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Kundenpflege durch Direktkommunikation -- Die Erdinger Weißbräu will ihre Stammkundschaft durch direkte Kommunikation und die Mitgliedschaft im Erdinger Fanclub enger an das Haus binden. Die Mitgliedschaft im Weißbier-Kundenclub ist kostenlos und berechtigt zunächst zum günstigeren Bezug des Accessoireprogramms. Die Aktivitäten des Fanclubs reichen von Brauereibesichtigungen über Stammtischtreffen, einer gebührenfreien Infoline (0130/112548), der Organisation von Festen, Floßfahrten bis hin zu einem Kartenservice für Sportereignisse und vieles mehr. Der Kundenclub wurde Ende 1995 gegründet - inzwischen gibt es in Deutschland, Italien, Kanada und den USA mehr als 2000 Mitglieder und 40 Stammtische..
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Frische des Bieres als Wettbewerbsinstrument -- Anheuser-Busch Co., St. Louis, der Welt größter Bierbrauer, will jetzt unter Beweis stellen, daß er die frischesten Biere hat. Deshalb versieht Anheuser-Busch ab sofort Budweiser, Bud Light und Bud Ice mit dem Abfülldatum (born-on-date). Bier ist ein durch und durch natürliches Produkt, erläuterte August Busch IV, Vice President of Brand Management, bei einem Treffen mit Großhändlern. Es kann mit der Zeit altern. Es wird nicht schlecht, aber seine Drink-ability, das heißt der Genuß beim Trinken und der Reiz zum Weitertrinken leidet. Mit der neuen Kampagne will Anheuser-Busch den Konsumenten beweisen, daß seine Biere frischer sind als die der Konkurrenz. Das neue Born-on-Date kann der Konsument leicht lesen..
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Mäßiges Interesse an längeren Öffnungszeiten -- Die meisten Einzelhändler schöpfen die derzeit geltenden Ladenöffnungszeiten nicht voll aus. Dies hat eine Untersuchung des Münchner ifo-Instituts ergeben. 40 Prozent aller Einzelhandelsgeschäfte öffnen morgens vor 9.00 Uhr; runde zwei Drittel schließen ihre Ladentüren bereits um 18.00 Uhr wieder und nutzen damit ihren Spielraum gar nicht voll aus. Glaubt man den Umfrageergebnissen, so haben die meisten Händler ohnehin wenig Interesse an längeren Öffnungszeiten: Im Falle einer Liberalisierung des Ladenschlußgesetzes wollen 60 Prozent ihre bisherigen Öffnungszeiten beibehalten.
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Tankstellen gewinnen im Ladenschluß-Streit -- Die Gewinner der aktuellen Debatte um die Ladenschlußzeiten sind die Tankstellen. Zu dieser These kommen Arbeitswissenschaftler der FH Kiel in einer Studie zu Strukturveränderungen im Handel. Der Einzelhandel verschläft einen gigantischen Strukturwandel, statt ihn aktiv mitzugestalten, meint Constantin Kinias, Leiter des Labors für Arbeitswissenschaften der Fachhochschule. Die Annahme ist falsch, daß kein Bedarf für Einkäufe nach 18.30 Uhr besteht. In der politischen Diskussion wird der von großen Tankstellen betriebene 24-Stunden-Verkauf bislang verkannt. Die Mineralölunternehmen dagegen haben rechtzeitig die Lücke im Ladenschlußgesetz erkannt und sie konsequent für sich genutzt und ausgebaut..
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Globalisierung made in Germany -- Unter der Überschrift Eine Welt für Bier und Chips schrieb Dietmar H. Lamparter in der Zeit Nr. 19 vom 3. Mai 1996, S. 29, daß deutsche Unternehmen im Ausland wachsen müssen, um zu bestehen. Diesem Zwang könnten sich weder Konzerne noch Mittelständler entziehen, wie er am Beispiel von Siemens und Warsteiner aufzeigte. Beim deutschen Bier sind, so die richtige Analyse, die gemütlichen Zeiten erst einmal vorüber. Vor allem der zersplitterte Markt, aber auch das Reinheitsgebot für in Deutschland gebrautes Bier ließen die internationalen Brauereikonzerne wie Heineken, Anheuser-Busch, Carlsberg und Fosters hierzulande noch nicht so recht zum Zuge kommen. Bier läßt sich, Gott sei Dank, doch nicht so leicht transportieren wie Chips..
