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Bierführer durch Ostdeutschland, herausgegeben von Jo Lüdemann, 244 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, broschürt, ISBN 3-933877-39-3, Freizeit-Verlag Berlin 1999, Preis 19,80 DM
Es ist kein Fachbuch, obwohl beim beschreibenden Rundgang durch eine Brauerei, als Beispiel wurde die Radeberger Exportbierbrauerei gewählt, in einfacher Weise über die einzelnen Produktionsstufen der Bierherstellung geschrieben wird. Es ist auch kein Geschichtsbuch über eines der ältesten Lebensmittel der Menschheit, weil auf mehreren Seiten über die Herstellung des Bieres im Altertum bis zur Gegenwart berichtet wird. Es ist eine Sammlung wissenswerter und teilweise populärwissenschaftlicher Aussagen rund um das Bier für die interessierten Biertrinker.
Rohstoffe
Im Rahmen eines offenen Treffens der US-Hopfenindustrie wurde die Idee eines Programms zur branchenweiten Sortenzertifizierung für Hersteller und Händler besprochen.
Der Vorschlag sieht vor, dass ein neutraler Dritter die Hopfenlieferungen an die Brauerei auf die Sorte überprüft. Gegenwärtig arbeiten die beiden Handelspartner auf Treu und Glauben. Bei diesem Programm würden nun zufällig Proben von den existierenden Proben der Qualitätssicherung genommen und mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Tests auf die Sorte untersucht. Die geprüften Chargen erhielten dann ein Zertifikat, dass die tatsächliche Sorte mit der vereinbarten Sorte übereinstimmt. Bis jetzt sind die Details eines solchen Programms noch offen. Alle drei Hopfenhandelshäuser würden diese Zertifizierung verwenden..
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Das Institute for Brewing Studies (IBS), die Organisation der 1454 amerikanischen Mikrobrauer, gab bekannt, dass seine Mitglieder ihren Bierausstoß im vergangenen Jahr um 4,1% steigern konnten. Damit kletterte das Volumen dieses Segmentes auf 5,9 Mio Barrel oder 6,9 Mio hl. Der Marktanteil der Mikrobrauer am amerikanischen Biermarkt lag weiterhin bei 3%.
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Nach mehr als 60 Jahren wird jetzt wieder das "andere" Budweiser in den USA verkauft. Welches kann das nur sein? Offensichtlich ist es das Budweiser, das aus den Sudkesseln der tschechischen Brauerei Budejovicky Budvar stammt. Damit sie von Anheuser-Busch nicht sofort vor Gericht zitiert werden, verkaufen die Tschechen ihr Bier unter dem Namen Czechvar. Die staatliche Brauerei Budejovic-
ky Budvar und Anheuser-Busch bemühen schon seit Jahrzehnten die Gerichte weltweit, wer von ihnen das Recht hat, im jeweiligen Markt den Namen Budweiser zu führen. In manchen Ländern stellten sich die Gerichte auf die Seite von Anheuser-Busch, in anderen auf die Seite der Tschechen. Seit 1939 wurde Budvar nicht mehr in den USA verkauft..
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South African Breweries (SAB) und die Castel Group haben ihre Kräfte gebündelt, um ihre Position auf dem afrikanischen Getränkemarkt zu stärken. SAB beteiligt sich zu 20% an Castels Biergeschäft CBB, während Castel im Gegenzug einen Anteil von 38% an SABs internationaler Division SABI erwirbt. SABI hat Castel 73 Mio USD an Reinvermögen übertragen und Castel an SABI Reinvermögen in Höhe von 64 Mio USD. Der Vertrag trat am 1. April 2001 in Kraft. Vor dem Hintergrund der jeweiligen geographischen Positionierung auf dem afrikanischen Kontinent wird der Zweck der Allianz deutlich. SABIs Märkte sind vornehmlich im südlichen Afrika und in Ostafrika, wohingegen Castels Märkte sich in Zentral- und Westafrika befinden. Im Jahr 2000 produzierte Castel 9,1 Mio hl Bier..
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Dem Unternehmen Bravo Holdings Limited wurde ein Kredit über 40 Mio USD von der Internationalen Finanzgesellschaft (IFC) gewährt. Bravo hält alle Aktien der Brauerei Bravo International AG, St. Petersburg. Der Kredit ist auf eine Laufzeit von sieben Jahren ausgelegt. Die IFC stellt 27 Mio USD zur Verfügung. Die restliche Summe wird von einigen europäischen Banken, so auch von der Deutschen Bank, vergeben. Die Gelder sind für die Erweiterung der Produktion bestimmt. Die Brauerei wird neue Ausrüstungen erwerben, darunter eine leistungsfähige Abfüllanlage. Der Gesamtwert des Projekts zur Erweiterung der Produktion beträgt knapp 50 Mio USD. Davon werde Bravo 10 Mio USD aus Eigenmitteln zur Verfügung stellen. Damit wird Bravo zu den zehn größten Brauereien in Europa zählen..
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Nach einer Mitteilung des Verbandes der Norwegischen Brauer und Soft-Drink-Hersteller lag die Produktion der 15 Brauereien im Jahre 2000 bei 2,2 Mio hl. 24 Unternehmen und Abfüller stellten 5,4 Mio hl an kohlensäurehaltigen Soft-Drinks und Wasser her. Insgesamt sind in dieser Branche 6000 Personen beschäftigt.
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Im letzten Jahr ist der Bierexport der kanadischen Brauereien auf die Rekordmarke von 3,8 Mio hl gestiegen, in erster Linie wegen der Wiederbelebung der Exporte in die USA. Der Inlandsabsatz dagegen ist um 0,2% gefallen, und zwar wegen des schlechten Wetters in den Hauptprovinzen. Nach Aussagen von Canadean Ltd. ist der kanadische Biermarkt (Produktion im Jahre 2000: 23,07 Mio hl/+0,5% lt. Barth-Bericht 2000/2001) bezüglich der Produktpalette sowie der Preis- und Verpackungspolitik sehr konservativ und uniform. Marktkenner führen dies zurück auf folgende Faktoren: Extrem hohe Biersteuer (52% vom Preis), staatlich geregelte Distribution, 88% des Marktes werden seit 1987 von Molson und Labatt beherrscht.T. wegen der stärkeren Aktivitäten im Verpackungsbereich, z.T..
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Jetzt gibt es das Alcopop Sub Zero auch in der Geschmacksrichtung Rosa Grapefruit. Carlton Special Beverage (Foster’s) brachte Sub Zero Pink mit dem Geschmack von rosa Grapefruit gemixt mit Wodka heraus - eben weil Wodka momentan groß in Mode ist bei der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen. Weitere Infos erhält man unter www.subzero.com.au
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Ihre Standortverlagerung nahm die Brauerei Ringnes in Oslo zum Anlass, den gesamten Brauprozess durchgängig zu automatisieren. In kürzester Zeit wurde ein neues System installiert, das bisherige Insellösungen ersetzt und eine reibungslose Kommunikation zwischen den einzelnen Anlagenteilen ermöglicht.
Der norwegische Biermarkt ist klein aber fein. 2,2 Mio hl Bier werden jährlich produziert, der Bierverbrauch liegt - als niedrigster in Europa – bei 51 l pro Einwohner. Einer der führenden Bier-, Wasser- und Softdrink-Produzenten Norwegens ist Ringnes mit einem Marktanteil von etwa 60%. In mehreren nationalen Braustätten produziert er acht Sorten Bier, die drei Top-Marken sind Ringnes, Lysholmer und Munkholm. Huppmann, Kitzingen.
Die Promaxx GmbH & Co.
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