Qualitätssicherung
Die neuen VIT-Kits „iLED Version“ der vermicon AG gehen Hand in Hand mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Mikroskopie. Die Kits sind speziell auf das neue Mikroskop Primo Star iLED von Zeiss, das Leuchtdioden verwendet, abgestimmt. Die VIT-Kits basieren auf der etablierten VIT-Gensondentechnologie. Der Nachweis von Mikroorganismen in Wasser, Lebensmitteln und Getränken erfolgt schnell und spezifisch. Die Analyse wird anschließend mit dem Fluoreszenzmikroskop Primo Star iLED vorgenommen, das durch die Leuchtdioden umweltfreundlicher ist. Künftig können Getränke- und Lebensmittelproduzenten sowie Laboratorien und die Industrie Bakterien mit LED-Technologie zum Leuchten bringen und so die Mikroorganismen aufspüren.
Archiv
Ein Leserbrief zum Thema Reinigung und Desinfektion über „Moderne Desinfektionsmittel – die Kunst der richtigen Auswahl“ von Dr. Bernhard Unrecht und Dr. Ulrike Ohnemüller in BRAUWELT, Nr. 9-10, 2010, S. 278 ff., erreichte die Redaktion von Dr. Uwe Hellstern, R&D Manager, Innowatech GmbH, Horb a. N.
Diverses
Die 97. Internationale Brau- und maschinentechnische Tagung im niederländischen Veldhoven beschäftigte sich im letzten Tagungsabschnitt unter Leitung von Dr. Dietrich Harms, VLB Berlin, mit Innovationen in Qualitätssicherung und Analytik für die Brauerei der Zukunft.
AfG
Die deutschen Mineralbrunnen verzeichneten im vergangenen Jahr einen leichten Absatzrückgang. Mineralwasser konnte sich aber trotz eines schwierigen Umfelds als beliebtestes alkoholfreies Getränk in Deutschland behaupten. Nach den Mitte Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e. V. (VDM) ging der Absatz von Mineral- und Heilwasser sowie von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken um 1,6 Prozent zurück. Grund war vor allem das Ausbleiben längerer sommerlicher Schönwetterperioden. Die Wirtschaftskrise hatte nur wenig Einfluss auf die Gesamt-Absatzentwicklung. Die erhöhte Preissensibilität der Verbraucher führte allerdings dazu, dass der Discount seine starke Position weiter ausbauen konnte. Davon konnten nur wenige große Handelsmarkenabfüller profitieren. Viele der regionalen und mittelständischen Markenabfüller mussten höhere Absatzeinbußen hinnehmen. Der hohe Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser in Deutschland blieb mit rund 131 Litern weitgehend stabil. Damit ist Mineralwasser nach wie vor das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Im Trend lagen weiterhin die Mineralwässer mit wenig oder völlig ohne Kohlensäure. Der Marktanteil der Wässer mit wenig Kohlensäure stabilisierte sich bei rund 43 Prozent, der von Mineralwasser ohne Kohlensäure stieg auf knapp zehn Prozent. Am beliebtesten war nach wie vor der klassische Sprudel, der einen Marktanteil von gut 44 Prozent hatte. Mineralwasser mit Aroma verzeichnete einen Marktanteil von knapp zwei Prozent, Heilwasser von gut einem Prozent.
Rohstoffe
In Teilen Großbritanniens, der Slowakei sowie in Frankreich und Österreich ist die Aussaat von Sommergerste Ende März dieses Jahres weit vorangeschritten. Die Arbeiten konnten aufgrund des lang anhaltenden Winters und anschließend anhaltender feuchter Witterung regional erst ein paar Tage später als in anderen Jahren erfolgen. Dennoch ist die Aussaat meistens noch rechtzeitig erfolgt. Im Norden Europas haben die Arbeiten, wie witterungsbedingt üblich, noch nicht begonnen. Erwartungsgemäß wurde die Fläche teilweise deutlich eingeschränkt. Und es gibt noch große Unsicherheiten über die letztendlich zu erwartenden Flächen. Gründe sind in erster Linie zu niedrige Preise für die Braugerste. Deshalb wurde die Fläche von Wintergetreide in der Regel ausgedehnt. Am deutlichsten fällt die reduzierte Fläche in Großbritannien aus. Grund ist hier aber auch, dass 2009 die Fläche an Sommergerste deutlich ausgedehnt wurde, weil der nasse Herbst 2008 keine Wintersaaten zuließ. In Frankreich und Spanien waren die Bedingungen während der Aussaat und die Entwicklung der Pflanzen befriedigend.
Rohstoffe
Der harte Winter 2009/2010 gab in weiten Teilen Deutschlands erst Mitte März die Felder von einer geschlossenen Schneedecke frei. Das Schmelzwasser wurde gut aufgenommen, sodass besonders leichtere Böden schnell abtrockneten und befahrbar wurden. Die Auswaschung des Bodens ist gering, und die Nährstoffversorgung wird als gut eingestuft. Trotz der oft sehr tiefen Temperaturen während des Winters waren die Winterungen unter Schnee sehr gut geschützt und es sind keine nennenswerten Auswinterungsschäden zu beklagen. Teilweise trat unter der Schneedecke jedoch Schneeschimmel auf. Schäden durch Gelbverzwergungsviren auf Wintergerstenbeständen sind noch nicht absehbar.
AfG
Nach den vorläufigen Branchenangaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen ging der Absatz im Jahr 2009 auf 12 900,0 Mio l (Vorjahr 13 106,4 Mio l) um 1,6 Prozent zurück. Davon entfielen auf Mineral- und Heilwasser 9550,0 Mio l (2008: 9661,2 Mio l), was einem Rückgang von 1,2 Prozent entspricht. Wie sich der Markt im Einzelnen entwickelte, lesen Sie im folgenden Beitrag.
Markt
Für das Jahr 2009 wurde erstmals neben der Anzahl der jeweiligen Braustätten auch die Verteilung der Gesamtjahreserzeugung nach Größenklassen dargestellt. Hieraus ergibt sich eine anschauliche Darstellung der jeweiligen Marktanteile.
Reinigung/Desinfektion
Teil 1 betrachtete den Aufbau von Mikroorganismen (MO) sowie die Möglichkeiten, ihr Gefährdungspotenzial für Trink- und Prozesswasser, Luft und Produkt in Brauereien auf Null oder ein Minimum zu reduzieren sowie die Desinfektion durch Chlorung und die Behandlung mit Chlordioxid [1]. Teil 2 geht auf weitere Desinfektionsmethoden, wie den Einsatz von Peroxi-Verbindungen und UV-Bestrahlung, ein. Ebenso werden die Auswirkungen von Desinfektionsmitteln auf verschiedene Werkstoffe und auf Möglichkeiten, sie zu vermeiden, behandelt. Auch hier gilt es, Wasserqualität und Desinfektionsverfahren miteinander in Einklang zu bringen.
Bier-/Braugeschichte
Ein Kellerpils steht für den klassischen untergärigen Bierstil. Es ist unfiltriert und wird mit Pilsner Malzen gebraut. Zum Einsatz kommen verschiedene Aromahopfen, manchmal auch im Kaltbereich (v.a. im Ausland) zur Verstärkung des Hopfenaromas.
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