Die konjunkturelle Situation der Brauereien hat sich im vierten Quartal eher leicht verbessert. Das jedenfalls lässt der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex erkennen; der Indexstand ging von –20,5 Indexpunkten im ersten Quartal 2009 kontinuierlich auf –4,5 Indexpunkte im vierten Quartal zurück. Gegen Quartalsende verschlechterte sich allerdings die konjunkturelle Situation wieder deutlich.
Der deutsche Handel wächst mäßig, und die Strukturen verschieben sich weiter. So die Autorinnen der aktuellen BBE-Studie „Quo Vadis, Deutscher Handel?“, Dr. Susanne Eichholz-Klein und Dr. Jutta Peters. Für sie stehen preisaggressive Fachmärkte, vertikal organisierte Filialisten, Hard Discounter des Lebensmittelmarktes, Factory Outlet Center und Convenience-Verkaufsformen auf der Gewinnerseite. Auch Online legt zu: über alle Verkaufsformen im Rahmen von Multi-Channelling Strategien. Internet ist eine notwendige Ergänzung zu herkömmlichen Vertriebswegen.
Laut einer GfK-Studie standen europäischen Verbrauchern für das Jahr 2009 aus dem Haushalts-Nettoeinkommen circa acht Billionen EUR für Konsumausgaben zur Verfügung. Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten inbegriffen. Dies entspricht einer Kaufkraft von 11 699 EUR/Einwohner im Durchschnitt der 41 Studienländer.
Der deutsche Biermarkt ist in den letzten 15 Jahren einerseits durch einen Rückgang des Bierkonsums um circa 18 Prozent besonders gekennzeichnet, und anderseits haben die Wiedervereinigung von 1990 und die Brauereigruppenbildung (besonders von 2002/2004 sowie bis in das Jahr 2008) zu gravierenden Ausstoßverlagerungen in den einzelnen Bundesländern und damit zu gravierenden Veränderungen bei den betriebenen Braustätten geführt. Der Beitrag will diese Veränderungen zusammenfassen und leitet Konsequenzen ab.
Bei einer Vielzahl von Verschiebungen in der Rangfolge gingen die Absätze bei den Getränkeherstellern im Jahr 2008 insgesamt zurück. In diese Betrachtungen gingen Brauereien, Brunnenbetriebe, Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränke-Hersteller inklusive Export ein.
Die Auslandsaktivitäten der deutschen Brauereigruppen und großen Privatbrauereien sowie die Beteiligungen an Brauereien und die Lizenzbierherstellung im Ausland sind Gegenstand dieses Beitrages. Mit Stand 2008 zeigt die nachfolgende Aufstellung eine Rangfolge für die Ausfuhr und Beteiligungen bzw. Übernahmen von ausländischen Brauereien sowie die bisherigen Lizenzbierherstellungen im Ausland.
Universell und leistungsstark wie ein PDA, robust wie ein Industrieterminal, kommunikationsstark wie ein Handy und bestens ausgestattet, wenn es um die Erfassung von Daten, Fakten und Bildern geht, ist der neue Handcomputer IT-800.
In den Jahren 2004 und 2005 hat der deutsche Biermarkt einen Konzentrationsprozess größten Ausmaßes erfahren müssen. Einige ausländische Brauereigruppen haben deutsche Brauereigruppen übernommen und gleichzeitig die größte innerdeutsche Übernahme angeregt. Dieser Beitrag zeigt die Verhältnisse mit Stand November 2009 in Zahlen.
Eine Vernachlässigung der massiv wachsenden Zahl der selbstständigen Verbrauchermärkte im Lebensmittelhandel (SEH) kann erhebliche Erträge kosten. Die Handelslandschaft ist permanenten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen unterworfen. Bei genauerem Hinsehen kann man im Moment eine folgenschwere Auswirkung eines seit längerem anhaltenden Trends erkennen: den erheblichen Anstieg bei der Anzahl selbstständiger Einzelhändler in der Kategorie „Verbrauchermärkte“.
Für Fassbierproduktion und -absatz gibt es schon seit 1992 keine offizielle Statistik mehr. Daher ist diese jährlich erscheinende Analyse über die Entwicklung der Fassbieranteile für die einzelnen Brauereien von großer Bedeutung. Im Jahr 1992 zeigte die letzte Erhebung einen Wert von 29,5 Mio hl, d. h. es entfielen seinerzeit 26,3 Prozent des Gesamtbierausstoßes auf Fassbier. Im Jahr 2008 dürfte der Fassbieranteil für alle Brauereien nur bei einem geschätzten Wert von 15 - 17 Prozent liegen.
Die Dramatik des rückläufigen Biermarktes bis zur Mitte dieses Jahres verunsicherte die Branche tief. Bis zum Jahresende wird es vielen kaum gelingen, das Minus auszugleichen. Aber wie geht es weiter? Insider sprechen bereits davon, dass wohl eine längere Durststrecke bevorstehe. Wie können Unternehmen auf diese Krise reagieren? Mit welchen schnell umsetzbaren und stark wirksamen Maßnahmen kann dieser Entwicklung begegnet werden?
Nicht einmal jeder zehnte Käufer achtet beim Einkauf von Bier auf den Literpreis. Dies ist nur ein Ergebnis einer Shopperstudie von The Nielsen Company und Bormann & Gordon, bei der Bierkäufer direkt beim Verlassen von Geschäften befragt wurden. „Aufgrund der starken Aktionstätigkeit im Bierbereich sind die Kistenpreise bei den Käufern so präsent, dass der Literpreis wenig relevant scheint“, so Nielsen-Experte Marcus Strobl.
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