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Niederlande Jubilator zum 250jährigen Bestehen. -- Zu ihrer 250-Jahr-Feier hat die niederländische Dommelse Bierbrouwerij en Starkbier Dommelsch Jubilator auf den Markt gebracht, zu dessen Schüttung ausschließlich Malz verwendet wird. Die Märzenfarbe rührt vom Münchner Malz her, gehopft wird mit Saazer. Dem Stammwürzegehalt von 16,75% entspricht der Alkoholgehalt von 7 Vol.-%. Für ihr Weißbier Korenwolf verwendet die Gulpener Bierbrouwerij vier in ihrer Süd-Heimat vorkommende Getreidearten, einige Kräuter und Fliederblüten. Dieses Mehrkorn-Weißbier wird obergärig gebraut, nicht filtriert und auch nicht pasteurisiert und mit 5% Alkoholgehalt auf Flasche und auf Fässer abgefüllt..

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Niederlande Oranjeboom verzichtet auf eigene Sorte. -- Die frühere Verenigde Bierbrouwerijen Breda-Rotterdam B.V. (V.B.B.R.), die 1982 nach fünfzehnjähriger Abstinenz den Markennamen Oranjeboom wieder eingeführt hatte und jetzt selbst den Namen ihrer Braustätte Breda angenommen hat, bereinigt ihr Sortiment. Die ursprünglich Drie Hoefijzers Klassiek genannte Sorte, die erst 1992 in Klassiek 1628 umgetauft worden war, wird aus dem Markt genommen. An ihre Stelle tritt die Sorte Palm der gleichnamigen belgischen Brauerei.

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Polen Privatisierungsprozeß schreitet voran. -- Geschützt durch einen Einfuhrzoll von 35% und eine Importbiersteuer von 10 000 Zloty/Liter kommt die Privatisierung der polnischen Brauindustrie schnell voran. Die Jahresproduktion des Landes dürfte bei etwa 15 Mio hl liegen. Die Nettorentabilität wurde in den ersten neun Monaten 1993 mit 13% angegeben. Die Browary Wielkopolski SA, Posen, steht mit dem Gang an die Warschauer Börse kurz vor ihrer Privatisierung als dritte Großbrauerei nach Zywieckie Zaklady Piwowarskie SA und Okocimskie Zaklady Piwowarskie SA. Zu der Browary Wielkopolski gehören drei Mälzereien in Posen und Stawiszyn, Abfüllanlagen für Pepsi- Cola und Mirinda sowie Braustätten in Grodzisk, Ostrow, Miloslaw, Krotonszyn, Bojanow und Posen. Jan Kulczyk, Posen. 88% zurück..

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Schweiz Heineken hat Ziel erreicht. -- Mit dem Ergebnis der Kaufofferte von Heineken an die Publikumsaktionäre der Brauerei Haldengut und Calanda Bräu hat Heineken seine Ziele erreicht: faires Angebot an der Publikumsaktionäre, klares Mandat zur Übernahme der vollen Verantwortung für beide Brauereien und Aufrechterhaltung der persönlichen oder ideellen Bindungen möglichst vieler Aktionäre an die Brauereien. Insgesamt kontrolliert Heineken nun 93% des Kapitals der Brauerei Haldengut und 85,2% des Kapitals von Calanda Bräu. Damit wird Heineken über 91,8% der Stimmrechte bei Haldengut und über 83,6% bei Calanda Bräu verfügen. Insgesamt blieben 5776 Aktien bzw. Partizipationsscheine (PS) der Brauerei Haldengut und 17 199 Aktien und PS der Calanda Bräu in Publikumsbesitz.

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Thailand Khaola-Jead, I., Förster, W., und Thiel, H.: Boon Rawd - Brautradition in Thailand (Teil 3) In diesem letzten Teil des Berichts über die neue Anlage der Boon Rawd Brewery in Thailand (s.a. Brauwelt Nr. 12, 1994, S. 491, und Nr. 16, 1994, S. 702), stehen die NH3-Kälteanlage, die CO2-Rückgewinnungsanlage sowie Treber- und Hefetrocknung im Mittelpunkt.

