Editorial
In einem Land mit mehr als 5000 Bieren aus 1300 Brauereien sollte Vielfalt keine Frage sein. Der deutschen Biervielfalt eilt (immer noch) ein legendärer Ruf voraus. Zu Recht? In den USA, aber auch in anderen Ländern kommt Bewegung in die Szene, deren Erfolge auch bei uns immer häufiger bewundernd zur Kenntnis genommen werden. Deutschland muss sich anstrengen, um den Ruf als Bierland par excellence nicht zu verlieren.
Editorial
Der Jahresbeginn ist die Zeit für gute Vorsätze. Wer kennt das nicht? Mehr Sport zu treiben oder mehr Zeit für die Familie zu haben – in unserer hektischen Zeit hindert uns weniger der innere Schweinehund als vielmehr der Zeitmangel. Wie schön wäre es, wenn der (berufliche) Alltag einfacher und effizienter zu gestalten wäre? Wir halten in dieser Ausgabe einige Vorschläge für Sie bereit.
Editorial
2009 war ein ganz besonderes Jahr. Kaum einer hatte Grund zu überschäumender Freude. Viele sind schon zufrieden, wenn sie noch einmal „mit einem blauen Auge“ davongekommen sind. Und 2010? Kommt noch ein solches Jahr mit wirtschaftlichen Unwägbarkeiten? Oder setzt sich langsam vorsichtiger Optimismus durch, auf den wir alle schon so lange warten? Ein Blick in die Glaskugel, eine vage Vorstellung von dem, was kommt, wäre jetzt hilfreich.
Editorial
Klingt doch eigentlich sehr positiv. Wenn die Trendpunkte der deutschen Brauwirtschaft auf die 100er-Marken zugehen, ist es das aber keineswegs: „Der jährliche Bierabsatz in Deutschland pendelt sich auf knapp über 100 Millionen Hektoliter ein, und der Pro-Kopf-Konsum wird in den nächsten fünf Jahren wohl die 100-Liter-Marke erreichen. Da ist Umdenken gefordert“, sagt John A. Eke, Exxent Management Team, München. Noch können sich die Brauereien gut auf den Durchbruch des „Trendpunkts 100“ vorbereiten. Zu viel Zeit sollten sie aber nicht mehr verlieren.
Editorial
Um moderne Informations- und Kommunikationstechnologie kommt keiner herum. Ob zu Hause oder bei der Arbeit – überall begegnet sie uns. Sie ist Fluch und Segen gleichermaßen. Einerseits sind die Möglichkeiten, die moderne IT uns bringt, faszinierend. Wer mag sich noch ein Leben ohne Handy, PC oder Navigationsgerät im Auto vorstellen? Andererseits fasziniert diese für die meisten von uns unergründliche Welt auch Gauner und Halunken. Und schon bringt man vom Urlaub in Spanien unliebsame Souvenirs mit nach Hause.
Editorial
Die Strategie des Forschungszentrums für Brau- und Lebensmittelqualität Weihenstephan, sich beim diesjährigen Praxisseminar dem Thema Stabilitäten und Trübungen zu widmen, ging zu 100 Prozent auf, was die Teilnehmerzahlen bestätigten (S. 1421). Anders hingegen sieht es offenbar aus, wenn man sich die Vermarktungsstrategien der Brauereien im Lebensmitteleinzelhandel ansieht. In seinem Marktbericht „Übersehen die Brauereien Absatzpotenziale bei Verbrauchermärkten?“ betrachtet der Autor Peter-Andrè Pickl die Handelslandschaft hinsichtlich der wachsenden Anzahl selbstständige Einzelhändler in der Kategorie „Verbrauchermärkte“. Die Umwandlung vieler Märkte in private Betriebe ging schleichend vonstatten, ausgelöst durch die strategischen Neuausrichtungen namhafter Handelskonzerne. Erfahren Sie ab Seite 1429, welche Bedeutung dies für die Brauereien hat, und wie die Veränderungen strategisch genutzt werden können.
Editorial
Die Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Was als kleinere Veranstaltung vor einigen Jahren begann, hat sich mittlerweile zu einer festen Institution mit großer Teilnehmerzahl gemausert. Der Spalter Rohstofftag ist für die Praktiker aus dem näheren und durchaus weiteren Umfeld von Spalt eine willkommene Gelegenheit, sich über die Marktsituation nicht nur bei Hopfen, sondern auch bei Braugerste zu informieren (S. 1378). Dr. Wolfgang Stempfl betonte in seinem Vortrag, dass Biervielfalt nur durch Rohstoffvielfalt und Rohstoffqualität entstehen könne. Die Geschmackspotenziale seien auch innerhalb des Reinheitsgebotes noch lange nicht ausgeschöpft. Allerdings bedürfe es Mut und Können, um mit Bierspezialitäten neue Konsumentenkreise erschließen zu können.
Editorial
Erfreuliche Nachrichten hört man dieser Tage, wenn es um die Rohstoffversorgung der Brauwirtschaft geht. Beim Hopfen wurden überdurchschnittliche Erträge gemeldet, trotz des großen Unwetters, das Ende Mai in der Hallertau und in Tettnang wütete und die Hopfengärten streckenweise böse in Mitleidenschaft zog. Und auch die Braugerstenernte 2009 gibt Anlass zur Freude. Nach den ersten Untersuchungen wurden ein niedriger Rohproteingehalt (10,2%) und eine gute Sortierung (Vollgerstenanteil 93%) festgestellt. Die als Braugerste nutzbare Erntemenge liegt nur knapp unter der des Vorjahres – der hervorragenden Witterung in diesem Jahr sei Dank! Denn hätte sich die Witterung anders gestaltet, wären die Folgen der um 20 Prozent rückläufigen Anbauflächen (S. 1335) im schlimmsten Falle deutlich spürbar geworden.
Editorial
Veränderungen sind ein Teil des Lebens. Ohne Veränderungen gibt es kein Wachstum und keine Entwicklung. Ob man ihnen positiv oder negativ gegenübersteht, entscheidet letztlich jeder selbst. In vielen Fällen wachsen aus der Veränderung jedoch auch Chancen – man muss sie nur erkennen.
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Position des Global Sales Directors neu besetzt
Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH
-
NaturRadler Grapefruit
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
-
Zuckerreduziertes Rezept
Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. OHG
-
Kulmbacher Gruppe in herausforderndem Umfeld robust
Kulmbacher Brauerei AG
-
Veltins vergibt erneut Master-Stipendien
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG