Rohstoffe
Braugerste der Ernte 1990 wird nur noch in unbedeutenden Mengen umgesetzt. -- Ware mit Eiweißgehalten bis 12% notiert um 43 DM/dt, eiweißärmere Gerste um 1 - 2 DM/dt höher. Nachdem die EG-Kommission ihre Erntefeststellung 1990 erst für Februar 1991 angekündigt hat und der Handel nicht damit rechnet, daß die für eine Preissen-kung 1991 maßgebende Auslösungsschwelle von 160 Mio t in der Ernte 1990 überschritten wurde, sind auch die Erzeugergemeinschaften für Braugerste mit ihren Vorvertragsempfehlungen für das nächste Jahr noch zurückhaltend.
Rohstoffe
Gerstenanbauvorverträge sind ein ausgezeichnetes Handwerkszeug zur Marktstabilisierung und Aufrechterhaltung der Versorgung mit guter Braugerste. -- Darauf wies Prof. Dr. L. Narziß in seinem Eröffnungsreferat zum 24. Technologischen Seminar am 29. 1. 1991 in Weihenstephan hin. Die Gersten der 90er Ernten zeigten nach anfänglich guten Ergebnissen einige Probleme wie schwerfällige Cytolyse, mäßige VZ 45 Grad C und verschiedentlich sogar knappe Eiweißlösungsgrade, bedingt durch eine kurze Vegetationszeit mit Hitzeperioden.
Rohstoffe
Fusarien und ihre Toxine in Getreide -- 67 Maisproben, 61 Weizenproben und 42 Gerstenproben, überwiegend aus Süddeutschland stammend, wurden mit Hilfe physikalisch- chemischer Methoden auf die Fusarientoxine Zearalenon, T-2- Toxin, Diacetoxyscirpenol, HT-2-Toxin und Deoxynivalenol untersucht. In etwa 25% der Proben wurden Fusarientoxine nachgewiesen. Futtermittelproben waren wesentlich öfter mit diesen Toxinen belastet als Proben für die Lebensmittelherstellung. Am häufigsten wurde Zearalenon gefunden; so war jede vierte Lebensmittelprobe hiermit kontaminiert. Die höchsten Gehalte wurden in Futtermais gefunden, gefolgt von Futterweizen und Mais aus Sortenversuchen. Nur eine sehr geringe Kontamination hatten Gerste und Mahlweizen. Universität Hohenheim, Dissertation 1987..
Rohstoffe
Qualitätsbraugerste - Klasse statt Masse -- Unter diesem Motto stand der diesjährige Informationstag für Landwirte, Lagerhausbesitzer und Bierbrauer, zu dem die Sulzbacher Malzfabrik Emil Baumgartner GmbH am 8. März 1991 nach Rieden in die Oberpfalz eingeladen hatte. In seinem Eröffnungsreferat forderte Wulf D. Froede, Geschäftsführer der Sulzbacher Malzfabrik, einen runden Tisch, an dem alle am Anbau und an der Ver-edelung der Braugerste Beteiligten teilnehmen sollten, um die Probleme, die sich beim Braugerstenanbau in Zukunft ergeben, lösen zu können (s.a. Brauwelt Nr. 12, 1991, S. 417). So beschäftigten sich auch die Referenten aus allen angesprochenen Kreisen an diesem Informationstag mit dem Thema Braugerste, wobei naturgemäß z.T. sehr unterschiedliche Meinungen vertreten wurden.
Rohstoffe
Problematik des Anbaus von Braugersten-Sortenmischung -- Die Technische Universität Berlin (FB Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie), die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (Forschungsinstitut für Rohstoffe) und die Braugersten-Gemeinschaft veranstalteten am 21. 1. 1991 in Berlin unter der Leitung von Dr. Steffen Lorenz, Vorsitzender der Braugersten- Gemeinschaft und Sprecher des Vorstandes der Gilde-Brauerei AG, Hannover, ein wissenschaftlich-technisches Colloquium zum Thema Problematik des Anbaus von Braugersten- Mischungen, an dem sich zahlreiche Fachleute aus allen beteiligten Kreisen, vom Züchter bis zum Brauer, beteiligten.
