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Energie, Wasser & Abwasser

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26.10.2021

Brauerei setzt auf „Steam on demand“

Die Landsberger Familienbrauerei produziert acht unterschiedliche Biersorten, die sowohl in der eigenen Brauerstube als auch über das Einzugsgebiet von Magdeburg bis Weißenfels und im Ballungsraum Halle/Leipzig verköstigt werden. Produktionstechnisch wird großer Wert auf den regionalen und direkten Bezug von Hopfen und Gerste bzw. Malz gelegt und dabei auch die Zusammenarbeit mit ortsnahen Dienstleistungsunternehmen und Lieferanten gesucht.

Seit der Gründung 1996 in zweiter Generation nutzte Landsberger zur Bereitstellung von Prozessdampf einen Schnelldampferzeuger in liegender Bauweise, dessen Betrieb nach über 20 Jahren nicht mehr dauerhaft aufrechterhalten werden konnte. Als durch die gegebene Konstruktion erneut ein Wechsel der Heizschlange bevorstand, ließ sich die Neuanschaffung einer kompletten Anlage zur Dampferzeugung nicht länger aufschieben.

2017 weckte die Schnelldampferzeugerserie Steam Master von Clayton Deutschland GmbH zum ersten Mal das Interesse der Geschäftsführung auf der Messe BrauBeviale. Dort konnte man sich von den Eigenschaften eines Dampferzeugers in vertikaler Bauweise ein erstes Bild machen. Im Zuge einer betrieblichen Umstrukturierungsmaßnahme und im Hinblick auf die Anforderungen höherer Dampfmengen entschied sich die Landsberger Brauerei 2018 für zwei Steam Master vom Typ CSM 30. „Unsere Zielsetzung bestand darin, Dampf zu deutlich geringeren Kosten zu produzieren und gleichzeitig durch die doppelte Ausführung eine höhere Betriebssicherheit zu erlangen“, so Prokurist Dr. Cem Schwarz-Thormann.

Neben dem Sicherheitsaspekt der Redundanz stand für die Brauerei auch das individuelle Lastprofil hinsichtlich schwankender Dampfanforderungen im Vordergrund.

„Wir benötigten von vornherein zwei Kessel, die kein Problem damit haben, alternativ 100 kg oder 850 – 900 kg Dampf pro Stunde zu liefern und dabei wirtschaftlich zu arbeiten. Da wir unsere Grund- und Maximallastabdeckung vorher genau definiert hatten, wussten wir, welche Steam Master Lösung für uns in Frage kommt, ohne dass die Kessel fortlaufend während des Dauerbetriebs an- und ausgehen müssen.

Einen weiteren Vorteil, zwei Dampferzeuger mit je 450 kg/h Dampfleistung anstelle eines Dampferzeugers mit 900 kg/h Leistung zu installieren, bringt auch der deutlich geringere behördliche Aufwand für Genehmigungen sowie das Entfallen der TÜV-Pflicht mit sich.“

Die Vorzüge der „Steam-on-Demand“-Technik beider Kessel haben sich betriebswirtschaftlich ausgezahlt: „Gegenüber dem 1,5 t Vorgängermodell sparen wir durch die intelligente Modulationstechnik, den höheren Wirkungsgrad und die entsprechende Reaktionsschnelligkeit bei schwankenden Lastanforderungen mindestens 30 % an Energie. Die ideale Lösung für unsere Produktion im 1-Schicht-Betrieb.“

Die neue Anlage ist mit einer Fernüberwachung ausgestattet, um Betriebsmeldungen direkt auf mobile Endgeräte zu übertragen. „Die Nutzung der intelligenten Zeitschaltuhrtechnik beider Steam Master war für uns bisher eine optimale Lösung“, so Schwarz-Thormann. Seit Inbetriebnahme im November 2018 laufen beide Anlagen ohne jegliche Störung.

 

Clayton Deutschland GmbH
Düsseldorfer Str. 85
40667 Meerbusch/DE
www.clayton-deutschland.de