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Wer fällt im Marken und Social Media Dschungel am meisten auf?

Die beliebtesten Craft Bier-Marken im Social Web sind Störtebeker, Schlenkerla, Crew Republic, Inselbrauerei und BRLO. Dies ist das Ergebnis der Studie „Craft Bier im Social Web“ von Webbosaurus, einem Unternehmen für Full-Service Social Media Monitoring. Insgesamt 2927 Beiträge seien für die Studie untersucht worden.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.

Deutsche kaufen insgesamt weniger, dafür aber besondere Sorten Bier; Foto: Thana Thanadechakul/shutterstock

Jeder Deutsche hat 2016 im Durchschnitt rund 74 Liter Bier und Biermixgetränke gekauft und hat dafür knapp 90 EUR ausgegeben – leicht rückläufiger Trend, wie die Marktforscher von The Nielsen Company Germany GmbH pünktlich zum Tag des deutschen Bieres am 23. April 2017 mitteilten. Spezialbiere legen demnach bei Umsatz (+ 8,1 %) und Absatz (+ 4 %) gegen den Trend zu, die Halbliterdose sei im Kommen – besonders in Norddeutschland und NRW. Der Absatz von Bier und Biermixgetränken sei im Vergleich zu 2015 um 2,3 Prozent zurückgegangen.

Mit einem Anstieg von fast 300 000 Hekto­litern – das ist ein Plus von 2,7 Prozent – konnten die 33 größten Weißbierhersteller für das letzte Jahr insgesamt zufrieden sein. Der Konsum im Inland und die ausgeführten Mengen stiegen damit auf insgesamt 11,597 Millionen Hektoliter gegenüber 11,291 Millionen im Vorjahr.

Nachdem die Bundesbürger 2015 ihren Pro-Kopf-Verbrauch an Getränken noch um gut drei Liter – vor allem witterungsbedingt – erhöhten, nahm dieser im Berichtsjahr 2016 um fünf Liter auf ca. 760 Liter ab. Dies entspricht einem Minus von 0,7 Prozent. Dieser Rückgang ergibt sich rein rechnerisch durch den hohen Zustrom von weiteren ca. 800 000 Flüchtlingen, womit die Bevölkerungszahl um etwa ein Prozent auf 82,5 Mio stieg. (Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Flüchtlinge einen niedrigeren Getränkekonsum – insbesondere was Alkoholika anbelangt – als die eingesessene Bevölkerung haben dürften.) Das gesamte mengenmäßige Volumen des deutschen Getränkemarktes nahm allerdings um 0,3 Prozent zu. (Die in der Tabelle ausgewiesenen konstanten bzw. rückläufigen Pro-Kopf-Verbrauchszahlen für einzelne Getränkearten verdecken die Tatsache, dass die Volumina der jeweiligen Märkte leicht zunahmen; dies gilt insbesondere für Wässer, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee und Milch).

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Die in der German Export Association for Food and Agriproducts GEFA e.V. vereinten Exportorganisationen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sprechen sich in einer Meldung von Ende April 2017 für eine deutliche Ausweitung der Exportförderung für Agrarprodukte und Lebensmittel durch das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus. Hohe Imagewerte für Agrarprodukte und Lebensmittel „Made in Germany“ seien keine Selbstläufer für erfolgreiche Ausfuhren der eher mittelständisch strukturierten Wirtschaftsunternehmen in den vertretenen Branchen.

Die Craft Bier-Bewegung ist weltweit auf dem Vormarsch. In seiner Heimat, den USA, unterliegt Craft Bier einer genauen Definition, die jedoch nicht auf den deutschen Biermarkt zu übertragen ist. Wie lässt sich Craft Bier in Deutschland definieren und wie entwickelt es sich im Land des Reinheitsgebotes? Diesen Fragen sind Wissenschaftler der Hochschule Geisenheim nachgegangen.

Mit Blick auf das schleppende Wachstum der Craft Biere im Jahr 2016 (nur +6 Prozent) ist die Tatsache, dass Importe immer noch einen größeren Marktanteil haben als Craft Biere, kaum registriert worden.

Für den Markt der Bier­mischgetränke in Deutschland 2016 liefern das Statistische Bundesamt und die Erhebungen unserer Autoren Dr. Kai Kelch und Christiane Hohmann unterschiedliche Ergebnisse. Während die offizielle Statistik ein Minus von 2,1 Prozent verzeichnet, konnten unsere Autoren bei den befragten Unternehmen ein Plus ermitteln. Das liegt vor allem daran, dass die offizielle Statistik die alkoholfreien Biermischgetränke nicht berücksichtigt.

Die Fläche an Sommergerste in Europa könnte aus derzeitiger Sicht das Niveau des Vorjahres behalten. Während einige Regionen die Anbaufläche reduzieren, dehnen andere Gebiete diese aus. Moderne Hochleistungssorten können aber für eine größere Ernte sorgen. In Dänemark beispielsweise wird die Anbaufläche voraussichtlich geringer ausfallen. Eine größere Fläche für Winterweizen ist die Ursache.

Ja, in Deutschland ist die Welt in Sachen Wasser in Ordnung. Der Verband Deutscher Mineral­brun­nen e.V. sieht bei seinen Mitgliedern für das Jahr 2016 ein Plus beim Gesamtabsatz (inklusive der Erfrischungsgetränke) von 0,4 Prozent auf 14,8 Milliarden Liter; allein die Mineral- und Heil­wässer sind um 0,8 Prozent auf 11,3 Milliarden Liter gestiegen.

Den Getränkemarkt im ersten Quartal 2017 beleuchtet der aktuelle ifo-Konjunkturbericht. Die konjunkturelle Situation der Brauereien hat sich gegenüber dem Vorquartal leicht verbessert. Das jedenfalls lässt der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex erkennen. Der Index, der im vierten Quartal 2016 auf 6,0 Indexpunkte gefallen war, stieg im Berichtsquartal wieder auf 8,3 Punkte an. Innerhalb des Quartals erfolgte eine kontinuierliche Zunahme des Index von 7,7 Punkten im Januar und 9,3 Punkten im Februar auf 10,9 Punkte im März. Einem Rückgang der Produktionstätigkeit im Februar folgte im März wieder ein – allerdings schwächerer – Anstieg.

Ungebremstes Wachstum scheint der Vergangenheit anzugehören. Die jüngsten Zahlen der Brewers Association (BA) weisen für den US-Craft Bier-Markt nur noch ein homöopathisches Mengenplus von 0,1 Prozent auf. Damit liegt der Anteil der Craft Biere am Gesamtmarkt bei 12,3 Prozent.

Nach wie vor sind die Konsumgewohn­heiten regional sehr unterschiedlich – z. B. ein hoher Weizenbier­konsum in Süddeutschland, die Vorliebe für Kölsch und Alt im Rheinland und die Dominanz von Pils in den restlichen Landes­teilen. Daher ist es sinnvoll, den Bierkonsum in der Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf die einzelnen Regionen anzuschauen; auch rechtfertigen die unterschiedlichen Absatz- und Wettbewerbs­verhältnisse eine solche differenzierte Betrachtung.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.

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