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Am 19. Februar 1878 wurde der erste Sud Süßbier am heutigen Standort der Privatbrauerei Fiege eingemaischt. Bereits seit 1736 hatte die Schankwirtschaft Moritz Fiege existiert. Aus dem neuen Betrieb konnten nun auch andere Gaststätten in Bochum mit Bier beliefert werden. Nach den Rückschlägen durch den ersten Weltkrieg und die anschließende Rezession wurde mit der Einführung des "Moritz Fiege Pils" im Jahre 1926 ein entscheidender Schritt in die Selbstständigkeit getan. Im Jahre 1928 wurden die ersten Bügelverschlussflaschen abgefüllt.
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Die Tucher Brauerei, Nürnberg/Fürth, startete Anfang Februar mit der Gastro-Promotion "Geiz-macht-satt" eine gezielte Co-Marketing-Strategie von Anzeigenblatt, Brauerei und Gastronomie. Die Aktion wird als verkaufsförderndes Potenzial gesehen und soll den aktuellen Stimmungsmachern "Teuro, überteuerte Preise, weniger Gehalt ..." zusetzen. Starke Konjunkturflaute, hohe Arbeitslosigkeit und extreme Kaufzurückhaltung - alles Faktoren, die an niemandem spurlos vorüberziehen. Die Gastronomiebranche klagt über die geringe Gästefrequenz. Die Endverbraucher beschweren sich über die gestiegenen Preise. Die Printmedien beklagen die schlechte Mediaauslastung. Grundlegende Aufgabe der "Geiz-macht-satt"-Aktion war, die drei Zielgruppen (Konsument/Gastronomie/Printmedium) in einer ganzheitlichen Couponaktion miteinander zu vernetzen, so dass sich die Gästefrequenz und die Auflage erhöht und der Endverbraucher einen echten Benefit erhält.
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Bereits zum 19. Mal in Folge veranstaltete die Brauerei Zötler, Rettenberg, im großen Saal des Kurhauses "Fiskina" in Fischen das schon zur Tradition gewordenen "Gastro-Unternehmer-Forum" für die gesamte Allgäuer Hotellerie und Gastronomie. Jürgen H. Krenzer, der Hauptreferent der Veranstaltung, führt in der Rhön einen eigenen Hotel-Gasthof und erreichte mit seinem Unternehmensleitbild "Rhöner Gastlichkeit im Einklang mit der Natur" deutschlandweit Beachtung.
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Anlässlich der Internorga 2003 gab Interbrew Deutschland die Kooperation mit der Campari Group zum Launch von Campari Mixx auf dem deutschen Markt bekannt. Das Premium-Mix-Getränk der Campari Group wird ab April zunächst nur in ausgewählten Objekten der Szene-Gastronomie angeboten. Interbrew will mit diesem Getränk aus Campari und Grapefruitsaft (5 Vol.-%) im hochdynamischen Markt für die Ready-to-drink-Produkte (RTDs) in Deutschland partizipieren. Angeboten wird das Getränk in 0,275-l-Longneck-Flaschen mit rotem "Sleever". Camapri Mixx hebt sich lt. Jörg Schäffken, Marketing-Direktor bei Interbrew Deutschland, deutlich von anderen Mix-Getränken, z.B. Wodka- oder Rum-Basis ab. Es kommt zunächst in die Szenegastronomie, weil dort die Trends gemacht werden..
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Die Klindworth Fruchtsäfte GmbH, Sittensen, bringt mit DCide ein alkoholisches Mischgetränk auf Cider-Basis mit einem Alkoholgehalt von 3,2 Vol.-% auf den Markt. Es sollen nicht nur die Geschmacksnerven der 18- bis 23-Jährigen getroffen werden, sondern auch deren Lebenseinstellung und Lust zum Unkonventionellen. Der leichte Alkoholgehalt soll für frischen Schwung sorgen, das Koffein (12,5 mg/100 ml) schärft die Sinne, Lemon bringt den frischen spritzigen, leicht herben Geschmack. Das Design der 0,275-l-Longneck-Flasche ist nach Aussagen des Herstellers puristisch mit prägnanten Akzenten: Die geriffelten Griffzonen an den Seiten der Flaschen mit Direktbedruckung ermöglichen, dass sie auch auf der Tanzfläche gut in der Hand liegen und so zum "trendigen Accessoire" werden.h.
