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Rohstoffe

Glas mit Bier und dem Aufdruck Yeastin
05.04.2022

Nachhaltige, vegane Inhalts­stoffe aus Brauereihefe

Yeastup AG | In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Life Sciences FHNW mit Sitz in Muttenz bei Basel und Engineering-Dienstleistern entwickelte die Yeastup AG eine schonende Methode, um die Zellen der Brauereihefe aufzuschließen und die natürlichen Rückstände aus dem Brauprozess sowie sämtliche Off-Notes zu entfernen.

Der hohe Proteingehalt und die Nährstoffdichte der Brauereihefe legten nahe, die wertvollen Bestandteile aus den Zellwänden herauszulösen und nutzbar zu machen. Das Resultat ist ein geschmacksneutrales Proteinpulver von höchster Reinheit und Qualität.

Yeastin® ist somit eine hochwertige Proteinquelle, die ebenso vielseitig wie natürlich und nachhaltig ist. Dank seines neutralen Geschmacks und seiner hohen Löslichkeit kann Yeastin in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden – vor allem aber in Fleisch- und Milchalternativen. Dank seiner vielseitigen Funktionalitäten dient es unter anderem auch als Emulgator oder Schaumbildner und kann so für vegane Rezepte beispielsweise die Zugabe von Eiern ersetzen. Weitere Produkte aus der Zellwand der Hefe sind Beta-Glucane und Mannane, die unter der Marke UpFiber® angeboten werden. Ziel des Unternehmens ist, mit veganen Inhaltsstoffen bester Qualität einen gewichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu leisten: Die so gewonnenen Proteine und Polysaccharide haben den kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck und benötigen weder Anbaufläche noch Bewässerung.

Daniel Gnos, Gründer der Yeastup AG, war lange im Brauereiwesen tätig und hat danach als Unternehmer innovative Protein-Endprodukte entwickelt und erfolgreich vermarktet. „Mir war schon lange bewusst, welch unglaubliche Nährstoffdichte in genutzter Brauereihefe steckt“, erklärt er. „Zu sehen, dass diese Kraftpakete nur als Futtermittel verwendet oder direkt der Entsorgung zugeführt werden, war für mich eine unverständliche Verschwendung wertvollster Ressourcen. Zusammen mit meinem Co-Founder Urs Briner sowie unserem Team möchte ich einen wertvollen Beitrag zur Proteinversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung leisten – und gleichzeitig für Nachhaltigkeit, Upcycling und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft eintreten.“