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Kontrolle von Werbezielen -- 180 Werbeangriffen ist jeder Bundesbürger jeden Tag durchschnittlich ausgesetzt. Für Werbungtreibende bedeutet das, entweder ständig präsent zu sein und dafür Unsummen in die Werbung zu pumpen oder gesteigerten Wert auf eine exakte Ansprache der jeweiligen Zielgruppe zu legen. Die Einteilung potentieller Käufer in Zielgruppen erfolgt quantitativ nach Käufern oder Nichtkäufern, Intensiv- oder Schwachverwendern, nach dem Alter, dem Geschlecht und der Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht. Quantitativ wird differenziert nach dem Preis- oder Qualitätsbewußtsein, dem Umweltbewußtsein und dem Streben nach Sicherheit. Der Beratungsbrief für Produktmanager und Marketingleiter liefert dazu eine Checkliste zur Festlegung und Kontrolle von Werbezielen und Zielgruppen..

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Kronkorken als Radkappen -- Seit 1. September 1992 fahran die Busse im Stadt- und Regionalverkehr in der holländischen Stadt Leiden als erste der Welt mit speziell entwickelten überdimensionalen Kronkorken als Radkappen. Die Bavaria-Brauerei in Lieshout setzt den öffentlichen Personennahverkehr in dieser Form zur Werbung ein. Zunächst machten die Linienbusse in der Region Leiden vier Wochen lang mit ihren neuen Radkappen auf Bavaria Malt Alcoholvrij aufmerksam. Anschließend wurden diese Kronkorken an insgesamt 275 Bussen in 15 verschiedenen niederländischen Gemeinden angebracht. Die für diese Aktion entwickelten Kronkork-Radkappen wurden den technischen Anforderungen an den Verkehr von Linienbussen angepaßt..

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Biermarken in Deutschland -- Die deutschen Brauer haben es schwerer denn je. Der Boom der letzten beiden Jahre ist vergangen und sollte vergessen sein. Der gewohnte Alltag mit all seiner Härte ist wieder da. Er läßt für Träumereien keine Zeit. Der Markt stagniert, der Bierverbrauch nimmt tendenziell eher ab. Die Aussichten für die meisten Unternehmen sind alles andere als gut. Nur die wenigsten haben mit einer eindeutigen, langfristigen Markenpolitik ihre Zukunft im Griff und können noch auf das notwendige Wachstum setzen. Für die große Masse hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Nun, da die Brauer in den neuen Ländern Terrain zurückerobern, entstehen dort moderne Fertigungsstätten. hl erreichte. hl. Jedermann war sich im klaren, daß große Steigerungen nicht mehr möglich seien.

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Deutsche bleiben ihrem Bier treu -- Was halten die deutschen Biertrinker von Bieren aus dem Ausland? Diese Frage wurde vor dem Hintergrund des Europäischen Binnenmarktes in sieben deutschen Großstädten rund 3000 Konsumenten gestellt. Die Umfrage der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), Bonn, zeigte, daß 72% der Befragten es vorziehen, wenn zur Herstellung deutscher Biere ausschließlich einheimische Rohstoffe als Basis für eine gute Bierqualität verwendet werden. 83% der Befragten haben bereits Biere ausländischer Herkunft probiert. Dabei schnitten aber die ausländischen Biere nicht so gut ab. 69% sind der Meinung, daß die probierten ausländischen Biere weniger gut schmecken als die deutschen..

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Sortenstatistik in NRW -- Für das Jahr 1992 gab der Verband Rheinisch-Westfälischer Brauereien die Sortenstatistik seiner Mitgliedsbetriebe bekannt. Von den insgesamt erfaßten 31,52 Mio hl Bier (+ 2,2%) entfielen 22,243 Mio hl bzw. 70,6% (Vorjahr: 69,4%) auf Pils. Alkoholfreies Pils kam auf 350 874 hl (+ 30,7%), alkoholarmes auf 257 119 hl (+ 17%). Die Sorte Alt blieb mit 4,102 Mio hl nahezu konstant. Ihr Anteil sank von 13,3% auf 13,0%. Alkoholfreies Alt nahm um 13,4% auf 79 919 hl ab, alkoholarmes dagegen um 167% auf 25 572 hl zu. Kölsch erreichte mit 3,387 Mio hl (- 0,2%) nicht ganz das Vorjahresniveau. Sein Anteil sank von 11,0% auf 10,8%. Alkoholfreies Kölsch stieg um 1015% auf 36 563 hl, alkoholarmes um 84,5% auf 61 727 hl. Die Sorte Export nahm weiter um 9,4% auf 1,196 Mio hl ab..