Rohstoffe
Neue Hopfensorten - Teil 1: Neuzüchtungen von Aromasorten aus dem Hans-Pfülf-Institut für Hopfenforschung in Hüll -- Weltweit besteht eine stetig wachsende Nachfrage nach Aromasorten aus deutschen Anbaugebieten, wobei der Anteil des Hallertauer Mfr. in den letzten Jahren drastisch zurückging und kontinuierlich durch die Sorten Hersbrucker Spät und Perle ersetzt wurde. Die Sorten Tettnanger und Spalter haben ihre Flächenanteile über den gesamten Zeitraum annähernd unverändert halten können. Aus diesen Gründen wurde die Züchtungsarbeit in Hüll in der Zielrichtung der Gewinnung von neuen Sorten, die den klassischen Vorbildern qualitativ gleichkommen und die hier beschrieben werden, intensiviert..
Rohstoffe
Möglichkeiten zur Verringerung des Hopfenabfalls bei Hopfenpellets und Hopfenextrakten -- Ausgehend von den allgemeinen Bestrebungen zur Verringerung oder Vermeidung des Verpackungsmülls wollen die Autoren aus ihrer Sicht einige Möglichkeiten hierzu aufzeigen.
Rohstoffe
Untersuchungen von Winterweizen der Ernten 1988 und 1989 - Grundsätzliche Überlegungen zur Beschreibung der Lösungsmerkmale -- Wie auch schon in den Vorjahren erfolgte eine Verarbeitung und Untersuchung von Weizenmustern der Ernte 1988 und 1989. Hierbei umfaßte die Ernte 1988 je 30 Muster aus den Anbaugebieten Erbachshof und Köferling. Die Ernte 1989 bestand aus insgesamt 90 Mustern, die zu je 30 Proben aus den Anbaugebieten Buchschwabach, Günzburg und Osterseeon stammten. Da sowohl Anbaugebiete als auch Sorten variieren, war die Möglichkeit eines direkten Vergleichs beider Ernten bzw. mit der Ernte des Vorjahres nicht gegeben. Somit mußten beide Ernten getrennt diskutiert werden..
Rohstoffe
Integrierter Pflanzenbau für reine Rohstoffe -- In seiner Rede zur Eröffnung der 36. Brauwirtschaftlichen Woche am 21. 4. 1991 in Weihenstephan ging Dr. Georg Schneider, Kelheim, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, auf einige aktuelle Themen ein, die in der deutschen Brauwirtschaft z.Zt. in der Diskussion stehen. In Sachen Reinheitsgebot zeichnet sich lt. Dr. Schneider dahingehend eine Lösung ab, daß bei der bevorstehenden Verabschiedung der Zusatzstoffrichtlinie die einzelnen Partnerstaaten intern strengere Vorschriften beibehalten dürfen, d.h. daß das Reinheitsgebot für Bier in Deutschland beibehaltel werden kann. Bei einem Parlamentariertreffen am 16. 4. Die Biersteuermengenstaffel ist und bleibt die Voraussetzung für die Vielfalt der deutschen Bierkultur. Lt. Dr. Dr. denkt.B.a. Dr.
Rohstoffe
Wirtschaftliche Faktoren und Verpackungsmaterialfragen beim Einsatz von automatischen Hopfendosieranlagen -- Die Hopfengabe wird in den überwiegenden Fällen auch bei der Anwendung von Pellets und Extrakten noch manuell vorbereitet und dosiert, wobei sudgerechte Verpackungen mit definiertem Inhalt an z.B. alpha-Säuren die Verwiegearbeiten vermeiden. Zu verfahrenstechnischen Fragen hat sich bereits 1976 Anthon (1) Gedanken gemacht; die derzeitigen Möglichkeiten wurden nochmals von Erhardt (2) aufgezeigt. Im Rahmen dieser Betrachtung interessieren weder technologische noch verfahrenstechnische Fragen. Vielmehr wird die Wirtschaftlichkeit anhand einer vollautomatischen Pellet- und Extraktdosieranlage geprüft..
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