Rohstoffe
Zum Thema Spezialmalze - Herstellung und Qualitätskriterien sprach Andreas Richter, Mich. Weyermann GmbH & Co. KG, Bamberg, im Rahmen des 2. Brau-Seminars der VLB und der Staatlichen Brautechnischen Prüf- und Versuchsanstalt, Freising-Weihenstephan, in Bamberg. Neben Einhaltung der üblichen strengen Qualitätsanforderungen an Braugetreide muss ein großes Augenmerk auf die Homogenität und Sortenreinheit der verwendeten Rohstoffe gelegt werden. Wichtig ist hierbei die Überprüfung auf Kornanomalien, da hier zu hohe Anteile z.B. an aufgesprungenen oder zwiewüchsigen Körnern die Qualität der Spezialmalze negativ beeinflussen würden.
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Anlässlich der Internorga 2003 stellte Andreas Berndt, Direktor Marketing/PR des Friesischen Brauhauses zu Jever, das neue Outfit der Marke Jever vor. Ziele des Relaunch sind die Aktualisierung der Marke beim Verbraucher, die Generierung speziell junger Zielgruppen, Forcierung des Premiumcharakters der Marke im nationalen Biermarkt sowie die Unterstützung der Ansiedlung im Hochpreissegment. Die Etiketten sind übersichtlicher und puristischer gestaltet. Der Markenname Jever und das Markensymbol, das entkernte Jever Schloss, stehen noch deutlicher im Vordergrund.
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Der St. Petersburger Brauereikonzern Baltika hat 2002 laut Jahresabschluss nach US GAAP den Reingewinn um 8% auf 139,8 Mio USD gesteigert. Das operative Ergebnis nahm um 8% auf 190,6 Mio USD zu. Die Umsatzerlöse kletterten um 27% auf 682,7 Mio USD. Der Absatz vergrößerte sich um 14,5% auf 16,036 Mio hl. Der Marktanteil von Baltika in Russland erhöhte sich 2002 um 0,6 Prozentpunkte auf 22%. Zum Unternehmen gehören Brauereien in St. Petersburg, Tula, Rostow am Don und Samara. In diesem Frühjahr soll eine weitere in Chabarowsk hinzukommen. An der AO Baltika ist die skandinavische Baltic Beverages Holding mit 58,85% beteiligt.
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Heineken hat 68,8% der zweitgrößten kroatischen Brauerei Karlovacka für 634,7 Mio HRK (82,5 Mio EUR) über-nommen. Heineken habe die Anteile der Southern Breweries Establishment (SBE) der Luksik-Gruppe in Liechtenstein übernommen, gab der Konzern bekannt. Heineken zahlte 1804 HRK (237,3 EUR) pro Aktie, der Preis lag damit über dem letzten Schlusskurs an der Zagreber Börse. Der Nominalwert einer Karlovacka-Aktie wird mit 400 HRK (52,6 EUR) angegeben. Für die restlichen 31,2% will Heineken den rund 800 Kleinaktionären ein öffentliches Angebot machen. Die in Staatsbesitz stehende kroatische Privatisierungsagentur hatte 1994 33,3% an Karlovacka an die SBE verkauft, damals belief sich der Marktanteil der Brauerei noch auf ein knappes Drittel des Marktes..
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Die beiden Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Dragoco und H & R haben einen neuen Namen: Seit dem 20. Februar gehört die Zukunft "Symrise" - denn so firmiert der Global Player künftig weltweit und rückt damit auch umsatzmäßig in die Spitzengruppe der Industrie auf. Das Unternehmen hat jetzt einen Marktanteil von rund 11%.
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