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Der Getränkekonzern, Anfang 1997 noch in einer schwierigen Lage, konnte das Geschäftsjahr 1997 mit einem leicht positiven operativen Ergebnis abschließen. Dieses Resultat wurde durch eine Reihe von Maßnahmen erreicht, wie die neue dezentrale Führungsstruktur, ein neues Marketing Konzept, das die A-Marken in den Mittelpunkt stellt und natürlich Kosteneinsparungen in allen Bereichen des operativen Geschäfts.
Der Verkauf der Einbecker Brauhaus AG, der Hamburger Braustätte der Bavaria-St. Pauli sowie des ehemaligen Schultheiss-Geländes in Berlin-Kreuzberg brachten außerordentliche Erlöse. So daß die Bankverbindlichkeiten in 1997 auf 471 Mio DM von 731 Mio DM im Vorjahr reduziert werden konnten. Im Konzern ergibt sich ein Jahresüberschuß von 81,1 Mio DM. 12. 97). 12..
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Eine positive Ertragsentwicklung konnte der Kölner Verbund der Brau und Brunnen AG – in ihm sind die Kölsch-Marken Gilden, Küppers, Kurfürsten, Sester und Sion zusammengeschlossen – im Geschäftsjahr 1997 verzeichnen: Bei einem Umsatz von 208 Mio DM erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuß von 4,1 Mio DM nach Steuern. Der Kölsch-Absatz betrug 992 000 hl. Zufrieden mit diesem Resultat zeigte sich Peter Liebler, Sprecher der Geschäftsführung des Kölner Verbunds: „Das Ergebnis dokumentiert die Ertragskraft des Kölsch-Geschäfts von Brau und Brunnen.“ Insgesamt werden beim Kölner Verbund 300 Mitarbeiter beschäftigt.
Der Kölner Verbund weist bei einer Bilanzsumme von 207 Mio DM eine Eigenkapitalquote von 29,5 Prozent aus. hl starken Kölsch-Marktes auf sich..
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Die Freiberger Brauhaus AG beging ein seltenes Jubliäum – 100 Jahre Aktiengesellschaft. Am 5. September 1898 wurde die Bürgerliche Brauhaus Aktiengesellschaft durch Umwandlung der Commungenossenschaft als eine der ersten Brauereiaktiengesellschaften gegründet.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die junge Aktiengesellschaft zu einer der modernen Brauereien Sachsens. Nach dem ersten Weltkrieg gingen die Aktien an die Felsenkellerbrauerei und 1945 wurde die Brauerei beschlagnahmt und in Volkseigentum überführt.
1990 erfolgte die Neugründung der Freiberger Brauhaus AG. Nach der Übernahme durch die Eichbaum Brauereien AG, Mannheim, nahm die Ausstoßentwicklung einen stürmischen Aufschwung. Von 1990 bis 1995 vervierfachte sich der Bierausstoß. Michael Eßlinger, stolz..
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Die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke Dom Kölsch, die nicht zuletzt auf die Erfolge in der überregionalen Gastronomie zurückzuführen ist, macht eine Umbennung der Stern-Brauerei Carl Funke AG in Dom-Brauerei AG erforderlich.
Die bisherige Dom-Brauerei GmbH wird gleichzeitig in Dom-Brauerei GmbH Produktion und Vertrieb geändert. Die zukunftsorientierte Konzentration auf den Namen Dom durch einen übereinstimmenden Marken- und Firmenauftritt verschafft dem Unternehmen das erforderliche Profil, um die erfolgreiche Erschließung des regionalen und überregionalen Marktes fortzusetzen.
Wie in den Vorjahren wurde auch 1997 mit einer Summe von über 8 Mio DM erneut aus eigenen Mitteln in den Markt und in die Brauerei investiert. (Die Eigenkapital-Quote beträgt nunmehr fast 41%).J.
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Am Rosenplatz in Münster, mitten im Herzen Westfalens, liegt die Traditionsbrauerei Pinkus Müller. Bereits seit 1816 wird hier nach alten Familienrezepten Bier gebraut. Von den über 150 Altbier-Brauereien, die es einmal in Münster gab, ist sie als einzige übrig geblieben. Nicht zuletzt, weil der jetzige Inhaber, Hans Müller, bereits 1980 als erster Braumeister Deutschlands auf die Idee kam, sein Bier mit Malz aus ökologischem Anbau zu brauen. Im Oktober 1988 schloß die Brauerei wiederum als erste in Deutschland einen Kooperationsvertrag mit dem ökologischen Anbauverband Bioland. Zum einen, um an entsprechende Rohstoffmengen zu gelangen, zum anderen, um dem Begriff „Öko-Bier” das nötige Vertrauen und die kontrollierte Sicherheit zu geben. 20 000 hl pro Jahr verdoppelt werden.h.B.
