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Mageres Börsenjahr 1995 -- Das Ergebnis des Jahres 1995 fiel an der Börse dürftig aus. Der Deutsche Aktien Index DAX erhöhte sich gegenüber Ultimo 1994 nur um magere sieben Prozent auf 2253,88 (2106,58). Die schwache Jahresschlußbörse vom 30. Dezember drückte die Notierungen deutlich um 22 Indexpunkte nach unten. Ein All-Time-High vom 15. September mit 2320 Punkten konnte nicht bis zum Jahresende gehalten werden. Spitzenwert unter den DAX-Papieren war der junge Computer-Wert SAP-Vorzüge, der sich um stolze 150 Prozent auf 218,50 steigern konnte. Deutliche Verluste mußten dagegen einige Stahl- und Maschinenaktien hinnehmen, so Thyssen mit 11, 4 Prozent und Deutsche Babcock 33,4 mit Prozent. International war die Entwicklung an den Aktienmärkten sehr unterschiedlich. 12.9..

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Der Wasserverbrauch der Deutschen ist von 1991 bis 1994 von 145 l auf 139 l je Einwohner und Tag gesunken. -- Größte Wasserverbraucher sind die privaten Haushalte mit 78% der insgesamt 3729 Mio m3 Wasser. Der Anteil der Industrie betrug 15%. Echtes Grundwasser macht 66,3% aus, angereichertes Grundwasser 9,3%, Quellwasser 8,3%, Talsperrenwasser 6,5%, Uferfiltrat 5,3%, Seewasser 3,6% und Flußwasser 0,7%.

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Die Herstellungsbetriebe und Bierlager in Deutschland haben im ersten Quartal 1996 mit einem Absatz von 24,2 Mio hl Bier 688 000 hl bzw. 2,8% weniger abgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. -- Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, flossen 22,4 Mio hl bzw. 92,5% der abgesetzten Menge in den Inlandsverbrauch, rund 1,8 Mio hl bzw. 7,5% wurden in EU-Länder geliefert (922 000 hl) oder in Drittländer ausgeführt (828 000 hl).

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Getränkekonjunkturtest März 1996 -- Biere: Bei den Brauereien ist im März der teilweise vorhandene Pessimismus bezüglich der Geschäftslage weitgehend verschwunden. Sämtliche Brauereien beurteilten die Geschäftslage zuletzt als normal bzw. saisonüblich. Die Produktionsrückgänge von Januar und Februar konnten im März gestoppt werden. Für die nächsten drei Monate wird mit einem weitgehend gleichbleibenden Ausstoß gerechnet. Die Auftragslage, die sich zu Beginn des Quartals noch teilweise als unbefriedigend erwies, war zuletzt durchweg normal. Lediglich bei den Auslandsaufträgen wird teilweise von geringen Auftragspolstern gesprochen. Preiserhöhungen sind in der Branche derzeit kein Thema. Die weiteren Geschäftsaussichten sind immer noch vereinzelt von Pessimismus gekennzeichnet..

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Qualität muß vermittelt werden -- Die 41. Brauwirtschaftliche Tagung in Weihenstephan eröffnete am 22. April 1996 Dr. Georg Schneider als Präsident des Bayerischen Brauerbundes, der Schirmherr der Veranstaltung. Der Blick auf die Ausstoßentwicklung, die Zahl der verbliebenen Braustätten und die Situation der Branche sei zwar unbefriedigend, doch vom allgemeinen Klagen werde die Lage nicht besser. Die Frage müsse erlaubt sein, so Dr. Schneider, ob es der Branche heute wirklich zu schlecht gehe oder ob es ihr vielleicht jahrelang zu gut gegangen sei. Wahrscheinlich haben sich die Unternehmen in den Jahren der Prosperität an das Verteilen-dürfen der Produkte gewöhnt, anstatt sie aktiv verkaufen zu müssen. Von den Brauereien wird nach wie vor hochwertigste Produktqualität gefordert. Dr..

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Deutsche Braukunst auf dem Prüfstand -- Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und die Fakultät für Brauwesen, Lebensmitteltechnologie und Milchwissenschaft veranstalteten am 18. April 1996 in Weihenstephan die 2. Bierprobe für Journalisten und Redakteure mit 12 verschiedenen Biersorten aus allen Teilen Deutschlands. Teilgenommen haben daran 27 Journalisten namhafter Tageszeitungen. Sie erhielten vor der Verkostung noch eine Reihe, für ihre tägliche Arbeit wichtige, Hinweise über die deutsche Brauwirtschaft, über Möglichkeiten, Daten über die Braubranche mittels der Brau-Datenbank des Getränke-Fachverlages Hans Carl, Nürnberg, abzurufen sowie über die Fakultät und natürlich über die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan. Prof. Dr.B. Pro Jahr beenden etwa 25 Diplom-Ingenieure (Univ.

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Nach Aussagen von Dr. Dieter Soltmann, pesönlich haftender Gesellschafter der Gabriel Sedlmayr Spaten-Franziskaner-Bräu KG, München, wird der Biermarkt nur im oberen und unteren Preissegment wachsen. -- Die im mittleren Preissegment angesiedelten Sortimentsbrauereien geraten zunehmend unter Mengen-, Absatz- und Ertragsdruck. Auch die Importbiere nehmen zu. Dank großer Werbeetats von 50 bis 80 Mio DM ist es den Upper-Class-Brauereien gelungen, in den Bereich der Markenartikel vorzustoßen.

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In Deutschland kostete 1995 eine Arbeiterstunde nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft inklusive Nebenleistungen 45,50 DM. -- In Belgien lag der Wert bei 38,30 DM, in Norwegen bei 36,90 DM und in Dänemark bei 36,50 DM. Die geringsten Kosten verursachten mit 21 DM/Std. die Arbeiter in Großbritannien. Setzt man die Produktivität in Deutschland mit 100% an, dann führt Belgien mit 109% vor den Niederlanden mit 107%, Frankreich mit 106% und Japan mit 104%. Schlußlicht ist Großbritannien mit 55% vor Italien und den USA mit je 71%.

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Konzentration in der bayerischen Brauwirtschaft schreitet fort -- Das Brauereisterben in Bayern ist noch nicht abgeschlossen. Laut Dr. Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, sank die Zahl der Braustätten - die in etwa mit der Anzahl der Unternehmen übereinstimmt - im Laufe des Jahres 1995 von 744 auf 702. Für das laufende Jahr muß mit einem erneuten Rückgang um 30 bis 35 Brauereien gerechnet werden, sagte Schneider. Ziehe man davon noch die neu gegründeten Gasthausbrauereien, Kleinst-, Schul- und Lehrbrauereien ab, so könne die Zahl der gewerblichen Braustätten unter 600 sinken. Der nahezu ausgefallene Sommer habe der bayerischen Brauwirtschaft bis Ende Juli des laufenden Jahres rund 2,1 Prozent des Absatzes im Vergleich zum Vorjahr gekostet, so Dr. Export:.

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