Nach einer Kolumne der Association of Brewers, Boulder, Colorado, steigt die Nachfrage nach unterschiedlichen Bierarten und Bieren mit verschiedenen Aromanoten in den USA immer stärker an. Es kommt immer häufiger vor, daß der Konsument ein bestimmtes Bier zu einem besonderen Essen anstelle von Wein aussucht. Überall im Lande gibt es zusätzlich zur Weinkarte bereits eine Bierkarte. Erst kürzlich gab das Hyatt Regency Hotel, Washington D.C., ein in Leder gebundenes Bierbuch heraus, ähnlich der Weinliste, in dem 16 verschiedene Biere aus Mikrobrauereien oder aus anderen Ländern aufgeführt sind. Die Kombination Essen und Wein kennt der Amerikaner von den französischen und italienischen Lokalen. Kombinationen von Bier und Essen sind ihm nicht so geläufig. Zu Fisch und Geflügel sollte man lt. H.
Davon entfielen 3,10 Mio hl (+ 3,7%) auf die Niederlande, 2,45 Mio hl (- 3,2%) auf Kanada, 1,87 Mio hl (- 5,5%) auf Mexiko und 1,27 Mio hl (+ 4,7%) auf die BRD. Mit Abstand folgen England mit 0,372 Mio hl (+ 11,2%) und Irland mit 0,277 Mio hl (+ 11,0%).
Zur Messung des Schereffektes während des Maischens -- Aufgrund von Filtrationsproblemen im Läuterbottich haben sich die Autoren näher mit den mechanischen Einflüssen auf die Maische während des Prozesses befaßt. Der Effekt der Scherkräfte wurde gemessen und letztlich eliminiert und damit die Filtration normalisiert.
Durstig - ein ungelöstes Wortproblem -- Ohne stabilen und kostendeckenden Warenabsatz erübrigt sich eine gewerbliche Güterproduktion. Dies gilt auch für das Bier, andere durststillende Getränke großzügig miteingeschlossen. Wenn Liebe und Hunger die großen Schwungräder des Lebens sind, so ist allemal die Frage erlaubt, wo denn der Durst, der ja bekanntlich schlimmer als Heimweh sein soll, angesiedelt ist. Das Duden-Bedeutungswörterbuch beschreibt den Durst wie folgt: Durst = das Bedürfnis zu trinken - großen Durst haben - Durst leiden, seinen Durst stillen. Durstig = Durst haben, Durst leiden. Woher stammt das Wort Durst? Worte wie dürr - dörr - darren oder gar dry lassen durchaus die Wortfamilie erkennen, zu denen der Durst gehört, somit auch das Eigenschaftswort durstig.B.B......
In den Jahren 1987 bis 1989 förderte das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) mehrere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Brauereisektor. Im Rahmen der indirekt-spezifischen Förderung des BMFT im Bereich Biotechnologie konnte die Privatbrauerei Franz-Josef Sailer, Marktoberdorf, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biotechnologie der Versuchsanstalt für Bierbrauerei mit Institut für Lebensmittelchemie und Biochemie der LGA Bayern und dem medizinisch-naturwissenschaftlichen Forschungszentrum der Universität Tübingen drei Jahre Forschung auf dem Gebiet der Hefeselektionierung und der Beschleunigung des Brauprozesses betreiben. Über die Ergebnisse dieser Arbeiten wird berichtet..
Museum of Beer in Burton-upon-Trent mit eigener Brauerei -- Im vergangenen Jahr eröffnete Edward Guinness, der kürzlich zurückgetretene Vorsitzende des Familienunternehmens, in seiner Eigenschaft als Patron das Heritage Brewery Museum, wörtlich Brauerei-Erbschaft-Museum, sinngemäß Museum für Brauereitradition, in Burton-upon-Trent. Er würdigte die Initiative örtlicher Geschäftsleute und des Bezirksrates East Staffordshire, die 1985 die alte Thomas Sykes Brewery vor dem Abriß retteten, eine der letzten übriggebliebenen viktorianischen Brauereien in Burton. Museumsdirektor Michael Knights erläuterte, das Museum sollte sich so weit wie möglich selbst tragen und ein lebensfähiges kommerzielles Unternehmen bilden, das traditionelle Methoden der Bierbereitung anwendet.
Die Herstellung von alkoholfreienm Bieren mittels Umkehrosmose -- Alkoholverbot am Steuer und der Trend zu weniger Alkoholgenuß lassen viele Konsumenten zu Alternativen greifen. Aus diesem Grund gewinnen die alkoholfreien Biere immer mehr an Bedeutung. Für die Brauereitechniker ergeben sich interessante Möglichkeiten der Innovation.
Seit einigen Jahren beschäftigt man sich am Forschungsinstitut für Chemisch-Technische Analyse mit dem Problem der Filtrierbarkeit des Bieres. Im Rahmen dieser Untersuchungen konzentrierte man sich besonders auf die Rolle der beta- Glucane für die Bierfiltration. beta-Glucane bilden langgestreckte unverzweigte Moleküle mit Molekulargewichten von bis zu über 106 Dalton (1). Durch den unregelmäßigen Wechsel von beta-1,4- und ß-1,3-B3ndungen ergibt sich ein asymmetrischer Aufbau der Moleküle. Aufgrund dieses Aufbaus sind auch sehr hochmolekulare beta-Glucan-Moleküle wasserlöslich (2). Bei den Untersuchungen konnte festgestellt werden, daß beta-Glucan, das gelöst vorliegt, kaum einen Einfluß auf die Filtrierbarkeit ausübt. Beta-Glucan-Gel kann durch Sedimentation vom Bier getrennt werden..
Die Steuersollbeträge für Inlandbier lagen 1990 im alten Bundesgebiet bei 1,374 Mrd DM (+ 8,8%). -- Nach dem Bericht Brauwirtschaft 1990 des Statistischen Bundesamtes betrugen die Steuersollbeträge für Einfuhrbier 19,5 Mio DM. Bei der Inlandbier-Steuer lag Nordrhein-Westfalen mit 415,626 Mio DM vor Bayern mit 366,579 Mio DM und Niedersachsen/Bremen mit 122,263 Mio DM. Bei den Steuersollbeträgen für Einfuhrbier lag Schleswig- Holstein/Hamburg mit 12,968 Mio DM weit an der Spitze vor Nordrhein-Westfalen mit 4,345 Mio DM und Bayern mit 1,071 Mio DM.
Gegorene Getränke in ur- undfrühgeschichtlicher Zeit -- Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen zeigt in Originalgröße Rekonstruktionen von Häusern einschließlich der sie umgebenden Wirtschaft und Umwelt des vor- und frühgeschichtlichen Menschen. Auf 1,5 ha Fläche wird der Wandel der Lebens-, Siedlungs- und Wirtschaftsformen von etwa 10 000 v. Chr. bis etwa 1000 n. Chr. dargestellt. Die gegenwärtig bestehenden 15 Hausbauten wurden vorwiegend nach Ausgrabungen im westfälisch-lippischen Raum rekonstruiert. In diesem romantisch gelegenen Freilichtmuseum wurde eine Ausstellung Bier, Wein und Met - gegorene Getränke in ur- und frühgeschichtlicher Ze t der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Brauerei war mit einer stattlichen Anzahl ihrer Braumeister vertreten. Aus den Worten Dipl..
Kündigung wegen häufiger Erkrankung -- Ein Arbeitnehmer hat seit dem Jahr 1982 jährlich zwischen 37 und 76 Arbeitstagen krankheitsbedingt gefehlt. Das Arbeitsverhältnis wurde daraufhin vom Arbeitgeber gekündigt. Das Bundesarbeitsgericht hat die Kündigung für sozial gerechtfertigt erachtet. Unter Berücksichtigung der ansteigenden Fehlzeiten rechtfertigt sich die Besorgnis, daß auch künftig erhebliche Fehlzeiten zu erwarten sind. Zu dem Zeitpunkt der Kündigung sei mit einer baldigen Genesung oder zumindest mit einer wesentlichen Besserung nicht zu rechnen gewesen. Die Erfolgsaussichten der Therapie waren zum Zeitpunkt der Kündigung als ungewiß anzusehen. Die entstandenen und zu erwartenden Lohnfortzahlungskosten führten zu einer erheblichen Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen..
Es wird ein Überblick über mehrjährige Forschungsarbeiten gegeben, die auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zur Cellulaseapplikation bei der Bierherstellung durchgeführt wurden. Ziel dieser Forschung waren eine bessere Rohstoffausnutzung, insbesondere in Verbindung mit dem Gerstenrohfruchteinsatz, die Verkürzung der Prozeßdauer und die Erhöhung der Filtrierbarkeit der Biere. Ziele und Ergebnisse werden kurz erläutert.
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