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In Deutschland kostete 1995 eine Arbeiterstunde nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft inklusive Nebenleistungen 45,50 DM. -- In Belgien lag der Wert bei 38,30 DM, in Norwegen bei 36,90 DM und in Dänemark bei 36,50 DM. Die geringsten Kosten verursachten mit 21 DM/Std. die Arbeiter in Großbritannien. Setzt man die Produktivität in Deutschland mit 100% an, dann führt Belgien mit 109% vor den Niederlanden mit 107%, Frankreich mit 106% und Japan mit 104%. Schlußlicht ist Großbritannien mit 55% vor Italien und den USA mit je 71%.

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Konzentration in der bayerischen Brauwirtschaft schreitet fort -- Das Brauereisterben in Bayern ist noch nicht abgeschlossen. Laut Dr. Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, sank die Zahl der Braustätten - die in etwa mit der Anzahl der Unternehmen übereinstimmt - im Laufe des Jahres 1995 von 744 auf 702. Für das laufende Jahr muß mit einem erneuten Rückgang um 30 bis 35 Brauereien gerechnet werden, sagte Schneider. Ziehe man davon noch die neu gegründeten Gasthausbrauereien, Kleinst-, Schul- und Lehrbrauereien ab, so könne die Zahl der gewerblichen Braustätten unter 600 sinken. Der nahezu ausgefallene Sommer habe der bayerischen Brauwirtschaft bis Ende Juli des laufenden Jahres rund 2,1 Prozent des Absatzes im Vergleich zum Vorjahr gekostet, so Dr. Export:.

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Der Getränkekonsum ist an seine Sättigungsgrenze gestoßen. Im vergangenen Jahr ist der Getränkeverbrauch um drei Liter pro Kopf gesunken - Folge eines allgemein schwachen Konsumklimas, das insbesondere den Verbrauch alkoholischer Getränke gebremst hat. Michael Breitenacher vom Münchner ifo-Institut blickt im ifo-Schnelldienst 23/96 keineswegs optimistisch in die Zukunft, denn in dem intensiven Wettbewerb in der Getränkebranche läßt sich der Absatz häufig nur noch auf Kosten von Konkurrenten steigern. Viel Bewegung herrscht auch im Sortiment der alkoholfreien Getränke: Im traditionellen Segment sind die Wachstumsmöglichkeiten beschränkt, da der Konsum schon ein hohes Niveau erreicht hat - entsprechend innovationsfreudig zeigen sich die AfG-Hersteller. Alkohol auf dem Rückmarsch:.

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Pharaonen-Bier versteigert -- Das Kunstmuseum von Indianapolis/USA hat drei Flaschen Tut-ench-Amun-Bier für je 525 $ versteigert. Insgesamt 1000 Flaschen wurden von diesem Bier nach einem 3250 Jahre alten ägyptischen Rezept gebraut. Archäologen der ägyptologischen Forschungsgesellschaft der Universität Cambridge hatten vor sechs Jahren gemeinsam mit Mitarbeitern englischer Brauereien im Sonnentempel der Nofretete einen Küchentrakt gefunden, der im Altertum offenbar auch als Brauerei diente. Die Archäologen hatten die gefundenen Getreidekörner und Saaten sowie die Hefereste aus den Krügen untersucht, um herauszufinden, welcher Zutaten sich die ägyptischen Braumeister bedienten. Sogar das Wasser aus der nahegelegenen Oase wurde einer Analyse unterzogen..

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Brau-Ring-Innovationskreis spürt Verbrauchertrends nach -- Der neu gegründete Innovationskreis der Brau Ring Kooperationsgesellschaft Privater Brauereien ging den Verbrauchertrends und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bis zum Jahre 2010 nach. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für Innovationen der Brauwirtschaft. In einem eintägigen Seminar wurden zusammen mit der Zukunftsforscherin Diplom-Psychologin Carmen Lakaschus, Rödermark, demographische Strukturen sowie Leittrends und Folgetrends im Konsumbereich aufgezeigt. Wichtige Punkte waren dabei die Bedürfnisse, Erwartungen, sowie psychologische Voraussetzungen für die Konsumentscheidungen im Getränkesektor. Auch dieses Gutachten steht zum Selbstkostenpreis allen interessierten Kreisen zur Verfügung..

