Eingabehilfen öffnen

Archiv

Die sechste Welle der zweimal jährlich durchgeführten repräsentativen Jugendtrendstudie "Timescout" des Hamburger Marktforschungsinstituts tfactory zeigt tiefgreifende Veränderungen auf den Getränkemärkten. Die in den letzten Monaten heiß diskutierten Alkopops verzeichnen dramatische Rückgänge und das, noch bevor die Gesetzesmaßnahmen der Regierung überhaupt praktische Wirksamkeit entfalten konnten. Schon im Juni mussten die großen führenden Marken im Meinungsführersegment Rückgänge zwischen 25 und 30 Prozent verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass diese Tendenz in den nächsten Monaten auf den Gesamtmarkt übergreift. "Damit ist der Konsument den Regierungsmaßnahmen zuvorgekommen. Die jungen Leute haben einfach genug von den Alkopops.a. "Brauwelt" 33/34, 2004, S. 1005)..

Archiv

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) veröffentlichte kürzlich seine "Daten aus der Alkoholwirtschaft 2004".
Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und politischer Herausforderungen war der Spirituosenabsatz in Deutschland im Jahre 2003 insgesamt stabil. Mit über 800 Mio Flaschen à 0,7 Liter ist der deutsche Spirituosenmarkt im EU-Ländervergleich der größte Markt.
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Spirituosen lag im Jahre 2003 bei 5,9 Liter wie im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch aller alkoholhaltigen Getränke (Bier, Wein, Sekt und Spirituosen) wurde mit 147,0 Liter Fertigware angegeben. Er nahm gegenüber 2002 um 4,6 Liter (-3,0 Prozent) ab.
Die Käuferreichweite blieb auch 2003 konstant, d.h. Verstärkt nachgefragt wurden u.a...

Recht

Bereits seit 1991 ist in Frankreich neben zahlreichen anderen Einschränkungen die direkte oder indirekte Fernsehwerbung für alkoholische Getränke im Fernsehen verboten. Die französischen Fernsehsender müssen anders als bei multinationalen Sportveranstaltungen bei so genannten "binationalen" Sportveranstaltungen alle verfügbaren Mittel einsetzen, um im Fernsehen Werbung für alkoholische Getränke zu verhindern. Der Unterschied zwischen beiden Veranstaltungsformen ist klar definiert: Eine multinationale Veranstaltung war zum Beispiel die Fußball-Europameisterschaft, eine binationale Veranstaltung wäre ein Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich, das in Deutschland stattfindet und bei dem eine deutsche Brauerei auf einer Bande für ihr Produkt wirbt.....

Markt

Die Top 50 Bier erzeugenden Länder weltweit kommen nach einer Aufstellung des Barth-Reports 2003/2004 der Fa. Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, und von Germain Hansmaennel, Straßburg, auf einen Anteil von 95 Prozent am Weltbiermarkt von insgesamt 1,478 Mrd hl. "Tabelle"

Markt

Eine neue Untersuchung von Mintel ("Bier in Europa", 995,00 Pfund), bei der 10 000 Personen in Deutschland, Spanien sowie Frankreich und 25 000 Personen in Großbritannien befragt wurden, ergab, dass die Erwachsenen Deutschen in diesen Ländern mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 145 Liter Bier/Jahr mit Abstand am meisten Bier trinken. Die britischen Erwachsenen bringen es auf lediglich 125 Liter. Insgesamt lag der Bierabsatz in Deutschland bei rd. 100 Mio hl, in Großbritannien bei 58 Mio hl. Deutschland hat mit 44 Prozent den größten Anteil am europäischen Biermarkt, gefolgt von Großbritannien mit 26 Prozent, Spanien mit 14 Prozent, Frankreich mit 9 Prozent und Italien mit 8 Prozent.
61 Prozent der Briten geben an, dass sie Bier trinken, wenn es um alkoholische Getränke geht..

