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Hero-Gruppe: Steigender Umsatz -- In der Brauwelt + AfG/Getränketechnik Nr. 7/8, 1994, S. 296, brachten wir eine Übersicht über den Soft-Drink-Markt in Westeuropa. Durch einen Übertragungsfehler wurde bedauerlicherweise geschrieben, daß die Schweizer Hero-Gruppe in den Konkurs gegangen sei. Richtig ist vielmehr, daß die Hero-Gruppe 1993 mit einem Rekord-Cash-Flow abgeschnitten hat und den Gewinn halten konnte, trotz eines wetter- und währungsbedingten Umsatzrückganges. Der konsolidierte Reingewinn lag bei 63,4 Mio Fr gegenüber 63,7 Mio Fr im Vorjahr. Nach einer Mitteilung des Unternehmens wurden 1993 keine weiteren Akquisitionen getätigt, sondern wichtige Anpassungen an den Markt vorgenommen. Der Personalbestand nahm in der Gruppe um 285 Mitarbeiter bzw. 6,7% ab..

Hero-Gruppe: Steigender Umsatz -- In der Brauwelt + AfG/Getränketechnik Nr. 7/8, 1994, S. 296, brachten wir eine Übersicht über den Soft-Drink-Markt in Westeuropa. Durch einen Übertragungsfehler wurde bedauerlicherweise geschrieben, daß die Schweizer Hero-Gruppe in den Konkurs gegangen sei. Richtig ist vielmehr, daß die Hero-Gruppe 1993 mit einem Rekord-Cash-Flow abgeschnitten hat und den Gewinn halten konnte, trotz eines wetter- und währungsbedingten Umsatzrückganges. Der konsolidierte Reingewinn lag bei 63,4 Mio Fr gegenüber 63,7 Mio Fr im Vorjahr. Nach einer Mitteilung des Unternehmens wurden 1993 keine weiteren Akquisitionen getätigt, sondern wichtige Anpassungen an den Markt vorgenommen. Der Personalbestand nahm in der Gruppe um 285 Mitarbeiter bzw. 6,7% ab..

Die Frage der Exportmöglichkeiten von alkoholfreien Getränken beleuchtete Dr. Paul Gehring, Gütersloh, im Rahmen der Ersten Frankfurter AfG-Gespräche des Institute for International Research am 26. und 27. Januar 1994. Obwohl sich seiner Meinung nach das Exportvolumen der deutschen AfG-Hersteller in Zukunft kaum erhöhen wird, müssen die deutschen AfG- Hersteller sich verstärkt dem Wettbewerb im EU-Binnenmarkt stellen. Mittelständische Betriebe können hier nur mithalten, wenn sie rechtzeitig entsprechende Kooperationen eingehen.

Die deutschen Mineralbrunnen konnten 1993 nicht in allen Segmenten die gewohnten hohen Zuwachsraten erzielen. Dr. Peter Traumann, Mitglied des Präsidiums des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, führte dies in einer Pressekonferenz seines Verbandes am 10. März 1994 in Düsseldorf in erster Linie auf das ungünstige Wetter im Sommer 1993 zurück sowie auf die schwierige wirtschaftliche Lage. Das Umsatzvolumen der Branche ist um 2,5% auf 3,95 Mrd DM zurückgegangen. Die Gesamtabfüllmenge der rund 240 deutschen Brunnenbetriebe mit etwa 16 000 Beschäftigten lag 1993 bei 81 Mio hl bzw. 11,9 Mrd Füllungen (- 2,5%). Wie die Abbildung zeigt, lag der Absatz von natürlichem Mineralwasser mit 63 Mio hl nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau. orte 0,37 Mio hl (+ 13,7%). Dr. Wie Dr.

Die zehn gößten Brauereigruppen der Welt -- Grafik

Veränderungen im internationalen Biermarkt -- Anläßlich einer Pressekonferenz gab der Vorstandssprecher der Grolsch- Brauerei, Enschede/NL, Paul Snoep, am 16. März 1994 in Amsterdam einen kurzen Überblick über die Veränderungen im internationalen Biermarkt und über die Aktivitäten seines Hauses. In den letzten Jahren hat sich der Biermarkt in Nord-West-Europa erheblich verändert. So führten in Deutschland Überkapazitäten zu einer Beschleunigung des Konzentrationsprozesses. In Großbritannien veränderten sich die Interessen im Bereich Distribution vollkommen, in erster Linie wegen des Einflusses der Monopolbehörde. Besonders betroffen war der Absatzkanal Hotels und Gaststätten, der in England etwa 80 Prozent des Bierabsatzes ausmacht. Zu gleicher Zeit findet lt.B.a. Brauwelt Nr.a. S..

Deutsche Brauwirtschaft im Zeichen der Rezession -- Zum ersten Mal seit Jahren gab es in der Brauwirtschaft einen spürbaren Einbruch. Die deutschen Brauereien verzeichneten1993 einen Ausstoßrückgang von schätzungsweise 4 Prozent. Auch im laufenden Jahr ist eine Wiederbelebung der Nachfrage noch nicht in Sicht. Wie die deutschen Brauer auf diese Situation reagieren und welche Probleme in den nächsten Jahren auf sie zukommen werden, erörterte die Brauwelt in einem Gespräch mit dem Präsidenten des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Michael Dietzsch, am 3. März 1994 in Bitburg.

Werbung mit alkoholfrei -- In einer neuen sogenannten Claims-Richtlinie soll mit der Bezeichnung alkoholfrei nur noch für Biere geworben werden, die einen weit unter der deutschen Verkehrsauffassung liegenden Restalkoholgehalt haben. In der Brauwelt Nr. 3, 1994, S. 47, wurde irrtümlicherweise die Bezeichnung alkoholarm genannt.

