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Nicht zuletzt auch wegen des schönen Spätsommerwetters erwartet Dr. Gerhard Ohneis, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, daß der Bierausstoß in Bayern im laufenden Jahr in etwa die Vorjahreszahl von 23,5 Mio hl erreicht. Diese Meinung vertrat Dr. Ohneis in seinem Statement anläßlich der gemeinsamen Pressekonferenz des Hopfenpflanzerverbandes, des Hopfenhandelsverbandes und der Brauerverbände am 7. Oktober 1999 in München.
Trotz des in den letzten Jahren sinkenden Bierkonsums in Deutschland verneinte Dr. Ohneis die oft zitierte Aussage: „Dem Bier laufen die Kunden davon.“ Bier sei hierzu Lande mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 127,4 l in Deutschland und ca. 160 bis 170 l in Bayern immer noch der Durstlöscher Nr. 1.
Dr. Den Kunden fehlen vielmehr die Trinkanlässe.
Dr. Dr..

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Der Bierimport stagniert praktisch auf niedrigem Niveau und nähert sich einem 3%-Anteil. Damit wurden die Erwartungen von Exporteuren wie Kronenbourg, Heineken, Bavaria, Anheuser-Busch, Kirin oder Foster‘s – trotz intensiver Marktforschung und ausgetüftelter Strategien – wahrscheinlich noch nicht erfüllt. Tschechen und Dänen dominieren zu 86% die Marktnische im LEH/GAM-Bereich. Die Gastronomie ist der unumstrittene Tummelplatz vieler Spezialitäten mit angeblich 50% Marktanteil. Der GFGH mischt zu 80% mit.
An der Beliebtheit deutscher Biere ist beim deutschen Verbraucher nicht zu rütteln. Auch wenn sich Jugendliche mit einigen ausländischen Bieren gern in Szene setzen, ist damit kein Trend geboren, sondern kann als vorübergehende Alterserscheinung betrachtet werden..

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Das Menetekel der Globalisierung. Geographische Integration, Spezialisierung oder „hübsch machen zum Verkauf“ als Antwort der Brauer auf das fortschreitende Zusammenwachsen der Märkte.
Nein und nochmals nein. Wir wollten nicht schon wieder über das Zwischenmenschliche berichten. Das Schlittern auf dem rutschigen gesellschaftlichen Parkett überlassen wir gerne den Kollegen des Ressorts „in flagranti“. Dieser Report will schließlich den globalen Markt und die Strategien der Brauer beleuchten, wie sie sich mittels der verschiedenen Formen der internationalen Verflechtung eine gute Ausgangsposition verschaffen, um in der nächsten Runde der Konsolidierung mitzuspielen. Doch ehe wir uns der Auswertung der Marktdaten zuwenden konnten, fiel uns ein Bericht der englischen Kollegen in die Hände.

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Wie in den Vorjahren befragte unser Autor die Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl nach Ausstoß- und Exportzahlen. Die Ergebnisse sind auf dem Stand von Juni 1999. Um eine vollständige Absatzentwicklung aller Brauereigruppen und Einzelbrauereien zu haben, werden wie üblich 4 Tabellen veröffentlicht (s. PDF).

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Der deutsche Getränkemarkt insgesamt konnte in den ersten sechs Monaten 1999 sein Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahr nicht halten und verlor im Haushaltskonsum ca. 2%. Dies stellte Horst Zocher, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, bei den Bamberger Marketingtagen für Bier, Getränke und Gastronomie fest, die am 29. und 30. September 1999 von Schulters & Friends, Bamberg, und dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, mit den Fachzeitschriften „Brauwelt“ und „Getränkemarkt“ abgehalten wurden.
Der Umsatz ging lt. Zocher mit einem Minus von 3% etwas stärker zurück. Dazu hat nicht zuletzt der drastische Preisverfall im Kaffeemarkt beigetragen. Durch den aktuellen Preiskampf im Handel geraten die Erlöse zusätzlich unter Druck.B.

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Das in Deutschland geflügelte Wort „Hopfen und Malz Gott erhalt’s” löst z.Zt. bei allen, die mit der Produktion dieser für das Bier so wesentlichen Rohstoffe befaßt sind, vorwiegend Skepsis aus. Dies gilt auch für die Mälzereien, deren Ertragslage seit Jahren besorgniserregend ist. Die Ursache wird von den meisten Marktbeobachtern in den Degressionstendenzen der letzten Jahre im Biermarkt gesehen. Diese Analyse ist allerdings zu vordergründig und so empfiehlt es sich, die Entwicklung der deutschen Malzindustrie und deren heutige Struktur genauer zu untersuchen.
Die meisten Mälzereien wurden vor dem 2. Weltkrieg gegründet. Die Standorte richteten sich nach der erreichbaren Brauereikapazität, vor allem aber war die Nähe des Rohstoffes Braugerste entscheidend..

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Das Schlag- und Zauberwort in vielen wirtschaftspolitischen Diskussionen heißt „Globalisierung”. Damit verbinden sich aber auch Begriffe wie Internationalisierung, Konzentration, Marktmacht. Bestehende Strukturen, vor allem im Mittelstand, sind in Gefahr. Der Politik sind die Hände gebunden. Das Kapital setzt sich immer schneller durch. Zunächst führen Globalisierung und die damit verbundene Konzentration zu extremen Preiswettbewerben auf allen Ebenen. Der Kunde kann sich kurzfristig freuen, längerfristig aber besteht die Gefahr einer Oligopolisierung der Märkte. Dann bestimmen eine Handvoll Anbieter über Preis und Produkte.
Die Hersteller von Getränken kommen dabei von zwei Seiten unter Druck.
Die Konzentration im Handel macht den Getränkeherstellern zunehmend zu schaffen. a. S.

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Der Alkoholkonsum in Europa variierte 1997 nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie (BSI) zwischen 11,3 l pro Kopf und Jahr in Portugal und 3,4 l in Island. Luxem-burg mit 11,2 l lag auf Platz 2 vor Frankreich mit 10,9 l und Deutschland mit 10,8 l. Das Ende der Skala bilden Polen mit 6,3 l, Schweden mit 5,1 l und Norwegen mit 4,3 l, sicher auf Grund der hohen Besteuerung alkoholischer Getränke und ohne die private Ein-fuhr bzw. Produk-tion alkoholischer Getränke.

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