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Die Organisation der Großhändler für alkoholische Getränke hat die japansche Wettbewerbsbehörde angerufen, weil die große Supermarktkette Daiei Inc. den Preis für Importbiere von 128 bzw. 158 Yen auf 100 Yen (1 US-Dollar) pro Dose gesenkt hat. Mittlerweile sehen Marktkenner in dieser Preissenkung erste Anzeichen dafür, daß der Markt für billige Importbiere in Japan als unsicher eingestuft wird. Die große Marketinggesellschaft Seven-Eleven Japan Co. hat kürzlich mit der Asahi-Brewery ein Abkommen unterzeichnet. Demnach soll ein billiges Bier entwickelt und von den Carlton & United Breweries, Australien, gebraut werden. Asahi wird dieses Bier als Carlton Cold Special importieren und an Seven-Eleven verkaufen. Der Ladenpreis soll bei 178 Yen pro 0,355-l-Dose liegen..

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In Brasilien wurden aus der Ernte 1994/95 etwa 14 Mio t Orangen vermarktet. Der Verbrauch an frischen Orangen wird auf 3,77 Mio t geschätzt, so daß 10,23 Mio t Orangen für die Verarbeitung zu Saft übrigbleiben. Di Brauwelt Nr. 15/16, 1995 e FCOJ-Produktion wird auf 1,11 Mio t (65 Grad Brix) geschätzt, die Exporte auf 1,09 Mio t.

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Zwar müssen sich die Briten vom 1. Oktober 1995 an grundsätzlich an eine Reihe kontinentaleuropäischer oder international gebräuchlicher metrischer Maße bei Größen, Längen, Breiten und Gewichten gewöhnen, vor allem bei abgepackten Lebensmitteln, für Flüssigkeiten wie Milch oder Bier gilt bis zum Jahre 2000 aber die Ausnahme pint. Diese Maßeinheit von 568,41 cm3 oder zwei Tassen ist wahrscheinlich auf das alte germanische Maß pin zurückzuführen und wird mit unterschiedlichem Volumen in Großbritannien schon seit dem 14. Jahrhundert angewandt. Ein Engländer hat neulich argumentiert, ein pint sei genau die Menge Bier, bei deren Genuß man sich in Ruhe überlegen könne, ob es noch ein weiteres pint sein dürfte: Trinkt man dagegen einen Liter, ist der Spaß schon beim ersten Mal vorbei..

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Sir Bryan Carsberg, Generaldirektor von Fair Trading (Amt für lauteren Wettbewerb), verblüffte die britische Brauindustrie mit der Ankündigung einer Klage wegen der Preispolitik der großen Brauereien im Einzelhandel. Untersucht werden soll dabei die Differenz in den Preisen, die die Brauereien von ihren Vertragsgastronomen auf der einen und von freien Wirten auf der anderen Seite verlangen. Die Brauereien haben nämlich in den letzten Jahren einen Preiskrieg geführt. Nach Angaben von Fair Trading können die freien Wirte bis zu 40% billiger einkaufen als die gebundenen. Die Brauereien begründen die Preisunterschiede mit den günstigeren Bedingungen, die sie gebundenen Wirten einräumen und die die Kosten erhöhen würden..

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Der belgische Konzern Interbrew kaufte 70% der Anteile an der Kamenitsa-Brewery in Plovdiv für 4,5 Mio US-Dollar. Zusätzlich sollen in den nächsten sieben Jahren 31,9 Mio DM in die Modernisierung und die Ausweitung der Kapazität gesteckt werden. Die 300 Arbeitsplätze wurden für die nächsten fünf Jahre gesichert.