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Erfolgreiche Ökobilanz -- Die Hütt-Brauerei Bettenhäuser KG, Baunatal-Knallhütte, legte jetzt ihren zweiten Ökobericht für das Geschäftsjahr 1995 vor. Die Brauerei konnte im Berichtsjahr ihren Ausstoß auf 83 000 Hektoliter steigern. Die Produktion an alkoholfreien Getränken lag bei 14 000 Hektoliter, der Gesamtumsatz bei über 16 Millionen DM. Beschäftigt werden rund 50 Mitarbeiter. In den letzten beiden Jahren wurden circa 3,6 Millionen DM investiert, um den Betrieb auf dem modernsten Stand der Technik zu halten und die entsprechenden Kapazitäten bereitstellen zu können. Nach eigenen Angaben hat sich die Brauerei zur Erstellung eines Ökoberichtes anstelle des Öko-Audits entschlossen, weil sie den Ansprüchen eines Öko-Audits momentan nicht gerecht werden kann..

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Indien mit minimalem Bierkonsum -- Nach dem neuesten Bierreport über Indien, herausgegeben von der Canadean Ltd., Teddington, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Indien zur Zeit bei 0,4 l. Insgesamt wurden 1995 3,9 Mio hl Bier in Indien gebraut. Allerdings bedeutet dies gegenüber 1991 eine Steigerung von 37%. Bis zum Jahre 2001 könnte der Ausstoß auf 8 Mio hl/Jahr steigen. Die United Breweries hatten 1995 einen Marktanteil von 39%, Mohan Meakin kam auf 20%, Shaw Wallace auf 13%, Associated Breweries & Destilleries auf 3% und der Rest auf 25%..

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Österreichische Brauwirtschaft 1995 relativ erfolgreich -- Nach dem Jahresbericht des Verbandes der Brauereien Österreichs hat sich die einheimische Brauwirtschaft im ersten Jahr der Mitgliedschaft in der EU sehr gut behauptet. In 68 Brauunternehmen mit 74 Braustätten wurden im Berichtsjahr 1995 exakt 9,662 Mio hl Bier (- 4,7,%) gebraut, verteilt auf über 360 verschiedene Biere. In den Export gingen 0,683 Mio hl (- 31,7%). Der Pro-Kopf-Verbrauch errechnete sich zu 116 l (1994: 116,6 l). Im ersten Quartal 1996 nahm die Gesamtproduktion noch einmal um 5,5% auf 2,057 Mio hl ab, der Export um 26,4% auf 0,122 Mio hl. Sechs Betriebe kamen 1995 auf einen Ausstoß von über 500 000 hl und machten 60,2% des Gesamtausstoßes aus. 2% des Gesamtausstoßes. Sie kamen im ersten Jahr gleich auf 70 000 hl..

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Getränke-Konjunkturtest Juni 1996 -- Biere: Die Geschäftslage der Brauereien hat sich im Juni wiederum leicht verbessert. Nachfrage und Ausstoß haben sich erhöht, in erster Linie aus saisonalen Gründen. Die Verkaufspreise konnten deutlich heraufgesetzt werden; auch für die kommenden Monate planen die Brauereien Preiserhöhungen. Die Ausstoßpläne sind ebenfalls auf Expansion gestellt. Gleichwohl haben sich die Geschäftserwartungen etwas abgekühlt. Neben dem nicht voll befriedigenden Inlandsgeschäft ist dies nicht zuletzt auf eine ungünstige Entwicklung des Exportgeschäfts zurückzuführen. Erfrischungsgetränke: Die Hersteller von Erfrischungsgetränken waren im Juni - wie bereits im Mai - von der Geschäftsentwicklung enttäuscht..

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