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BRAUWELT FIVE/Firmennachrichten

Coca-Cola GmbH, Essen: 1991 18% Absatzsteigerung -- Das Unternehmen steigerte 1991 seinen Umsatz um 18% auf 34 Mio hl; dabei wurde im Westen ein Plus von 8% erzielt und in den neuen Bundesländern eine Steigerung um 258% auf 4,2 Mio hl. Für 1992 geht die Geschäftsleitung von einem Branchenwachstum für alkoholfreie Erfrischungsgetränke von 5 - 6% aus und von einem 10%igen Mengenplus auf 38 Mio hl für ihr Unternehmen. Angestrebt wird eine Zunahme von 7 - 8% in Westen und von 30 - 35% in den neuen Bundesländern auf 7 Mio hl. 1991 waren die Light-Getränke ein wichtiger Wachstumsfaktor, es wurden über 60% mehr getrunken als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Coca-Cola-Produkten ist lt. Mit dem 1990 eingeleiteten Investitionsprogramm von über 450 Mio Dollar wurden u.a. 5 Produktionsstätten..

Sahm GmbH & Co. KG, Höhr-Grenzhausen: Auszeichnung für hohe Designqualität. -- Das Unternehmen errang beim Wettbewerb des Design-Zentrums Nordrhein-Westfalen mit seinem Ivrea- Pils-Pokal unter einer Konkurrenz von 794 Produkten die Auszeichnung für hohe Designqualität. Die Auszeichnung, bei der das Glas als Ganzes sowohl im Design als auch in seiner Funktion bewertet wird, bestärkt das Unternehmen in seinem Vorhaben, enger mit Designern zusammenzuarbeiten. Die ausgezeichnete Verbindung von Design und Funktion schuf Jutta Hohengartner-Feistel aus der Desi-gnerwerkstatt Feistel in Kammerforst.

Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co., Gerolstein/Vulkaneifel: Zweistelliger Umsatzzuwachs 1991. -- Mit 755 Mio Füllungen (+ 6,1%) wurden die gesteckten Ziele erreicht und ein Umsatz von 268 Mio DM erzielt (+ 10%). 64% des Absatzanteils lagen bei der Leitmarke Gerolsteiner Sprudel; Gerolsteiner Stille Quelle konnte mit einem Wachstum von 20% weiterhin bei einem Marktanteil von 10% die Marktführerschaft in diesem Segment halten. Eine leichte Steigerung von 1,9% konnte die Heilwassermarke St. Gero verzeichnen. Bei den Erfrischungsgetränken des Unternehmens erreichte Gerri trotz rückläufiger Absätze in Ostdeutschland das Absatzvolumen des Vorjahres. Der Exportabsatz entwickelte sich mit einem Wachstum von 18,8% gegenüber dem Vorjahr zufriedenstellend..

Pepsi-Cola GmbH, Offenbach am Main: Personalveränderungen. - - J. Schlebrowski, Area Vice President und Geschäftsführer des Unternehmens, hat die Geschäftsleitung komplettiert. Mit D. Karsten (Vertrieb), G. Schwarz (Logistik) und C. Jenness (Finanzen) sind im Januar dieses Jahres alle offenen Positionen besetzt worden. Bereits in der Geschäftsleitung waren Dr. H.-P. Ludewig (On-Premise), Dr. J. Pfister (Personal) und H. Schuch (Produktion und Technik) .

Margon Brunnen GmbH & Co., Weesenstein/Sachsen: Gutes Geschäftsjahr 1991 -- Mit über 65 Mio Füllungen und ca. 23 Mio DM Umsatz konnte die Planung für 1991 übertroffen werden und das Unternehmen seine regionale Marktbedeutung in Sachsen behaupten, wo es als Marktführer im Segment Mineralwasser derzeit 27% Marktanteile hält. Bestimmend für das Sortiment sind vor allem die Margon- Erfrischungsgetränke mit rd. 61% Absatzanteil an den Eigenmarken (ca. 35 Mio Füllungen), eine deutliche Steigerung des Mineralwasserabsatzes wird jedoch angestrebt. Impulse sollen dafür von dem neuen Produkt Margonwaser Medium mit wenig Kohlensäure ausgehen, das Ende Januar 1992 eingeführt wurde. 1991 wurden 9 Mio DM in neue Anlagen und Ausrüstungen sowie in die Sicherung und Neuerschließung von Quellen investiert..