Gesamtbierausstoß 1991 bis 1992 in EG und EFTA (in 1000 hl) -- Tabelle

Anzahl und Ausstoß der gewerblichen Braustätten in EG und EFTA nach Betriebsgrößenklassen -- Tabelle

Media-Werbung 1993 für Getränke -- In Deutschland wurden im Jahr 1993 mehr als 1,83 Mrd DM für Werbung in den klassischen Medien (neben Printmedien noch Hörfunk, Fernsehen und Großflächenplakate) ausgegeben; rechnet man Milch und Milchprodukte hinzu, ergeben sich 2,19 Mrd DM. Die von der Nielsen Werbeforschung Schmidt + Pohlmann, Hamburg, ermittelten Zahlen bedeuten einen leichten Anstieg um rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein konjunkturbedingter Einbruch ist dennoch festzustellen: in den letzten zehn Jahren hatten die Ausgaben für Getränkewerbung pro Jahr um durchschnittlich zehn Prozent zugenommen; bei den Brauern sogar um durchschnittlich 16 Prozent pro Jahr. um 46,2 Prozent zu. lediglich auf den Rängen dahinter haben AfG und Milchprodukte die Plätze drei und vier getauscht..

Die schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien 1992/93 -- Gemäß den sehr zahlreich eingegangenen Abstimmkarten der Mitglieder der Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittelsammlern sind die zur Wahl gestellten schönsten Serien erkoren worden. Die FvB e.V. gratuliert allen Siegern, die in Kürze mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet werden. Als Verein von Brauerei-Werbemittel-Sammlern legt sie darauf Wert, daß nicht nur das Zusammentragen im Vordergrund steht, sondern auch die Beschäftigung mit neuen Werbemitteln deren historische Bewertung, um auch die Anziehungsfähigkeit für den Bierkonsumenten zu beurteilen. Denn das Auge trinkt mit.

Werbung für Getränke in Mehrwegflaschen -- Die Preisangabenverordnung verpflichtet generell zur Endpreisangabe. Damit steht eine Werbung für Getränke in Mehrwegflaschen nicht im Einklang, wenn im angegebenen Preis nur der Getränkefachpreis und nicht auch das Entgelt (das Pfand) für die Verpackung (Flasche, Getränkekasten) enthalten ist. Zu diesem Ergebnis ist der Bundesgerichtshof im Urteil vom 14. 10. 1993 - I ZR 218/91 - gekommen. Das Gericht vertritt damit eine andere Auffassung als der sogenannte Bund-Länder-Ausschuß Preisangaben. Für das Gericht war eben die Verkehrsauffassung entscheidend. Erwerben kann der Verbraucher das in der Mehrwegverpackung angebotene Getränk nur mit der Flasche. Insoweit unterscheidet er durchaus zwischen dem Getränkepreis und dem Pfandgeld.h.

Getränke-Konjunkturtest Januar 1994 -- Biere: Das Jahr 1994 begann für die Brauereien mit einer - weitgehend saisonbedingten - Reduzierung des Bierausstoßes. Gleichwohl sind die Lagerbestände leicht angestiegen. Die Verkaufspreise konnten nur vereinzelt erhöht werden. Insgesamt gesehen hat sich die Geschäftslage im Berichtsmonat leicht verschlechtert. Für die nächsten Monate erwarten die Brauereien eher eine ungünstigere Entwicklung als bisher, wenngleich die pessimistischen Stimmen im Vergleich zu den Vormonaten geringer geworden sind. Die Preise könnten, den Erwartungen der Brauereien zufolge, in den kommenden Monaten wieder etwas nach oben in Bewegung geraten. Die Geschäftslage wurde vom größten Teil der Hersteller nach wie vor als befriedigend bezeichnet..

Börsenbericht -- Schon die ersten Wochen des neuen Jahres haben gezeigt, daß der deutsche Aktienmarkt 1994 keine Einbahnstraße in Richtung Hausse sein wird. Die Entwicklung dürfte vielmehr wesentlich differenzierter verlaufen als 1993, wo der DAX um stolze 47 Prozent zulegen konnte, eine Entwicklung, an der Brauereien aber nur stark unterkühlt teilnehmen konnten. Im neuen Jahr dürfte es für bisher zurückgebliebene Spezialwerte, wozu auch die meisten Bieraktien zählen, bessere Kurschancen - zumindest im Vergleich zu den meisten blue chips - geben. Die Kurse der Brauwerte wurden teilweise von Sondereinflüssen geprägt. So verspricht Haake-Beck (Bremen) für 1992/93 (30. 9.) eine höhere Dividende von 11 DM. Der Nahrungsmittelkonzern Gebr. März AG konnte 1992/93 (30. 9. Kropf.A.S. 4..

In keiner anderen Produktgruppe werden seit Jahren die sich ändernden Eß- und Trinkgewohnheiten der Verbraucher so deutlich, wie bei den alkoholfreien Getränken. Darauf wies Diplom-Kaufmann Peter Windschall, Ressortdirektor GFK Panel Services, Nürnberg, in seinem Vortrag anläßlich der Ersten Frankfurter AfG- Gespräche über die Zukunftspotentiale der alkoholfreien Getränkeindustrie am 26. Januar 1994 in Frankfurt hin. Beeinflußt werden die Konsumenten in ihrer Kaufentscheidung durch Aspekte wie Genuß, Gesundheit, Natürlichkeit, Convenience, Umweltbewußtsein, Witterung und Preise. Erstmals ergab sich 1993 auch bei den alkoholfreien Getränken ein Minus, bedingt durch das schlechte Sommerwetter und die wirtschaftliche Rezession.

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