
Die Dortmunder Actien-Brauerei AG konnte sich 1998 in ihrem Hauptabsatzgebiet Nordrhein-Westfalen behaupten. Inclusive der Absätze der Kronen-Gesellschaften wurden 1998 3,976 Mio hl verkauft. Das entspricht einem Mengenzuwachs von 162 000 hl oder 4,2%. Die Zuwächse stammen vor allem aus dem Lebensmitteleinzelhandel und aus dem Bereich Getränkeabholmarkt. In der Gastronomie mußten Absatzeinbußen hingenommen werden. Das Auslandsgeschäft konnte um 13,5% auf insgesamt 762 000 hl gesteigert werden. Damit konnte sie ihre Position als drittgrößte Ausfuhrbrauerei in Deutschland sogar ausbauen. Der Auslandsanteil am Absatz beträgt nun 19,2%. Dazu trug nach Meinung der DAB ein länderspezifisches kundenorientiertes Sortiment bei.
Die Umsatzerlöse betrugen 1998 insgesamt 422,6 Mio DM..
Mitte Juni 1999 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Sudhaus bei der Barre Bräu, Lübbecke. Die Investitionskosten für das moderne Sudhaus, das ausgelegt sein wird für eine Schüttung von 4000 kg Trockenschrot bei 265 hl Ausschlagmenge und 10 Sude/Tag, werden mit ca. 4,5 Mio DM beziffert. Die technische Ausstattung erfolgt durch die H. Huppmann GmbH, Kitzingen. Mit dynamischer Niederdruckkochung sollen 40% Energie eingespart werden, die Energierückgewinnung soll bei 75% liegen. Mittels eines Pfannendunstkondensators sollen die Emissionen um über 95% reduziert werden.
Mit einer Umsatzsteigerung von neun Prozent konnte die System-Getränke-Logistik (SGL), Friedberg, „das beste Jahresergebnis seit Firmengründung von 1996/97” noch einmal übertreffen. Der Umsatz erreichte knapp 250 Millionen Mark. Geschäftsführer Hans W. Simmes meint dazu: „Großflächige logistische Lösungen sind heute nur in der Gemeinschaft realisierbar. So haben unsere Gesellschafter und Systempartner, die mit ihren Getränkefachhandels-Betrieben eine zuverlässige Versorgung sicherstellen, maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Durch das flächendeckende Systempartnernetz ist die SGL für die Handelsseite und auch für die Hersteller ein interessanter Partner.“
Erstmals unter dem neuen Namen „Steinbeis Packaging Group” (wobei die Steinbeis Packaging GmbH, Holzkirchen, als Holding fungiert und alle operativen Aktivitäten und Interessen bündelt) präsentierte Hans-Peter Ast, Vorsitzender der Geschäftsführung, das Unternehmen auf einer Pressekonferenz während der Interpack 99 in Düsseldorf.
Die nach seinen Worten wachstumsstarke und in Teilbereichen als Weltmarktführer operierende Gruppe mit einem Umsatz von 200 Mio DM und 500 Mitarbeitern an drei Standorten hat als Ziel für die kommenden drei Jahre, den Umsatz auf 500 Mio DM zu steigern – vor allem durch Akquisitionen und Übernahmen.
Trotz drei bis zehn Mal so hohen Kosten als bei Papier-Naßleimetiketten bestehe ein enormes Interesse, speziell bei den Brauereien.”.
Restrukturierungsmaßnahmen verbesserten die Marktposition des Geschäftsbereichs Verpackungen der Viag AG, München.
Die Schmalbach-Lubeca AG, Ratingen, begegnete dem verschärften Konkurrenzdruck mit entschlossenen Kostensenkungsmaßnahmen, so daß das Ergebnis vor Restrukturierungen über Vorjahr lag, teilte die Muttergesellschaft Viag mit.
Als Grund für den Umsatzrückgang um fünf Prozent auf 4,1 (Vj.: 4,3) Milliarden Mark wurden im wesentlichen die 1997 umgesetzten Portfolio-Umschichtungen genannt. Bereinigt um diese Effekte hat sich eine leichte Umsatzsteigerung ergeben, die hauptsächlich auf der dynamischen Entwicklung des Geschäftes mit PET-Verpackungen in Amerika und Getränkedosen beruhe. Der Umsatz sei insgesamt um drei Prozent auf 1,6 (Vj..
Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Berlin (CCE AG), hat im vergangenen Jahr weitere 19 Coca-Cola Vertriebsgesellschaften erworben.
Der größte deutsche Coca-Cola Konzessionär ist damit für die Abfüllung und den Vertrieb von Coca-Cola Erfrischungsgetränken in Ost- und Süddeutschland sowie in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein verantwortlich.
Das Unternehmen hat 1998 rund 2 Milliarden Liter alkoholfreie Getränke verkauft, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Netto-Konzernumsatz erhöhte sich maßgeblich aufgrund der Akquisitionen um 21% auf 2,77 Milliarden DM. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 112,5 Millionen DM gegenüber 97,5 Millionen DM in 1997. Mansfeldt, Vorstandsvorsitzender der CCE AG..
Mit einer Belegschaft von 192 Mitarbeitern hat das im Juli 1998 durch einen Brand beschädigte Getränkedosenwerk Haßloch den Betrieb im Juni 1999 wieder aufgenommen und mit der Region gefeiert.
