Home > Themen > Reinigung/Desinfektion

Reinigung/Desinfektion

Bei der Reinigung von Brauereiabwasser sind viele Restriktionen zu beachten. Es hat eine hohe Konzentration an leicht abbaubaren organischen Verbindungen (BSB5), Desinfektionsmittel kommen zum Einsatz und der pH-Wert ist stark schwankend, da saure und basische Reinigungsmittel abwechselnd bei den CIP-Prozessen eingesetzt werden.

Seit über 450 Jahren wird im Spalter Hopfenland traditionsreiche Braukunst in der wohl letzten verbliebenen kommunalen Brauerei Deutschlands gepflegt. „Wir geben unserem Bier keinen Zeitplan vor, sondern geben ihm so viel Lagerzeit, bis es ausgereift ist“, so Dipl.-Braumeister Uwe Schulz.


In vielen Produktionsprozessen kann Über- und Unterdruck entstehen. Sowohl unzulässige Drucküberschrei­tungen als auch Vakuumbildungen führen oftmals zu fatalen Schäden (Abb. 1). Die Folge sind Produktionsstillstände, hohe monetäre Verluste und die Gefährdung von Menschenleben. Der Artikel verdeutlicht, worauf es bei der Absicherung eines Druck­behälters ankommt.


250 000 Ventile hat die Evoguard GmbH seit 2010 hergestellt, wie am 8. Mai 2017 von Seiten der Tochter der Krones AG gemeldet wurde.


In dieser Arbeit wurde die Effektivität einer kontinuierlichen Desinfektion am Flaschenfüller einer Brauerei mit Hilfe der auf Wasser basierenden Natriumhypochlorit Desinfektionslösung Nades 2.0 überprüft. Zur Reduzierung der Keimlast und Eliminierung des Lactobacillus rossiae wurde am Flaschenfüller ein Düsensystem für die kontinuierliche Füllerdesinfektion installiert.


Das vermehrte Auftreten von bakteriellen Erregern, die gegen verschiedene Antibiotika unempfindlich sind, sogenannte multiresistente Erreger wie z. B. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), lösen allgemeine Besorgnis aus.
Als Ursache für die stark ansteigende Keimbesiedelung ist vor allem die unzureichende Umsetzung prophylaktischer Hygienemaßnahmen zu sehen.


Maschinelle Reinigungs- und Füllanlagen von Keg-Fässern besitzen meist eine Schwachstelle: Zylinder aus Aluminium. Die Scheuer Maschinenbau GmbH, Groß-Umstadt, hat dieses Manko beseitigt. Die Füll- und Reinigungsmaschinen des Herstellers aus in Hessen werden mit Zylindern ausgerüstet, die auch aggressiven Reinigungsmitteln dauerhaft standhalten. Die SMC Pneumatik GmbH, Egelsbach, hat die Maschinen-Serie PWKF von Scheuer mit widerstandsfähigen Edelstahl-Zylindern ausgestattet, die dank ihrer besonderen Abstreifer den Kolben schützen und so für längere Komponenten-Haltbarkeit sorgen.


Trotz der Verwendung von nichtrostenden Stählen können in Getränkebetrieben Korrosionsschäden auftreten, wenn ungünstige Betriebsbedingungen und Medienzustände vorliegen. Hohe Chloridgehalte und niedrige pH-Werte begünstigen dabei die vorwiegend örtlich auftretenden Korrosionsformen.


Peroxide und peroxidische Mittel werden in der Lebensmittel- und besonders in der Getränkeproduktion sehr breit eingesetzt. Derartige Produkte werden häufig im Bereich der Desinfektion und Sterilisation, aber auch bei normalen Reinigungsprozessen verwendet. Die moderne Lebensmittel- und Getränkeindustrie benötigt laufend optimierte Reinigungs- und Desinfektionsverfahren, um die ständig steigenden Anforderungen zu erfüllen. Peroxidische Substanzen werden zudem als oxidativer Reinigungsverstärker verwendet.


In der Getränkebranche werden der Nutzen sowie die Umsetzung von Hygienic Design-Anforderungen oftmals kontrovers diskutiert. Von „ist gut, wird bei uns auch so umgesetzt“, „brauchen wir nicht“, „haben wir, denn wir bauen in Edelstahl“, bis hin zu „wir wollen doch unsere Anlage nicht vergolden“ sind die Aussagen und Meinungen zu diesem Thema breit gestreut. Die Zielsetzung von Hygienic Design (HD) ist, die Getränkebranche dahingehend zu unterstützen, Getränke sicher und kosteneffizient zu produzieren. Der Artikel behandelt HD und seine Anforderungen von der Definition der relevanten Oberflächen bis hin zur Qualifizierung von ganzen Anlagen. Dabei werden die Vorgehensweisen bei Vorbereitung und Umsetzung sowie der Kundennutzen aufgezeigt.


Schon im letzten Jahr war es auffällig: Das Expertentreffen Getränkeschankanlagen in Weihenstephan bietet kreativen Köpfen und Start-ups rund um die Getränkeschankanlage eine hervorragende Plattform. So auch beim 28. Expertentreffen am 16. Januar 2017. Das Interesse für Neuentwicklungen und Innovationen besteht – insgesamt 146 Namen verzeichnete die Teilnehmerliste, so dass der Seminarraum des internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrums Weihenstephan (iGZW) hier an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die Neuvorstellungen im Bereich der Schnellschanksysteme und eine Lösung für das allseits bekannte Dilemma „Weißbier kann man nur aus einem Glas trinken!“