Verpackung
Auszeichnungen zur Eröffnung der FachPack. Traditionsgemäß werden am Vorabend der Messeeröffnung in Nürnberg bzw. im Jahr der Interpack in Düsseldorf die Auszeichnungen vorgenommen.
Eine kompetente Jury aus Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft, im Falle des 6. Verpackungsdesign-Wettbewerbs auch mit prominenten Formgestaltern, hat die Preisträger in den verschiedenen Kategorien schon im Vorfeld ausgewählt, die von Prof. Dieter Berndt, Vorstand des Deutschen Verpackungsinstituts, verkündet wurden. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Maly, der die Messe eröffnete, überreichte gemeinsam mit dem Festredner Dr. Werner Brinkmann, Vorstand der Stiftung Warentest, die Preise., Bremen. Luce, ZNL der Kurt Schumacher KG, Bielefeld, Anwender: Weingut Lauffen e.G., Lauffen/Neckar..
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Nach langem erbittertem Streit hat sich der Bundesrat am 15. Oktober 2004 auf eine Vereinfachung und Ausweitung des Dosenpfandes verständigt. Das Pflichtpfand gilt in Zukunft auch für Alcopops, Eistee und sonstige nicht kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke. Ausgenommen sind umweltfreundliche Verpackungen wie Getränkekartons aber auch Wein, Saft, Milch und Spirituosen. Die nun neue Verpackungsverordnung soll möglichst noch in diesem Jahr in Kraft gesetzt werden. Allerdings erwägt die scheidende EU-Kommission eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof, die aufschiebende Wirkung hätte. Nordrhein-Westfalen und Bayern wollen aber noch die Aufhebung der Insellösungen.
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Nach einer neuen Öko-Studie des Heidelberger IFEU-Instituts, in Auftrag gegeben vom europäischen Fachverband für PET-Verpackungen, Petcore, Brüssel, ist nach Aussagen von Petcore die PET-Einwegflasche genauso "ökologisch vorteilhaft" wie die Mehrweg-Glasflasche, und zwar unter getrennten Sammelbedingungen, wie sie z.B. vom Dualen System Deutschland eingehalten werden. Unter Pfandbedingungen verschlechtert sich die ökologische Bilanz der PET-Einwegflasche vor allem durch die Verschiffung vieler PET-Einwegflaschen in den Fernen Osten. Dies ließe sich bei einem Recycling in Europa jedoch vermeiden.
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Bei Bier aus einer Plastikflasche winken viele Verbraucher ab und prophezeien das Ende einer ganzen Bierkultur. Blindverkostungen haben aber bereits bewiesen, dass Verbraucher Bier aus Glasflaschen und Bier aus "Plastikflaschen" nicht mehr unterscheiden können (Institut Rheingold). "Faxe" will jetzt mit einer völlig neuen PET-Flasche auch die letzten Skeptiker überzeugen. Vorbild für die innovative Bierverpackung ist die beim Verbraucher bekannte und beliebte Glasflasche. Ploppender Kronenkorken aus Metall anstelle des unspektakulären Plastikdrehverschlusses, kein trampeliger "Elefantenfuß", sondern der klassische Champagnerboden sorgen für ein "Look and Feel" wie bei einer Glasflasche. Ohne Gewinde macht das "Aus der Flasche trinken" wieder richtig Spaß..
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Erstmals kamen in diesem Sommer in Spanien und Belgien Getränkedosen mit Dekoren in Fotoqualität auf den Markt. Ein neuartiges Druckverfahren von Ball Packaging Europe ermöglichte diese Innovation, mit der das Designspektrum deutlich erweitert wird: Jetzt können Getränkedosen sogar mit komplizierten Farbverläufen oder mit Fotos in hoher Bildauflösung exzellent gestaltet werden.
Mit Hilfe des so genannten "wasserlosen Drucks" werden 33-cl-Stahldosen für die Biermarke Jupiler, die Interbrew im Juli in Belgien auf den Markt brachte, produziert. Die Jupiler-Sammeldosen mit limitierter Auflage zeigen drei komplexe Motive in ausgezeichneter Qualität, die das sportliche und dynamische Image der Marke widerspiegeln. Auch der Einsatz spezieller Kundenfarben ist möglich..
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Die Privat-Brauerei Heinrich Reissdorf hat ihr Gebindeangebot erweitert. Reissdorf-Kölsch wird jetzt auch im zeitgemäßen SixPack mit sechs 0,33-l-Longneck-Flaschen im Mehrweg angeboten. Hier geht es vor allem um die Nachfrage von Handel und Verbrauchern im To-Go- und Spontan-Geschäft. Für das neue Gebinde wurde ein attraktiver 24er-Pinolenkasten für vier SixPacks eingeführt. Im Top-Premiumsegment für Sixpacks positioniert sich die Reissdorf-Six in der Höhe der Preisführer. Speziell für den US-amerikanischen Markt hat Reissdorf als mit über 630 000 hl Austoß in 2003 größte Kölner Privat-Brauerei neu einen 4-Pack mit vier 0,33-l-Longneck-Flaschen entwickelt. Vor allem in New York und an der Ostküste der Vereinigten Staaten ist Reissdorf-Kölsch als "bierige" Spezialität sehr gefragt.
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Ab Anfang September bringt die Hasseröder Brauerei die 0,5-l-PET-Longneck-Flasche auf den Markt, und zwar in erster Linie in den neuen Bundesländern und dort im ersten Schritt vorwiegend im Bereich Tankstellen und Kioske über Lekkerland/Tobaccoland. Die Flaschen werden auf einem Tray mit 18 Flaschen bzw. als Einzelflaschen im jeweiligen Outlet platziert.
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Dipl.-Ing. Sabine Köppe, Ball Packaging Europe, beschäftigte sich in ihrem Vortrag auf dem Flaschenkeller-Seminar 2003 in Freising mit Getränkedosen, obwohl diese in Deutschland vorerst infolge der eingeführten Einweg-Bepfandung kaum noch Bedeutung haben, da die Rücknahme aus hygienischen Gründen vom Handel abgelehnt wird. Auf dem Weltmarkt wurden 2001 ca. 215 Mrd zweiteilige Getränkedosen aus Stahlblech abgesetzt, insbesondere in Nordamerika (114 Mrd) vor Europa (38 Mrd) und Japan (25 Mrd). Die guten Eigenschaften wie Originalitätsschutz, unzerbrechlich, leicht, gut zu handhaben, recyclebar usw. machen die Dose beliebt. Die Herstellung ist sehr effektiv, die Grenze des technisch Machbaren wurde erreicht. Die Materialdicken sind analog eines menschlichen Haares. Maschinen arbeiten mit ca..
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Dr.-Ing. Josef Fontaine, Geschäftsführer der VLB und zugleich Leiter des hauseigenen Forschungsinstituts für Marketing und Logistik, nimmt jede Gelegenheit wahr, um auf die zunehmenden Leergutprobleme in den Brauereien hinzuweisen und über den Stand zu deren Lösung zu berichten. Auf dem 23. Kölner Brauertag am 26. Mai 2004 stellte er strategische Lösungsvorschläge vor, die auf einer Klausurtagung mit Vertretern führender Getränkehersteller im Februar d.J. in München beraten wurden. Mit dem Rückgang der Getränkedosen im Zusammenhang mit der Einführung der Pfandpflicht auf Einwegverpackungen brachten viele Betriebe ihre Biere in Mehrwegflaschen, jedoch nicht in den üblichen Kästen, sondern in Mehrstückpackungen, vorwiegend in 6er-Packs, auf den Markt., Bremen) mit steigender Tendenz.B..
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