Die Kosten für den Wiederaufbau betrugen 82 Mio DM, davon waren ca. 10 Mio DM für die Gebäudesanierung notwendig. Die Kapazität des Werkes liegt unverändert bei 1,6 Mrd Dosen pro Jahr, die in einer Sieben-Tage-Woche in fünf Schichten produziert werden. Die Zahl der Fertigungslinien für 0,33-l- und 0,5-l-Dosen wurde durch den Einsatz modernster Produktionstechnik von drei auf zwei reduziert; die gesamte Abluftreinigung wurde erneuert und damit die Gesamtemission des Werkes nochmals deutlich unter die gesetzlich vorgeschriebenen Werte reduziert..
Die Miller Brands Germany GmbH, Paderborn, expandiert mit der Gründung der MBG Finance GmbH & Co. KG. Die 100prozentige Tochtergesellschaft wendet sich mit ihren Dienstleistungen vorwiegend an den Getränkefachgroßhandel. Die Leistungen der MBG Finance GmbH umfassen neben Angeboten zur Absatzförderung die Finanzierung aller be-triebsnotwendigen Güter – von Kühlschränken über Schankwagen und Miller-Pkws bis hin zu Lkws und Gabelstaplern. „Weil Finanzierung und Beschaffung aus einer Hand erfolgen, wird der Gang zur Bank für unsere Kunden in Zukunft unnötig. Die Leasingraten für Güter können direkt aus dem laufenden Cash-Flow unserer Kunden gedeckt werden“, so Wolfgang Götte, Geschäftsführer der MBG Finance GmbH & Co. KG..
Nachdem die Verbraucher nach der deutschen Wiedervereinigung die Vielfalt der deutschen Bierlandschaft genossen haben, suchen sie nun wieder ein Stück regionale Identität. Landsberger Premium Pils und Landsberger Schwarzes bieten den Verbrauchern Heimat und Geschmack. Christoph Thormann, Geschäftsführer und Besitzer der Landsberger Brauerei, hatte 1991 bereits die 1870 erbaute Landsberger Mälzerei gekauft, für 13 Mio DM restauriert und mit moderner Technik ausgerüstet. Um in der Saale-Region die Braukunst zu erhalten, fügte er der Mälzerei für 15 Mio DM eine kleine, aber feine Brauerei an. Das 30-Mann-Unternehmen erzielte 1998 einen Ausstoß von knapp 15 000 hl, und man hält eine Steigerung um 5000 hl für 1999 für möglich. So will man die eigene Position in der Region festigen..
Die Umsetzung der Absatzziele wurde durch eine negative Entwicklung des Biermarktes in Nordbayern (–10%) beeinflußt, wie sie bisher noch nicht aufgetreten ist.
Im Geschäftsjahr 97/98 nahm der Bierabsatz der Kulmbacher Gruppe um ca. 10% ab. Das Ziel, bei einem weiter rückläufigen Gesamtmarkt zumindest den Vorjahresabsatz zu erzielen, wurde nicht erreicht. Die Hälfte des Absatzrückganges entfällt auf gezielt aufgegebene Handelsmarkengeschäfte, die im Rahmen der EKU-Übernahme abgewickelt werden mußten.
Sie erwirtschafteten keinen positiven Deckungsbeitrag zum Unternehmensergebnis.
Der Absatz der Marke „Kulmbacher” verringerte sich um ca. 6%. Im Lebensmitteleinzelhandel und den Getränkeabholmärkten entwickelte sich die Marke „Kulmbacher” positiv und gewann wieder Marktanteile..
Die Brauerei Stumpf GmbH & Co. KG hat im Rahmen des traditionellen Bockbieranstiches am 3. November 1998 eine neue Logistikhalle in Betrieb genommen. Die Einweihungsfeier bildete den Abschluß und die Krönung des Jubiläumsjahres „120 Jahre Brauerei Stumpf”.
Die erdrückende Raumnot auf dem in der Innenstadt von Lohr gelegenen Brauereigrundstück war der Auslöser für die Entscheidung der Brauereibesitzerinnen Petra Stumpf-Mecklinger und Daniela Stumpf zum Erwerb eines Grundstückes im Gewerbegebiet Lohr-Süd. Auf diesem Grundstück in 1,7 km Entfernung zur Brauerei wurde in 6monatiger Bauzeit eine moderne Logistikhalle errichtet und ihrer Bestimmung übergeben. Der Neubau umfaßt eine Lagerhalle für Voll- und Leergut mit ca. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca.-Ing..
Vor dem Hintergrund eines um drei Prozent rückläufigen Biermarktes konnte die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. das Geschäftsjahr 1998 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abschließen.
So erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 1,2 Prozent auf rund 777 Millionen Mark (Vj. 768 Mio DM). Der Gesamtausstoß erhöhte sich um 0,9 Prozent auf 4,61 Millionen Hektoliter (4,57 Mio hl). Ausschlaggebend für das Ergebnis sei die anhaltend positive Absatzentwicklung von „Krombacher Pils“. Der Ausstoß der Hauptmarke stieg um 40 000 Hektoliter auf 4,57 Millionen Hektoliter.
Der Absatz der 0,5-l-Dose wuchs zwar ebenfalls, doch liegt dieses Gebinde mit 65 000 Hektolitern bei einem unterdurchschnittlichen Sortimentsanteil von nur 1,4 Prozent gegenüber 20 Prozent im Gesamtmarkt..