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Blick in das nächste Jahrhundert -- Dipl.-Kfm. Roland Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung Roland Berger & Partner, wagte auf dem 21. Management-Seminar für die Brauwirtschaft am 23. November 1995 in München einen Blick in das nächste Jahrhundert. Schwerpunkte in dem auszugsweise wiedergegebenen Referat sind der Biermarkt, die Verbraucher und die Preisentwicklung. Wenn sich auch die Zahl der Brauereien halbieren wird, so bestätigte Berger doch die internationale Spitzenstellung der deutschen Brauer hinsichtlich Qualität und Ideenreichtum. Die Vielfalt bleibt : Die Brauindustrie wird nach 15 Jahren insgesamt stärker und robuster sein. Dadurch wird die Gesamtindustrie mehr Profit machen, und die Brauereien werden durch den Ertrag von Bier und nicht durch Immobilien erfolgreich sein.

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Die Wachstums-Riesen im Biermarkt -- Einige Biermarken konnten durch die Wiedervereinigung und durch verstärkte Marktbearbeitung im überregionalen Bereich enorme Steigerungen erzielen. Einige wenige konnten ihren Marktanteil im Kernmarkt ausbauen und sich als Platzhirsche profilieren. Der Gesamtmarkt in den alten Bundesländern zeigte sich während des Betrachtungszeitraums leicht rückläufig. Zum besseren Vergleich ist in der Tabelle der versteuerte Bierausstoß angegeben - vor zehn Jahren (1983/84), im Jahr vor der Wiedervereinigung (1988/89) und im letzten Jahr (1994/95). Dadurch läßt sich gut erkennen, welche Marken sich nach der Grenzöffnung besonders gut und welche sich schon in den letzten fünf Jahren vor der Wiedervereinigung positiv entwickelt haben..

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Auf einer Pressekonferenz der Brauerei Beck & Co, Bremen, ging Rolf Hausmann, Vertriebsdirektor Inland, am 4. Dezember 1995 in Bonn näher auf den Premiumbier-Markt in Deutschland ein. Als Basis dazu benutzte er die entsprechenden Zahlen der GfK, Nürnberg, für das Jahr 1994. Als Premiummarken stufte Hausmann ein: Beck's, Bitburger, Jever, König, Krombacher, Radeberger, Veltins und Warsteiner. Wie die Grafik zeigt, entfallen auf den Bierabsatz im LEH und GAM bundesweit 22% auf das Premiumsegment. Den höchsten Premiumanteil hat Nordrhein-Westfalen mit 40% vor Niedersachsen/Bremen mit 29%. Bayern liegt mit 5% am Ende dieser Skala. Absatz-Mix: In den alten Bundesländern (Gesamtbierabsatz 1994: 89 Mio hl) betrug der Anteil an Flaschen und Dosenbier 74%.

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In den ersten zehn Monaten dieses Jahres hat der Konzern 14,5 Mio hl an Getränken (+ 12%) abgesetzt. Ohne neue Beteiligung blieb aber ein Minus von 2%. Der Preisdruck im Getränkegeschäft sei zu hoch. Die Deutsche Brauerei Holding werde ein operatives Minus ausweisen, das durch den Verkauf ehemals betriebsnotwendiger Immobilien ausgeglichen werden soll. Die Zinslasten der auf 850 Mio DM verringerten Verschuldung belasten das Ergebnis weiterhin deutlich.

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Kontinuierliche Bierherstellung -- Ende Oktober 1995 fand in Espoo, Finnland, unter Leitung von E. Pajunen, Sinebrychoff Brewery, das EBC-Symposium Immobiliserte Hefe - Einsatz in der Brauindustrie statt. Dabei wurden 18 Vorträge gehalten. Diese werden zusammen mit den Diskussionsbeiträgen als EBC-Monograph XXIV im Frühjahr 1996 im Getränke-Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, publiziert. Der Monograph XXIV kann wie alle EBC-Monographs in der Reihe bei der Fachbuchhandlung Hans Carl, Nürnberg, unter der Fax-Nummer +49 (911) 952 8548 bestellt werden. Als Ergebnis dieses Symposiums verfaßten alle Teilnehmer eine gemeinsame Verlautbarung, die im folgenden wiedergegeben wird. Für diese Anwendungen sind kontinuierliche Verfahren durchaus einsetzbar..