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Per Notarvertrag verkaufte die Familie Leutheußer ihre Anteile an der Einsiedler Brauerei an die neuen Geschäftsführer Frank Kapp und Hans-Dieter Oermann zu gleichen Teilen. Frank Kapp begann seine Tätigkeit im Einsiedler Brauhaus am 1. 12. 1990 als Leiter Controlling. Am 1. 4. 1993 wurde ihm die kaufmännische Leitung incl. Erteilung der Prokura übertragen und ab 1. 8. 1993 die Verantwortung für den Gesamtbetrieb. Hans-Dieter Oermann ist seit 1995 in Chemnitz niedergelassener Anwalt. Die neuen Inhaber haben sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen und „Einsiedler” als starke regionale Marke weiter auszubauen.
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Richard Glaab (63), Dipl.-Braumeister, persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer der Privatbrauerei Glaab, hat Verstärkung bekommen. Sein Sohn Robert (33) wechselte Anfang Oktober 1998 in das Familienunternehmen, um zu einem späteren Zeitpunkt seine Nachfolge anzutreten. Robert Glaab wird nach einer Einarbeitungszeit den Bereich Marketing und Vertrieb leiten.
Für seine verantwortungsvolle Aufgabe hat sich Robert Glaab gut vorbereitet. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim arbeitete er fünf Jahre bei Kraft Jacobs Suchard in Bremen.
Sowohl in den Bereichen Marketing als auch im Vertrieb sammelte Robert Glaab wertvolle Erfahrungen. 1997 wechselte Robert Glaab als Consultant zu Marketing Partner nach Wiesbaden..
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Das Sudhaus der Hacker-Pschorr Brauerei, einer Tochter der Paulaner Brauerei AG, München, ist kalt. Offiziell hat es aus technischen Gründen ausgedient, bei der Mutter Paulaner macht dies Kapazitätserweiterungen möglich. Doch sehr rasch soll das Gebäude leergeräumt und abgerissen werden. Das traditionsreiche Haus mit den riesigen Fensterfronten wird dann – in bester zentraler Innenstadtlage – durch Büro- und Gewerbebauten ersetzt.
Bereits seit einigen Tagen werden die Maschinen und auch die riesigen kupfernen Sudkessel aus dem – jedem Münchner Wies’n-Besucher bekannten, da direkt an der Theresienwiese gelegenen – Sudhaus an der Bayerstraße demontiert. Bis zum Oktober soll alles am Stammsitz der Paulaner Brauerei im Stadtteil Au wieder in Betrieb genommen werden. Petrich.
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Von der Rhein-Main-Neckar Brauerei Holding GmbH wird unter der Führung von Werner Kindermann ein vorgelegtes Konzept zur Sanierung des Konzerns realisiert.
Ziel ist es, die Unternehmen Henninger-Bräu AG in Frankfurt am Main, Eichbaum-Brauereien AG in Mannheim, Heidelberger Schoßquell Brauerei GmbH sowie deren Beteiligungen zielgerichteter zu führen und deren betriebswirtschaftliches Potential zu bündeln, um künftig gemeinsame Synergiemöglichkeiten konsequent zu nutzen. Davon sind alle Bereiche in den jeweiligen Unternehmen gleichsam betroffen.
In einem ersten Schritt will sich die Rhein-Main-Neckar Brauerei Holding auf die Verschlankung der Verwaltung konzentrieren..
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Anläßlich des 125jährigen Gründungsjubliäums der Dortmunder Union zeigt sich
die Dortmunder Union-Ritter Brauerei GmbH zufrieden mit dem Verlauf der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 1998. Konnte die Brau und Brunnen AG-Tochter ihr Ergebnis vor Ertragssteuern im Geschäftsjahr 1997 mit 14,7 Millionen Mark gegenüber dem Vorjahr nahezu verdreifachen, blieb das Ergebnis in der ersten Jahreshälfte 1998 auf Vorjahresniveau. Trotz der Belastungen durch die Anlaufinvestitionen für die zu Jahresbeginn aufgenommene Abfüllung für das Friesische Brauhaus zu Jever, erzielte die Dortmunder Union-Ritter Brauerei bis zum 30. Juni 1998 einen Gewinn in Höhe von 3,5 Millionen Mark.
Der Getränkeabsatz wurde in der ersten Jahreshälfte 1998 um 15,7 Prozent auf 1,225 Millionen hl gesteigert.B. 1. Darü.
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