Franken Brunnen, Neustadt/Aisch: Bad Kissinger Theresienquelle mit nationaler Vertriebsstruktur. -- Zunächst wurden die Märkte des Unternehmens in der Region Unterfranken mit einer hohen Distributionsdichte und Akzeptanz eingeführt. Nach dieser Einführungsphase wurde der traditionelle Name Bad Kissingen als Ausgangsbasis für die Eroberung neuer Märkte genutzt. Dabei entwickelte die A.E.K. Food Vertriebsorganisation, Heroldsberg, die Vertriebsstrategie für die nationale Vermarktung der Bad Kissinger Theresienquelle, mit den Brunnenspezialitäten Natürliches Mineralwasser und Stelles Mineralwasser.

Nordbräu Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg: Neues Unternehmenskonzept. -- Mit neuen Schwerpunkten will die Nordbräu alle traditionellen Produktlinien fortführen. Darunter fallen die Herstellung, Abfüllung und der Vertrieb von Bier, die Spritproduktion, die Herstellung und Vermarktung von Spirituosen unter dem Markenzeichen Güldentor und die Produktion alkoholfreier Getränke. Die Kernpunkte des neuen Unternehmenskonzepts sind Sanierung und Neuordnung, um die unter dem Dach der Nordbräu arbeitenden Betriebe den Erfordernissen der Marktwirtschaft anzupassen und so möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Nordbräu ist mit den Marken Nordquell, Nordbräu, Vier Tore, Diätpilsener und einem Maibier am Markt. Zugleich soll das Absatz- und Vertriebssystem neu geordnet werden..

Stammbetrieb von Löwen-Böhmisch Berlin wird abgerissen -- Die vor rund einem Jahrhundert 1893 errichteten Betriebsgebäude der bis 1895 als Kommandit-Gesellschaft Brauhaus Hohen-Schönhausen firmierenden und zwei Jahre später in eine Aktiengesellschaft umgewandelten nachmaligen Löwen-Brauerei (seit 1903) an der heutigen Konrad-Wolf- Straße (früher Berliner Straße 8 - 14) werden nunmehr abgerissen. Auf dem 10 000 m2 großen Areal sollen Wohnungen und Geschäfte entstehen. Die Löwen-Brauerei AG Berlin-Hohen- Schönhausen mit ihren Hauptsorten Löwen-Lagerbier, Löwen Gold und Löwen Versand übernahm bis 1920 zehn Brauereien, am 1. März 1922 fusionierte sie mit dem Böhmischen Brauhaus an der Landsberger Allee 11 - 13. Das Heimatmuseum Hohenschönhausen (Tel..

Die Pfungstädter Brauerei Hildebrand GmbH & Co KG hat die Köthener Brauerei GmbH, Köthen bei Halle, übernommen. -- Die Pfungstädter Brauerei hat einen Ausstoß von 400 000 hl und 160 Mitarbeiter. In Köthen sind z.Zt. 32 Mitarbeiter beschäftigt. Im Zuge der Modernisierung sind weitere Neueinstellungen geplant.

Dinkelacker Brauerei AG, Stuttgart: Neuer Marketingleiter. - - Nachfolger für Dr. Heinz Dietl, der zum 30. 6. 1992 in den Ruhestand treten wird, ist seit 1. 4. 1992 Günther Guder, vormals Leiter der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Licher Privatbrauerei.

Die Wernesgrüner Brauerei AG, die aus dem VEB Exportbier- Brauerei Wernesgrün hervorgegangen war, wird an die frühere Aktiengesellschaft ohne Entflechtung reprivatisiert. -- Unter dem Druck der DDR-Steuergesetzgebung war die AG 1953 in eine KG mit staatlicher Beteiligung umgewandelt und 1972 voll enteignet worden. Die Rückübertragung soll dem Amt für offene Vermögensfragen in Chemnitz zufolge an die frühere AG mit einem mittelständischen Aktionärskreis erfolgen.

Zwiefalter Klosterbräu oHG, Zwiefalten: Weitere große Investitionen geplant. -- Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte für die Brauerei insgesamt einen positiven Geschäftsverlauf. Der Gesamtausstoß für Biere und alkoholfreie Getränke konnte um 6,7% gesteigert werden. Während sich der Flaschenbierumsatz nur geringfügig erhöhte, wies das Faßbier einen Zuwachs von 5,8% aus. Überdurchschnittlich positiv entwickelten sich erneut die Weizenbiere, die nunmehr einen Anteil von 31% am Gesamtausstoß ausweisen. Der Schwerpunkt des Investitionsprogrammes 1992 liegt in der Flaschenabfüllung. In zwei Bauabschnitten soll eine komplette neue Anlage mit einer Leistung von 30 000 Flaschen pro Stunde installiert werden. Zudem begann im April die Umstellung auf die NRW- Flasche und den Modulkasten.

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