Rohstoffe

In der letzten Woche waren die Schätzungskommissionen für die Hopfenernte 2004 in den einzelnen deutschen Anbauregionen unterwegs. Im Anbaugebiet Tettnang lag die Anbaufläche bei 1220 ha, davon 20 ha Junghopfen. Aufgrund der günstigen Witterung über die gesamte Vegetationszeit hinweg präsentierten sich die besichtigten Hopfenfelder in bester Verfassung. Die Fachleute erwarten überdurchschnittliche Qualitäten wie seit 1997 nicht mehr. Die Bestände stehen hervorragend und sind sehr gesund. Die Ernte konnte in Tettnang wie geplant am 23. August 2004 beginnen.
Insgesamt wird eine Ernte in Höhe von 37 000 Ztr erwartet (2003: 31 051 Ztr), 34,7 Ztr/ha. Bei der Sorte Tettnanger Tettnanger rechnet man mit 24 000 Ztr bzw. 34,7 Ztr/ha, beim Hallertauer Tettnanger 12 500 Ztr bzw. 45,5 Ztr/ha..

Archiv

Mit einem Investitionsvolumen von rd. zwei Mio EUR hat die Firma Botanx, Kent/UK ihre Laboratorien und Anlagen erneuert, um neue Produkte aus Hopfen und anderen Pflanzen für den Einsatz in der Brauerei, in der Nahrungsmittelbranche, bei Kosmetika und Pharmazeutika zu schaffen. Mit den beiden neuen Anlagen zur Super-kritischen CO2-Extraktion stehen jetzt insgesamt sieben Anlagen zur Verfügung, um hochwertige Inhaltsstoffe des Hopfens zu gewinnen. Zur technischen Leiterin wurde Snead McGrath berufen.

Archiv

Wie der Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) am 3. August 2004 bekannt gab, haben führende Weißblechhersteller drastische Preiserhöhungen für das kommende Jahr angekündigt. Die zum ersten Januar 2005 geplante Preisanhebung von 20 Prozent für das Vormaterial von Metallverpackungen und -verschlüssen für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und chemisch-technische Produkte setzt die Verpackungshersteller unter erheblichen Zugzwang und macht eine Weitergabe der zusätzlichen Materialkosten an die abfüllende Industrie unumgänglich. Die vor diesem Hintergrund für 2005 zu erwartende Preiserhöhung für Verpackungen aus Weißblech wird sich voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich (bis zu 20 Prozent) bewegen..

Markt

Nach Angaben der WHO trinkt in England und Malta mehr als die Hälfte der 15 Jahre alten Jungen mindestens ein Mal wöchentlich Alkohol, bei den Mädchen 49 bzw. 40 Prozent. An dritter Stelle dieses "Rankings" steht Deutschland mit 46 Prozent bei den Jungen und 33 Prozent bei den Mädchen. Am Ende der Skala liegen die Jugendlichen in Polen, USA, Frankreich, Grönland, Lettland und Finnland.

Archiv

Ausgehend von den Forderungen an Getränkeverpackungen bezeichnete Dr.-Ing. Kajetan Müller, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München-Weihenstephan, die Entwicklung des PET-Werkstoffs als Getränkeverpackung in den letzten Jahren als enorm. Im Flaschenkeller-Seminar 2003 des Lehrstuhls schätzte er ein, dass 2002 der PET-Anteil insgesamt in der Getränkeindustrie gegenüber dem Vorjahr um 39,5 Prozent gestiegen ist.
Überzeugend auch der Anstieg auf dem Wassersektor: Während 1999 der Anteil nur 5,9 Prozent betrug, lag er 2002 schon bei 40,9 Prozent der abgefüllten Getränke. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Coca-Cola-Konzern, der vor 15 Jahren mit den Kunststoffflaschen auf den Markt kam.
Es zeichnen sich zwei Segmente bei den PET-Flaschen ab.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT-Newsletter

Erhalten Sie jede Woche kostenlos die neuesten BRAUWELT-News direkt in Ihr Postfach!
Newsletter-Archiv und Infos
Ihre Daten sind sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch einen Klick auf den Abmeldelink am Ende des Newsletters widerrufen.

Mit dem Klick auf "Newsletter abonnieren" bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen haben und akzeptieren die dort beschriebene Verarbeitung Ihrer Daten.

BRAUWELT unterwegs

EBC Congress
06.09.2026 - 09.09.2026
110. VLB-Oktobertagung
12.10.2026 - 13.10.2026
kalender-icon