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Markt

Die ersten beiden Monate des Börsenjahres 1997 waren von einem anhaltenden Höhenflug der Aktienkurse gekennzeichnet. Im Segment der Brauereiaktien hat sich wenig verändert.
Zu den anhaltenden Verlierern des Marktes gehörte Brau und Brunnen mit einem weiteren Rückgang auf 135 DM. Das Unternehmen ist z.Zt. fast täglich in den Schlagzeilen der Wirtschaftspresse zu finden, auch weil man sich im Zuge der Sanierung von erheblichen Vermögenswerten trennt.
Zu den ersten Maßnahmen gehören die Auflösung des Joint- venture Apollinaris-Schweppes zum Jahresende 1998, der Verkauf der Heidelberger Schloßquell-Brauerei, des Anteils an der polnischen Okocim-Brauerei sowie der rumänischen Beteiligungen an Haber, Ursus und Pitber. Die Zahl der Biermarken soll von 50 auf 25 reduziert werden.a.

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Zusammen mit 20th Century Fox startet die Henninger-Bräu AG, Frankfurt, mit dem Start des Videoverkaufs von „Independence Day“ im März die Herausgabe einer limitierten Dosenkollektion. -- Die Karamalz-Dosenkollektion mit „Independence Day“-Motiv wird auf 1000 Paletten im LEH als Sonderplazierung zu finden sein.

Markt

Die Bedeutung der multinationalen Firmen und die Macht der Werbung sind für die Brauer wichtiger denn je. Das schweizerische Brauwesen im Herzen Europas ist exemplarisch für diese Veränderungen. Seine bedeutsame Vergangenheit und die aktuelle Situation der Brauindustrie sollen Anlaß sein zu einigen Überlegungen über die Entwicklung des Brauwesens des Landes, aber mehr noch zu der wahrscheinlichen Entwicklung dieses Handwerks auch außerhalb der Schweizer Grenzen.

Markt

Der Ausstoß an Biermischgetränken lag 1996 nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes laut jüngsten Zahlen von der Zentralstelle Biersteuer, Stuttgart, bei 870 217 hl (+33,3%). -- Die Zahl der Beteiligten ist von 189 im Jahre 1995 auf 273 angestiegen. Im Jahre 1994 hatte der Ausstoß an Biermischgetränken bei 193 253 hl gelegen.

Markt

In Deutschland ist der Getränkekonsum nach Berechnungen des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, München, 1996 erneut gesunken und zwar um 4,2 l auf 667,1 l pro Kopf der Bevölkerung. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf den verregneten Sommer 1996, die ungünstige Einkommensentwicklung und auf Veränderungen der Trinkgewohnheiten. Der Bierkonsum nahm um 3,2 l auf 134,5 l ab. Wein dagegen legte um 0,8 l auf 18,2 l zu. Der Gesamtkonsum an alkoholischen Getränken belief sich auf 163,6 l (1995: 166,4 l).
Der Verbrauch an alkoholfreien Getränken scheint lt. ifo die Sättigungsgrenze erreicht zu haben. Er liegt jetzt bei 225,5 l (227,4 l). Lediglich Fruchtsaft konnte um 0,4 l auf 41 l zulegen. Dabei wurde die Nachfrage vor allem durch Produktinnovationen stimuliert..

Markt

Die Zahl der Braustätten ist in Deutschland 1996 nach Angaben der Zentralstelle Biersteuer, Stuttgart, gegenüber 1995 um neun auf 1234 zurückgegangen. Die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern ist aus der folgenden Tabelle zu sehen.
In diesem Zusammenhang weist der Deutsche Brauer-Bund darauf hin, daß der Rückgang der Braustätten nicht mit der Zahl der stillgelegten Braustätten identisch ist. Ihre Zahl ist größer, da einige Gasthausbrauereien neu in Betrieb gegangen sind.
Die Zahl der Gasthausbrauereien schätzt der Deutsche Brauer-Bund auf 200.
Die 1234 Braustätten in Deutschland lassen sich nach Ausstoßklassen wie in unten aufgeführter Tabelle aufteilen.
Die Zahl der Bierlager ist von 18 im Jahr 1995 auf 49 im Jahre 1996 angestiegen..

Markt

Im Kalenderjahr 1996 ist der steuerpflichtige Bierabsatz nach Bundesländern von 106 345 Mio hl im Jahr 1995 auf 103 386 Mio hl um circa 2,8% zurückgegangen.
Betrachtet man die in der Tabelle 1 wiedergegebenen Absatzzahlen nach Bundesländern, so fällt auf, daß der höchste Anstieg in Sachsen-Anhalt mit 19,4%, in Thüringen mit 9,3% und in Sachsen mit 6,5% erreicht wurde.
Hier verstecken sich beispielsweise die Marken Hasseröder und Radeberger, die im vergangenen Jahr die stärksten Anstiege erreichten.
Der stärkste Absatzrückgang wurde in Schleswig-Holstein/Hamburg mit 11,5%, in Mecklenburg-Vorpommern mit 7,6%, in Rheinland-Pfalz/Saar mit 6,5% sowie 5,6% in Hessen festgestellt. Im süddeutschen Raum lag der Rückgang für Baden-Württemberg und Bayern bei jeweils circa 3,6%. An 7..

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Die rd. 250 im Verband Deutscher Mineralbrunnen zusammengeschlossenen Mineralbrunnen erlitten 1996 einen Absatzrückgang von 3%. -- Der Pro-Kopf-Verbrauch sank leicht auf 89,3 l. „Mineralwasser + Frucht“ nahm um 55,6% zu, stilles Mineralwasser um 3,4%. Der Branchenumsatz lag mit 4,7 Mrd DM nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis von 4,8 Mrd DM.

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