ausgefallen, als befürchtet. Reichliche Niederschläge im Juli haben dazu beigetragen, daß die guten Hektarerträge von 1997 oft wieder erreicht oder sogar überschritten wurden. Allerdings ist die Erntemenge dennoch um ein Fünftel kleiner als im Vorjahr, weil die Aussaatfläche sehr stark eingeschränkt wurde.
Der Erntebeginn war in den südlich gelegenen Bundesländern um den 20. Juli, weiter nördlich erst Anfang August.
Die Aussaatfläche ist um 21 % reduziert worden.):.