Markt
Die Brauwelt berichtet regelmäßig über die neuesten Erkenntnisse der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg zum Einkaufs- und Konsumverhalten der Deutschen. Die Zahlen und Trends der GfK als global agierendes Marktforschungsunternehmen werden gerne herangezogen, wenn es um die zukünftige Marschrichtung von Unternehmen geht. Wer ist die GfK genau, wie kommt sie an die so geschätzten Zahlen, und was bedeuten die Ergebnisse für die Brauwirtschaft? Die Brauwelt sprach mit Günter Birnbaum, Division Manager ConsumerScan Beverages und in der Braubranche bestens bekannter Fachmann für den Bier- und Getränkemarkt von morgen.
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Die nachfolgenden Rangfolgelisten für das Jahr 2007 und 2006 zeigen die meldenden Unternehmen mit dem Gesamtumsatz und Gesamtabsatz (in Mio hl), das heißt Großhandels- und Einzelhandelsumsatz nach Überregionalität, Nord-, Ost-, West - und Süddeutschland. Ferner ist in der Tabelle 1 in einer besonderen Spalte jeweils nur der Großhandelsumsatz aufgeführt.
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LOHAS sind hier zu Lande in rund 30 Prozent der Haushalte zu finden, sie legen Wert auf Bio plus Qualität: Empirisch lassen sich die „Community LOHAS“ und die „Reifen LOHAS“ ermitteln. LOHAS gelten als ökologisch orientiert, gebildet, kaufkräftig, kritisch und meinungsbildend. Sie leben den „Lifestyle of Health and Sustainability“, einen Lebensstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit. AC Nielsen untersuchte gemeinsam mit KarmaKonsum erstmals konkret die Einstellungen und das Konsumverhalten dieser Gruppe in 15 000 Haushalten.
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Der eigentliche Moment ging völlig unbemerkt vorüber und dennoch bezeichnet 2007 eine Wende in der Geschichte der Menschheit: Erstmals wohnen weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und diese Entwicklung setzt sich fort – auch in Europa. Bei einer Gesamtbevölkerung von 729 Mio – rechnet man, wie die Vereinten Nationen es tun, Russland und die Ukraine zu Europa hinzu – leben heute circa 520 Mio Europäer in Städten (UN Habitat). Bis 2025 soll sich diese Zahl auf 572 Mio erhöhen.
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Trotz einzelner Verschiebungen konnten die meisten Brauereien, Brunnenbetriebe, Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkehersteller stabile Absätze verzeichnen. Änderungen ergaben sich durch die Entwicklungen an den Märkten sowie innerhalb der einzelnen Unternehmen.
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Gemäß den Veröffentlichungen des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Brauereien ist der Altbiermarkt im Jahr 2007 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (2006: 1 417 315 hl auf 1 263 181 hl im Jahr 2007). Alleine im Sektor Biermischgetränke verringerte sich der Absatz um circa 34 000 hl. Die Tabelle 1 zeigt die Entwicklung der sechs größten Brauereien. Der Markt für Altbier erfährt eine generelle Schrumpfung – Diebels hatte besonders unter diesem Trend zu leiden. Der Kölsch-Markt ging im Jahr 2007 von 2 236 430 hl gegenüber dem Vorjahr um circa 7,1 Prozent auf 2 406 092 hl zurück. Allerdings verlief die Entwicklung bei den einzelnen Anbietern recht unterschiedlich (Tab. 2).
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Wenn die Gerüchte stimmen, die vergangene Woche in den USA die Runde machten, wollte Grupo Modelo, entgegen aller Beteuerungen, sein restliches Aktienpaket doch an Anheuser-Busch verkaufen und InBev´s Pläne hintertreiben.
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Am Ende ging es schnell. Zwar lieferten sich InBev und Anheuser-Busch vergangene Woche noch einige juristische Scharmützel, doch die Aktionäre von Anheuser-Busch hatten das letzte Wort und sie drängten zum Verkauf. Damit konnten sie einen Imageschaden vom größten amerikanischen Brauer gerade noch abwenden.