Editorial
Nicht nur das Thema Malzversorgung bereitet den Einkäufern in diesem Herbst Probleme, auch beim Hopfen stehen ihnen ähnliche Probleme ins Haus, wie die Diskussionen beim 4. Spalter Rohstofftag zeigten (S. 1369). Hopfen ist ein knappes Gut. Die Erntemenge wird auch nicht bei höheren Preisen größer, wie Marktkenner betonten. Empfohlen werden langjährige Verträge zwischen Erzeugern und Handel bzw. Handel und Brauereien mit angemessenen Preisen für alle Marktteilnehmer, um zumindest den Flächenrückgang zu bremsen.
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Eine erfolgreiche Mischung aus Getränke-Technologie, Logistik und Marketing. Das bietet der Branchentreff BRAU Beviale 2006. Die wichtigste Investitionsgütermesse Europas für die gesamte Getränkebranche lädt vom 15. bis 17. November ins Messezentrum Nürnberg ein. Rund 1500 Aussteller präsentieren ihre Konzepte. Etwa ein Drittel davon kommt aus dem Ausland und ermöglicht den Fachbesuchern einen umfassenden Überblick über den europäischen Markt. Erwartet werden über 37 000 Besucher, die zuletzt aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Frankreich sowie den mittelost- und
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Dieser Satz gilt in diesem Jahr in erster Linie der Braugerste. Vor dem Hintergrund der äußerst schwierigen Versorgungslage stellt sich die Frage an den Mälzer nicht mehr: „Welche Sorte kannst Du liefern“, sondern viel mehr die Frage: „Kannst Du liefern?“ (S. 1318).
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Weidlich genutzt wurde die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch auf der VLB-Oktobertagung, die am 9. und 10. Oktober in Berlin stattfand. Die Reduzierung des Programms auf zwei Tage wurde sehr positiv aufgenommen.
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Aus diesem Grund veranstaltete das Institut Romeis zusammen mit Manfred Mödinger einen Mineralwasser-Tag unter dem Motto „Gesundes Wasser gewinnt“. Namhafte Referenten zeigten Wege auf, Mineralwasser abseits der Billigschiene mit gesundheitsdienlichen Eigenschaften im Rahmen der EG-Richtlinie für Mineralwasser und der geplanten Health Claims-Verordnung zu profilieren, die
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Mit ihrem Vortrag „Born to be wild – die Braubranche und die Gefahren des Wandels“ traf
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Diese Feststellung traf Ulrich Kallmeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Radeberger-Gruppe in seinem Referat bei den Sommertagen Getränkewirtschaft 2006 (S. 1125). Weitere Kernaussagen Kallmeyers lauteten: „Profitabilität bei Akquisitionen und im Prozess, Wachsen nur über Zukäufe, volle Konzentration auf den Markt, die Kriegskasse ist gefüllt. Wie Profitabilität im Prozess in der Realität aussehen kann, wird am Standort Nürnberg demonstriert, wo die Belegschaft mit jährlichen Einsparungen von rund 1,6 Mio EUR bis zum Jahre 2012 einen wesentlichen Beitrag zum 20-Mio-EUR-Neubau der Brauerei leisten muss.
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Darauf wies einmal mehr Dr. Axel Simon, Bitburg, Präsidialmitglied des Deutschen
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Die 6. Sommertage Getränkewirtschaft vom 21. bis 25. August 2006 in Berlin brachten neben zahlreichen fachkundigen Vorträgen als Highlight den Workshop mit Prof. Dr. Peter Kruse (S. 1038). Der Bremer Wissenschaftler und Unternehmensberater hat der sich im Umbruch befindenden Getränkebranche sehr intensiv und mit Weitblick den Spiegel vorgehalten.