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Getränke-Konjunkturtest Februar 1996 -- Biere: Im Februar hat sich die Geschäftslage der Brauereien etwas verschlechtert. Die Firmen äußerten sich über die allgemeinen Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate nach wie vor skeptisch, obwohl die Einschätzung der Exportaussichten eine - wenngleich schwache - Zuversicht ausdrückt. Nach den Meldungen zu schließen, haben sich Nachfrage und Ausstoß im Februar verringert. Besonders die Auslandsaufträge ließen zu wünschen übrig. Für die nächsten Monate ist keine Erhöhung des Bierausstoßes geplant. Das Preisklima dürfte weiterhin ruhig bleiben. Erfrischungsgetränke: Die Hersteller von Erfrischungsgetränken verzeichneten im Februar einen befriedigenden Geschäftsverlauf..

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Das Jahr 1995 dürfte beim deutschen Bierausstoß eine Stagnation bzw. ein leichtes Minus von bis zu 1 Prozent bringen. -- Diese Prognose stellte Dr. F. Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in einem Fachpressgespräch am 4. 12. 1995 in Bonn. P.ls und Weizen konnten ihre Anteile weiter ausdehnen. Bemerkenswert ist auch der anhaltende Trend zu dunklen Bieren.

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Dosenbieranteil in Bayern -- In den ersten acht Monaten dieses Jahres betrug der Anstieg des Dosenbiervolumens in Bayern bezogen auf den Dosenbierabsatz (0,33 l und 0,5 l) im LEH und GAM im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 17,6%. Die 0,5-l-Dose weist sogar einen Zuwachs um 40,1% auf. In der Brauwelt Nr. 46, 1995, S. 2396, wurde der Anstieg des Dosenbieranteils in Bayern irrtümlich mit 13,8% angegeben. Diese Zahl beziffert aber den Marktanteil, den Bier in der 0,5-l-Dose im ersten Halbjahr 1995 in den alten Bundesländern (LEH und GAM) erreicht hat.

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Blick in das nächste Jahrhundert -- Dipl.-Kfm. Roland Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung Roland Berger & Partner, wagte auf dem 21. Management-Seminar für die Brauwirtschaft am 23. November 1995 in München einen Blick in das nächste Jahrhundert. Schwerpunkte in dem auszugsweise wiedergegebenen Referat sind der Biermarkt, die Verbraucher und die Preisentwicklung. Wenn sich auch die Zahl der Brauereien halbieren wird, so bestätigte Berger doch die internationale Spitzenstellung der deutschen Brauer hinsichtlich Qualität und Ideenreichtum. Die Vielfalt bleibt : Die Brauindustrie wird nach 15 Jahren insgesamt stärker und robuster sein. Dadurch wird die Gesamtindustrie mehr Profit machen, und die Brauereien werden durch den Ertrag von Bier und nicht durch Immobilien erfolgreich sein.

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Die Wachstums-Riesen im Biermarkt -- Einige Biermarken konnten durch die Wiedervereinigung und durch verstärkte Marktbearbeitung im überregionalen Bereich enorme Steigerungen erzielen. Einige wenige konnten ihren Marktanteil im Kernmarkt ausbauen und sich als Platzhirsche profilieren. Der Gesamtmarkt in den alten Bundesländern zeigte sich während des Betrachtungszeitraums leicht rückläufig. Zum besseren Vergleich ist in der Tabelle der versteuerte Bierausstoß angegeben - vor zehn Jahren (1983/84), im Jahr vor der Wiedervereinigung (1988/89) und im letzten Jahr (1994/95). Dadurch läßt sich gut erkennen, welche Marken sich nach der Grenzöffnung besonders gut und welche sich schon in den letzten fünf Jahren vor der Wiedervereinigung positiv entwickelt haben..

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Auf einer Pressekonferenz der Brauerei Beck & Co, Bremen, ging Rolf Hausmann, Vertriebsdirektor Inland, am 4. Dezember 1995 in Bonn näher auf den Premiumbier-Markt in Deutschland ein. Als Basis dazu benutzte er die entsprechenden Zahlen der GfK, Nürnberg, für das Jahr 1994. Als Premiummarken stufte Hausmann ein: Beck's, Bitburger, Jever, König, Krombacher, Radeberger, Veltins und Warsteiner. Wie die Grafik zeigt, entfallen auf den Bierabsatz im LEH und GAM bundesweit 22% auf das Premiumsegment. Den höchsten Premiumanteil hat Nordrhein-Westfalen mit 40% vor Niedersachsen/Bremen mit 29%. Bayern liegt mit 5% am Ende dieser Skala. Absatz-Mix: In den alten Bundesländern (Gesamtbierabsatz 1994: 89 Mio hl) betrug der Anteil an Flaschen und Dosenbier 74%.

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In den ersten zehn Monaten dieses Jahres hat der Konzern 14,5 Mio hl an Getränken (+ 12%) abgesetzt. Ohne neue Beteiligung blieb aber ein Minus von 2%. Der Preisdruck im Getränkegeschäft sei zu hoch. Die Deutsche Brauerei Holding werde ein operatives Minus ausweisen, das durch den Verkauf ehemals betriebsnotwendiger Immobilien ausgeglichen werden soll. Die Zinslasten der auf 850 Mio DM verringerten Verschuldung belasten das Ergebnis weiterhin deutlich.

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Kontinuierliche Bierherstellung -- Ende Oktober 1995 fand in Espoo, Finnland, unter Leitung von E. Pajunen, Sinebrychoff Brewery, das EBC-Symposium Immobiliserte Hefe - Einsatz in der Brauindustrie statt. Dabei wurden 18 Vorträge gehalten. Diese werden zusammen mit den Diskussionsbeiträgen als EBC-Monograph XXIV im Frühjahr 1996 im Getränke-Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, publiziert. Der Monograph XXIV kann wie alle EBC-Monographs in der Reihe bei der Fachbuchhandlung Hans Carl, Nürnberg, unter der Fax-Nummer +49 (911) 952 8548 bestellt werden. Als Ergebnis dieses Symposiums verfaßten alle Teilnehmer eine gemeinsame Verlautbarung, die im folgenden wiedergegeben wird. Für diese Anwendungen sind kontinuierliche Verfahren durchaus einsetzbar..

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Getränke-Konjunkturtest Oktober 1995 -- Biere: Im Oktober hat sich die Geschäftslage der Brauereien leicht gebessert. Bei recht guter Absatzlage konnte der Bierausstoß gegenüber dem Vormonat erhöht werden. Die Impulse kamen vor allem aus dem Inlandsgeschäft, während der Export nach wie vor nicht befriedigt. Für die kommenden Monate wird allerdings eine gewisse Verbesserung im Auslandsgeschäft erwartet. Der Ausstoß dürfte sich allerdings - in erster Linie saisonbedingt - rückläufig entwickeln. Insgesamt gesehen sind die Erwartungen der Brauereien für die kommenden sechs Monate wieder pessimistischer als bisher. Erfrischungsgetränke: Die Hersteller von Erfrischungsgetränken beurteilten im Oktober die Geschäftslage etwas ungünstiger als im Vormonat..

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