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Spannungen am Biermarkt -- Wenn die deutschen Bieraktien schon seit geraumer Zeit an der Börse - abgesehen von einigen wenigen, kurzfristigen Sonderbewegungen - nicht so richtig Fuß fassen können und auch im 1. Quartal 1996 dem allgemeinen Aufschwung, ähnlich wie Fußkranke, hinterherhinkten, dann hängt dies auch von den wenig anregenden Konditionen und Gegebenheiten des deutschen Biermarktes ab. Hier droht kleineren Brauereien weiterhin das Aus. Auch regionale Spezialitäten verlieren ständig Marktanteile. Die Quote der mittelpreisigen Marken ist seit 1970 von 88 auf 53 Prozent gesunken. Der Preiskampf beim Bier - der halbe Liter soll schon zu Dumpingpreisen bis zu 44 Pfennigen offeriert worden sein - bereitet den verbliebenen 1250 Brauereien zunehmend Kopfschmerzen. März). 9..
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Differenzierungsmöglichkeiten für mittelständische Brauereien -- In einem Beitrag in der Zeitschrift Horizont Nr. Durch die wachsende Austauschbarkeit von Produkten sucht der Verbraucher zusätzliche Identifikations- und Entscheidungskriterien für den Kauf. Dienstleistungs-Faktoren, die für den Kunden schnell und preiswert Probleme lösen, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zunehmend wichtiger wird aber laut Schmitz-Sander auch die Frage nach dem Verhalten des Unternehmens in der Gesellschaft (shopping for a better world). Gerade für die Braubranche, die existentiell auf reine Rohstoffe angewiesen ist, sollte z.B. ein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betriebenes Umweltmanagement Voraussetzung für die Einhaltung der Ressourcen- und Produkt-Qualität nach deutschem Reinheitsgebot sein..
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Der Verbraucher, das unbekannte Wesen -- Die Kauflust in Deutschland hat sich in der ersten Hälfte dieses Jahres auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Anschaffungsneigung, ein von der GfK, Nürnberg, monatlich erstellter Indikator, liegt immer noch unter dem Vorjahreswert. Die Entwicklung im 2. Quartal 1996 läßt lt. GfK auf eine weitere Konsolidierung der Konsumlust hoffen. Die Konsumenten üben Zurückhaltung wegen der fehlenden positiven Impulse vom Arbeitsmarkt sowie wegen der drohenden weiteren steuerlichen Belastungen. Das Konsumklima wird sich erst dann wieder erwärmen, wenn die Verbraucher wieder mehr Vertrauen in die weitere konjunkturelle Entwicklung gewinnen. Das könnte noch eine Weile dauern. So klagen z.B. 4,4. Ähnlich geht es auch mit dem Getränke-Heimdienst..
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Asahi Super Dry erstmals vor Kirin Lager -- Nach einer Meldung von Asahi Breweries Ltd., Tokio, ist es im Juni 1996 erstmals seit 42 Jahren gelungen, Kirin Lager als Marktführer zu überholen. Von Asahi Super Dry wurden im Juni dieses Jahres 16,20 Mio Kästen bzw. 2,05 Mio hl (+ 25% im Vergleich zum Juni 1995) abgesetzt. Kirin Lager kam auf 16,10 Mio Kästen beziehungseise 2,04 Mio hl (+ 6%). Kirin Lager war seit 1954 die führende Marke in Japan. Es hatte damals Asahi Beer abgelöst. Asahi Super Dry wurde 1987 auf den Markt gebracht und hat seitdem besonders bei den 20 bis 40jährigen, aber auch bei Frauen ständig an Beliebtheit gewonnen. Asahi Breweries Ltd. arbeitet in Japan mit 85 Niederlassungen. Der rasante Zuwachs der Dose hielt auch im laufenden Jahr an..