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Internationale Trends -- Anläßlich der 19. Konferenz der ALAFACE (Associacion Latinoamericana de Fabricantes de Cerveza, Vereinigung lateinamerikanischer Brauereien) hielt Dr. John Queld am 3. September 1996 in Guatemala einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über internationale Markttrends. Dabei wies er eingangs darauf hin, daß wir uns in einer Welt des Wandels befinden, der abhängt von der demographischen Entwicklung in den verschiedenen Regionen, vom Trend hin zum globalen Konsumenten und von der Entwicklung der aufstrebenden Märkte. Die Weltbevölkerung wird explosionsartig wachsen, allerdings regional sehr unterschiedlich. Für die Industrieländer rechnet man mit einer Stagnation, Lateinamerika wird etwas zunehmen, die asiatische Region dagegen explodieren. Dr. Dr. Dr..

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Agentur-Wechsel von Gatzweiler -- Gatzweiler wechselt in Düsseldorf von Gramm zu Brüster & Partner. Der Altbierspezialist läßt sich im Full Service von Dr. Christoph Brüster und seinen Leuten bedienen. Neben der Anfang des Jahres ausgelaufenen Zusammenarbeit mit Gramm steht Gatzweiler noch ein weiterer Abschied ins Haus: Marketingleiter Reinhard Weidner, 46, steht nur noch mit halber Kraft Inhaber Karl-Heinz Gatzweiler zur Verfügung. Ende 1996 will Bierprofi Weidner (Ex-Krombacher und Beck’s) mit ganzem Engagement seine neuen Aufgaben bei der im August gegründeten Sporteventagentur Speed angehen. Kostenmanagement und allgemeine Absatzflaute in der Bierbranche nennt Weidner als Gründe für die Veränderungen bei der Brauerei. Die Etats haben zum Teil weltweite Reichweite..

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Entgegen anderslautenden Gerüchten wird die Fürstliche Brauerei Thurn und Taxis, Regensburg, nicht verkauft. -- Dr. Peter Lämmerhirdt, seit 1. Oktober 1996 Vorstandssprecher der Henninger Bräu AG, Frankfurt, bleibt zunächst Geschäftsführer der Regensburger Brauerei, die 140 Mitarbeiter beschäftigt und für 1996 mit einem Jahresausstoß von 320 000 hl Bier und 60 000 hl AfG (wie im Vorjahr) rechnet.

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Zweistelliger Einbruch bei Erfrischungsgetränken im Sommer -- Nach einem Absatzwachstum von fünf Prozent bis Ende Juni 1996 hat die Erfrischungsgetränke-Industrie in den völlig verregneten und unterkühlten Sommermonaten einen Einbruch in zweistelliger Höhe hinnehmen müssen. Im Juli waren es 16%, im August sogar 18%, teilte Dr. Friedrich Pachmayr, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Erfrischungsgetränke-Industrie e.V. (BDE), der Presse am 1. Oktober 1996 in Bonn mit. Damit dürfte für das Gesamtjahr 1996 ein Rückgang von 2% zu erwarten sein. Vergangenes Jahr produzierten rund 400 Unternehmen 7,13 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke - ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um 3,7 Prozent auf 5,77 Milliarden DM..

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Gebinde- und Sortenstruktur in NRW -- Nach einer Publikation des Verbandes Rhein.-Westfälischer Brauereien, Düsseldorf, hat sich der Absatz von Pils bei seinen Mitgliedsbrauereien im ersten Halbjahr 1996 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,5% auf 11,267 Mio hl verringert. Der Pilsanteil nahm aber trotzdem von 73,8% auf 74,2% am Gesamtbierausstoß von 15,176 Mio hl (- 1,1%) zu. Auf alkoholfreies Bier entfielen dabei gut 84 000 hl (- 10,9%), auf alkoholarmes 50 617 hl (- 19,1%). Altbier verringerte seinen Absatz um 6% auf 1,752 Mio hl und seinen Anteil am Gesamtbierabsatz auf 11,6%. Alkoholfreies Altbier erfuhr ein Minus von 14,8% auf 18 329 hl. Kölsch kam im ersten Halbjahr 1996 auf 1,426 Mio hl (- 3%) bzw. auf einen Anteil von 9,4%. Sein Anteil liegt jetzt bei 2,6%..

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Weltbiermarkt - Chancen für alle -- Das Internationale Beer Marketers Symposium fand vom 3. bis 5. November 1996 in Vancouver, Kanada, statt. Veranstalter war in diesem Jahr die Association of Brewers, Boulder, USA. Deren Präsident, Charlie Papazian, konnte 125 Fachleute aus 19 Ländern begrüßen. Davon kamen 44 aus den USA, 37 aus Kanada, je fünf aus Südafri-ka, Peru, Großbritannien und Deutschland, je vier aus Mexiko und Japan und je drei aus Rußland und Tschechien. Je 22% der Teilnehmer repräsentierten international agierende Brauereigruppen und mittelständische bzw. Mikrobrauereien, je 6 Prozent Brew-Pubs/Homebrewer, Verbände, Medien und die Association of Brewers, 4% den Handel und 28% den Bereich Zulieferer und Berater. zu pflegen.T. noch ungeahnte Möglichkeiten..

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Brau und Brunnen AG konzentriert sich auf das Inland -- Die Brau und Brunnen AG, Dortmund, Deutschlands größte Brauereigruppe, hat per 1. November 1996 ihre Tochter Brau und Brunnen International GmbH, Dortmund, an die South African Breweries (SAB) Ltd., Johannesburg, verkauft. Die Brau und Brunnen International GmbH hält Beteiligungen an zwei rumänischen Brauereien: 73,44 Prozent an der Brauerei Ursus S.A. mit einer Getränkeproduktion von 439 000 hl und 514 Mitarbeitern sowie 81,26 Prozent an der Brauerei Pitber S.A. mit einer Getränkeproduktion von 329 000 hl. Die Brauerei Ursus gilt als eine der modernsten rumänischen Brauereien mit einer Jahreskapazität von rund 700 000 hl. Die Brauerei Pitber soll auf rund 750 000 hl pro Jahr erweitert werden. An der Brauerei Haber International S.A..

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Biermarkt 1996 verläuft eher negativ -- Der Bierverkauf im Lebensmitteleinzelhandel und in den Getränkeabholmärkten hat im Juli 1996 mit minus 13% einen enormen Einbruch erlitten; im August machte das Minus 3,9% aus. In den ersten acht Monaten dieses Jahres mußten die deutschen Brauereien in diesen Vertriebswegen ein Minus von 3,3% hinnehmen. Diese Zahlen nannte Michael Horn, Unit-Leiter Bier der GfK, Nürnberg, in seinem umfassenden Referat Der Biermarkt 1996 auf dem 22. Ostbayerischen Brauertag am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg. Die Brauwelt wird den gesamten Beitrag in einer ihrer nächsten Ausgaben veröffentlichen. Die Brauereien seien, so Horn, noch besser davongekommen als andere Getränkehersteller. Bei Mineralwasser lagen die Zahlen bei - 25% bzw. - 13,7%.h. Bier hat lt..

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In Deutschland wur-den in den ersten neun Monaten des lau-fenden Jahres 86,2 Mio hl Bier abgesetzt, 2,2% weniger als im Vorjahr. -- Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, nahm der Inlandsabsatz um 2,8% auf 78,8 Mio hl ab. 7,4 Mio hl (8,5%) gingen unversteuert ins Ausland, davon 4,0 Mio hl (+ 7,7%) in EU-Länder und 3,1 Mio hl (+ 2,5%) in Drittländer.

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