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Tschechische Republik Pilsner Urquell privatisiert. -- Im Rahmen einer Fusion mit der Aktiengesellschaft Pilsner Bierbrauereien wird das staatliche tschechische Brauhaus Pilsner Urquell privatisiert. Der Staat behält eine Goldene Aktie, die ihm zehn Jahre lang ein Veto-Recht bei Entscheidungen über die Schutzmarke Pilsner Urquell gibt. Die derzeitigen Aktionäre müssen der Fusion noch zustimmen.

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Tschechische Republik Budvar investiert in großem Stil. -- Erst seit der politischen Wende im Jahre 1989 dürfen die tschechischen Betriebe ihren Gewinn für Investitionen im eigenen Hause einsetzen. Die Brauerei Budweiser, Budvar, nutzt dies voll aus. Alle Abteilungen werden ausgebaut und modernisiert. Die Produktion wurde trotz der Umbaumaßnahmen von 450 000 hl im Jahre 1990 auf 640 000 hl 1993 gesteigert. Allein nach Deutschland sind im letzten Jahr 180 000 hl exportiert worden. Auch in Großbritannien, Östereich und Italien steigt die Nachfrage. Den Streit um die Markenrechte für Budweiser, der nun schon fast 100 Jahre dauert, will Anheuser-Busch, St. Louis/USA, durch eine Kapitalbeteiligung beilegen..

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Ungarn Martfü plant Kapazitätserweiterungen. -- Nach Angaben des Vorstands der Magyar Szovetkezeti Sörigyar (Erste Ungarische Brauereigenossenchaft), Budapest, bekannter unter dem Namen Martfü, wird 1994 eine Ausweitung der Bierprouktion von 420 000 hl auf 440 000 hl geplant. Der Bierabsatz soll insgesamt von 440 000 hl auf 460 000 bis 465 000 hl gesteigert werden. An dem Unternehmen ist die Brau Union AG, Linz/A, mit 71 beteiligt. 21% des Kapitals liegen in den Händen weiterer ausländischer Investoren. 6,4% hält die ungarische Betreiber- Genossenschaft und 1,4% private Gesellschafter. Die Brau Union AG, Linz, hat Gerüchte dementiert, nach denen die Brauerei Martfü mit der Brauerei Sopron fusionieren soll. Beide Brauereien haben schon in der Vergangenheit kooperiert..

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USA Brew pubs und Microbreweries. -- Es ist bemerkenswert, wie die neue Gesetzgebung im Bundesstaat Texas die Grenzen für Gasthausbrauereien (brew pubs) und Kleinbrauereien (mikrobrew-eries) zieht. Danach ist eine Gasthausbrauerei auf eine Jahresproduktion von annähernd 6000 hl beschränkt, sie darf ihr Spezialbier nicht außerhalb der Schankstätte verkaufen. Umgekehrt ist es einer Kleinbrauerei verwehrt, die ihr zugestandenen knapp 90 000 hl Jahresausstoß auf ihrem eigenen Grundstück abzusetzen, ausgenommen Proben in Verkostungsräumen der Brauerei. Im trendbewußten Kalifornien sind im letzten Jahrzehnt 200 Mio in beinahe 70 Microbreweries/brew pubs investiert worden, die insgesamt 2000 Mitarbeiter beschäftigen. Im ersten Jahr will sie rund 2300 hl Pale Ale und Weizenbier verkaufen..

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DKV-Forschungsberichte Nr. 41, 42, 43 -- Beim Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Verein e.V. (DKV), Stuttgart, sind folgende Forschungsberichte erschienen: - DKV- Forschungsbericht Nr. 41 - R. Tillner-Roth, Die thermodynamischen Eigenschaften von R152a, R134a und ihren Gemischen (171 S.); - DKV-Forschungsbericht Nr. 42 - F. Rinne, Untersuchung anwendungspolitischer Probleme beim Einsatz von zeotropen Kältemittelgemischen (150 S.); - DKV- Forschungsbericht Nr. 43, S. Schädlich, Der Einfluß verschiedener Luftdurchlaßgeometrien auf das Freistrahlverhalten (220 S.).Der Preis beträgt jeweils 20 DM (20% DKV-Mitgliedsrabatt) zzgl. Porto und Verpackung. DKV-Tagungsbericht 1993 - Nürnberg -- Der Tagungsbericht ist aufgeteilt in 5 Bände entsprechend den 5 Arbeitsabteilungen des DKV..

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