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Europäischer Biermarkt -- Der Bierkonsum in Westeuropa ist 1992 um lediglich 0,7 Prozent auf knapp 314 Mio hl gestiegen. Das geht aus einem Marktbericht der Beratungsfirma Plato Logic Ltd., Danebury, hervor. In den meisten europäischen Ländern war ein Anstieg im Bierkonsum zu beobachten. Lediglich in Spanien und in Großbritannien waren die Ergebnisse negativ. Im Premium-Bereich zeigte sich in allen 17 untersuchten Ländern ein Zuwachs von 4,3 Prozent. Für die alkoholfreien und alkoholarmen Biere wurde ein Zuwachs von 900 000 hl ermittelt, so daß deren Anteil jetzt bei knapp 4 Prozent des gesamten Bierkonsums liegt. Nach wie vor ist Heineken mit Abstand Marktführer in Europa..

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Bierausstoß in Baden-Württemberg -- Der Bierausstoß der 177 Brauereien mit rund 7200 Beschäftigten in Baden-Württemberg verlief 1992 wenig erfreulich, wie Dr. Frieder Beylich, Präsident des Baden-Württembergischen Brauerbundes, anläßlich der Jahrespressekonferenz der Verbände der Ernährungsindustrie am 5. Mai 1993 in Leinfelden- Echterdingen ausführte. Mit einem Minus von 2,1% auf 10,9 Mio hl lag der Ausstoß rund 1 Mio hl unter dem Rekordergebnis aus dem Jahre 1973. Die einheimische Brauwirtschaft steht lt. Beylich in Konkurrenz mit Apfelsaft und Wein, sowie mit Bierlieferungen aus anderen Bundesländern. Hinzu kommt noch eine deutliche Verbrauchszurückhaltung aus wirtschaftlichen Gründen, die auch in Zukunft keine nennenswerten Zuwächse bei der Bierabsatzentwicklung erwarten lassen..

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Kein grenzenloser Markt für Bier(preise) -- Welch erhebliche Unterschiede auch im Gemeinsmen Markt des Jahres 1993 noch bestehen, geht aus einer Veröffentlichung der britischen Wirtschaftszeitung The Economist bzw. der niederländischen De Volkskrant hervor, in der u.a. der Preis für einen Liter Bier indexiert wurde. Auf der Grundlage eines Liter-Preises von umgerechnet 2,09 DM in Amsterdam, gleich 100 gesetzt, ergibt sich folgendes Bild: Allerdings blieb bei der Gegenüberstellung offen, welche Biersorten diesem Vergleich zugrundegelegt worden sind, die jeweils gängigsten oder die landestypischen..

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Positive Gesamtentwicklung -- Die GfK Panel Services, Nürnberg, stellt die aktuellen Grundgesamtheiten für 1993 vor: Die Anzahl der Verkaufsstellen im bundesdeutschen Lebensmitteleinzelhandel waren auch 1992 mit einer Abnahme von 4560 auf rund 79 190 Geschäfte weiterhin rückläufig. Der Hauptteil, etwa zwei Drittel, dieser Entwicklung geht allerdings auf die Schließung vorwiegend kleiner, nicht mehr zeitgemäßer Einheiten in den neuen Bundesländern zurück. Gleichzeitig wurden hier ca. 500 leistungsfähige Betriebe neu eröffnet. Besonders im Bereich der Verbrauchermärkte stieg deren Anzahl allein im letzten Jahr um fast 50% auf nunmehr 490 Verkaufsstellen. Auch die preisaggressiven Discounter sind weiter auf dem Vormarsch. Bewegungen fanden hauptsächlich im Discountbereich statt..

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