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Die belgische Brauereigruppe Interbrew hat vom britischen Getränkekonzern Allied Domecq die niederländische Brauerei Oranjeboom mit ihren Braustätten in Breda und Arcen übernommen. Zuvor schon war Interbrew in den Niederlanden Eigentümer der Dommelsche Bierbrouwerij in Dommelen in der Provinz Brabant. Die Aktivitäten der Dommelsche Bierbrouwerij und Oranjebooms sollen in der übergreifenden Organisation Interbrew Nederland NV unter dem Vorsitz von Drs. J. F. J. van Baardwijk zusammengeführt werden. Diese Organisation erhält ein Managementteam, das aus heutigen Vorstandsmitgliedern und Führungskräften und Interbrew gemischt ist. Die übrigen leitenden Angestellten werden anderswo bei Interbrew eingesetzt. Oranjeboom hat in den Niederlanden rund 6000 Gaststätten.a..

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Bereits jetzt zeichnet sich ab, daß der Ertrag der australischen Hopfenernte 1995 etwa dem des Vorjahres entspricht. Dies teilte die H. Meier GmbH, Hopfenkommission, Georgensgmünd, mit. Die Entwicklung des Hopfens 1994/95 war abwechselnd von Kalt- und Heißwetterperioden gekennzeichnet. In dem Hauptanbaugebiet Tasmanien hat die Ernte der Aromasorten bereits am 21. Februar begonnen. Die Pflücke von Pride of Ringwood und anderen Alphasorten begann meist am 13. März. Die Ernte im Anbaugebiet Victoria begann mit der Sorte Pride of Ringwood am 28. Februar, wobei die Alpha-Werte niedriger als normal waren; man erhofft sich dort bessere Alpha-Werte von den späteren Sorten. Einen Überblick über die Schätzung der diesjährigen Hopfenernte gibt die nachfolgende Tabelle.

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Anläßlich der Brew '95 in Birmingham gab das Komitee des Brewing Industry International Awards 1996 die ersten Details über das zweistufige Programm des prestigeträchtigen, internationalen Bierwettbewerbs bekannt, der im Frühjahr 1996 in Großbritannien abgehalten wird. Der Wettbewerb findet vom 21. bis 23. Februar 1996 wieder im Rathaus von Burton upon Trent, England, statt. Da man davon ausgeht, daß die Zahl der teilnehmenden Biere gegenüber 1994 - damals waren es 862 - stark zunehmen wird, hat man einen weiteren halben Tag angesetzt, an dem die Ale- Biere in Flaschen und Dosen sowie die in der Brauerei gereiften Faßbiere beurteilt werden. Auch soll der Kreis der Verkoster erweitert werden. Vor zwei Jahren waren es 36. Mindestens ein Drittel der Verkoster soll aus dem Ausland kommen.-%.B.

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Das bringt rd. 6,6 Mio DM mehr in die Schweizer Bundeskasse. Der Konsument ist davon nicht betroffen, weil die fiskalische Belastung des Bieres im Vergleich zum ab 1. Januar 1995 angehobenen Bierpreis konstant bleiben muß. Die Gesamtbelastung liegt jetzt bei 39,02 Rappen/Flasche (+ 2,73 Rappen). Davon entfallen 22,27 Rappen auf die Biersteuer, 13,45 Rappen auf die Mehrwertsteuer und 3,3% auf den unveränderten Zollzuschlag.

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Auf Vermittlung der Firma Sahm CS trafen sich anläßlich der Pivex '95 der Präsident des Bierconvent International (BCI) Uwe Hieber mit den Repräsentanten der tschechischen Brauwirtschaft. Die tschechische Seite war vertreten durch den Brauerei- und Mälzereiverband mit dem Präsidenten Dipl.- Ing. Jan Vesely und dem Geschäftsführer Dipl.-Ing. Jiri Kratochvil, der Verband der kleinen unabhängigen Brauereien mit dem Präsidenten Dipl.-Ing. Stanislav Bernard. Weiterhin waren Vertreter der Messeleitung und der Direktor des gastgebenden Unternehmens Sahm CS, Dipl.-Ing. Pavel Bobosik, anwesend. Bei dieser Gelegenheit wurde den Teilnehmern und Journalisten der Bierconvent vorgestellt und über die Aktivitäten des Gremiums berichtet./Anfang Oktober in Prag zu tagen..

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