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Getränke-Konjunkturtest Oktober 1995 -- Biere: Im Oktober hat sich die Geschäftslage der Brauereien leicht gebessert. Bei recht guter Absatzlage konnte der Bierausstoß gegenüber dem Vormonat erhöht werden. Die Impulse kamen vor allem aus dem Inlandsgeschäft, während der Export nach wie vor nicht befriedigt. Für die kommenden Monate wird allerdings eine gewisse Verbesserung im Auslandsgeschäft erwartet. Der Ausstoß dürfte sich allerdings - in erster Linie saisonbedingt - rückläufig entwickeln. Insgesamt gesehen sind die Erwartungen der Brauereien für die kommenden sechs Monate wieder pessimistischer als bisher. Erfrischungsgetränke: Die Hersteller von Erfrischungsgetränken beurteilten im Oktober die Geschäftslage etwas ungünstiger als im Vormonat..

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Die NGZ (Neue Gastronomie Zeitschrift für Hotellerie und Gastronomie) veröffentlichte in ihrer Nr. 7/1995 eine Aufstellung über die Auf- und Absteiger bei Getränken im Großverbrauchersektor 1995 im Vergleich zu 1994. Wir bringen auszugsweise die Rangordnung der zwanzig Getränkearten umfassenden Liste: - 1. (1.) Kaffeespezialitäten: + 104 (+ 89); - 2. (2.) Mineralwasser mit Kohlensäure: + 85 (+ 86); - 4. (4.) Mineralwasser still: +71 (+ 66); - 7. (5.) Alkoholfreies Bier: + 30 (+ 58); - 7. (8.) Light-Getränke: + 30 (+ 41); - 9. (12.) Spezialbiere: + 25 ( + 16); - 18. (18.) Bier: - 25 (- 51). (Lesebeispiel: Spezialbier liegt mit plus 25 Punkten diesmal auf Platz 9 (im Vorjahr 12. Rang, plus 16 Punkte)). Im Prinzip gilt diese Aussage auch für die gesamte Palette der Light-Getränke..

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International Beer Marketers Symposium -- Vom 8. bis 10. Oktober 1995 fand in Denver, Colorado USA, das International Beer Marketers Symposium statt. Dabei ging es in erster Linie um Perspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung der Brauindustrie weltweit. Veranstaltet wurde dieses Symposium von der Association of Brewers, gesponsort von den Firmen AT Kearney, Krones AG, Neutraubling, sowie von den Firmen Roland Rauh, Küps, und Sahm, Höhr-Grenzhausen. Charlie Papazian, Präsident der Association of Brewers, zeichnete für die Veranstaltung verantwortlich. Als spezielle Berater fungierten Michael Jackson, London, Finn Knudsen, Evergreen Colorado, und Rüdiger Ruoss, Chur/Schweiz, der geistige Vater des Symposiums.

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Der Absatz der deutschen Mineralbrunnen stagnierte 1995 bei 92 Mio hl bzw. 4,7 Mrd DM Umsatz. -- Der Pro-Kopf-Verbauch lag wie 1994 wieder bei über 100 l. Rund 73 Mio hl entfielen auf Mineral- und Heilwasser. Mineralwasser mit Kohlensäure blieb mit einem Marktanteil von 68% an erster Stelle, verlor aber 2% auf 49 Mio hl. Stilles Wasser legte um 8% auf 19 Mio hl zu. Limonaden verloren 2% auf 19 Mio hl. Exportiert wurden 0,5 Mio hl, importiert 2,04 Mio hl (1,85 Mio hl).

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