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Der Ausstoß an Biermischgetränken lag 1996 nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes laut jüngsten Zahlen von der Zentralstelle Biersteuer, Stuttgart, bei 870 217 hl (+33,3%). -- Die Zahl der Beteiligten ist von 189 im Jahre 1995 auf 273 angestiegen. Im Jahre 1994 hatte der Ausstoß an Biermischgetränken bei 193 253 hl gelegen.

In Deutschland ist der Getränkekonsum nach Berechnungen des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, München, 1996 erneut gesunken und zwar um 4,2 l auf 667,1 l pro Kopf der Bevölkerung. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf den verregneten Sommer 1996, die ungünstige Einkommensentwicklung und auf Veränderungen der Trinkgewohnheiten. Der Bierkonsum nahm um 3,2 l auf 134,5 l ab. Wein dagegen legte um 0,8 l auf 18,2 l zu. Der Gesamtkonsum an alkoholischen Getränken belief sich auf 163,6 l (1995: 166,4 l).
Der Verbrauch an alkoholfreien Getränken scheint lt. ifo die Sättigungsgrenze erreicht zu haben. Er liegt jetzt bei 225,5 l (227,4 l). Lediglich Fruchtsaft konnte um 0,4 l auf 41 l zulegen. Dabei wurde die Nachfrage vor allem durch Produktinnovationen stimuliert..

Die Zahl der Braustätten ist in Deutschland 1996 nach Angaben der Zentralstelle Biersteuer, Stuttgart, gegenüber 1995 um neun auf 1234 zurückgegangen. Die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern ist aus der folgenden Tabelle zu sehen.
In diesem Zusammenhang weist der Deutsche Brauer-Bund darauf hin, daß der Rückgang der Braustätten nicht mit der Zahl der stillgelegten Braustätten identisch ist. Ihre Zahl ist größer, da einige Gasthausbrauereien neu in Betrieb gegangen sind.
Die Zahl der Gasthausbrauereien schätzt der Deutsche Brauer-Bund auf 200.
Die 1234 Braustätten in Deutschland lassen sich nach Ausstoßklassen wie in unten aufgeführter Tabelle aufteilen.
Die Zahl der Bierlager ist von 18 im Jahr 1995 auf 49 im Jahre 1996 angestiegen..

Im Kalenderjahr 1996 ist der steuerpflichtige Bierabsatz nach Bundesländern von 106 345 Mio hl im Jahr 1995 auf 103 386 Mio hl um circa 2,8% zurückgegangen.
Betrachtet man die in der Tabelle 1 wiedergegebenen Absatzzahlen nach Bundesländern, so fällt auf, daß der höchste Anstieg in Sachsen-Anhalt mit 19,4%, in Thüringen mit 9,3% und in Sachsen mit 6,5% erreicht wurde.
Hier verstecken sich beispielsweise die Marken Hasseröder und Radeberger, die im vergangenen Jahr die stärksten Anstiege erreichten.
Der stärkste Absatzrückgang wurde in Schleswig-Holstein/Hamburg mit 11,5%, in Mecklenburg-Vorpommern mit 7,6%, in Rheinland-Pfalz/Saar mit 6,5% sowie 5,6% in Hessen festgestellt. Im süddeutschen Raum lag der Rückgang für Baden-Württemberg und Bayern bei jeweils circa 3,6%. An 7..

Die rd. 250 im Verband Deutscher Mineralbrunnen zusammengeschlossenen Mineralbrunnen erlitten 1996 einen Absatzrückgang von 3%. -- Der Pro-Kopf-Verbrauch sank leicht auf 89,3 l. „Mineralwasser + Frucht“ nahm um 55,6% zu, stilles Mineralwasser um 3,4%. Der Branchenumsatz lag mit 4,7 Mrd DM nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis von 4,8 Mrd DM.

Dort schätzt Datamonitor die Zahl der Bierkonsumenten auf 70 Mio. Der Biermarkt leidet dort nicht nur an der mangelnden Stabilität der Biere, sondern auch am schlechten Distributionsnetzwerk. Heute ist der Biermarkt in Rußland mit seinen 22,74 Mio hl Bier etwas über 1 Mrd USD wert. Bis zum Jahre 2001 erwartet Datamonitor eine jährliche Steigerungsrate von 7% auf dann über 30 Mio hl.

Nach einer neuen Studie von Datamonitor, London, ist nach absoluten Zahlen gerechnet, der russische Biermarkt der größte in Osteuropa. Allerdings liegt dort der Pro-Kopf-Verbrauch bei lediglich 15 l Bier pro Jahr. Für die Tschechische Republik wird er mit 170 l angegeben, für die Slowakei mit 94 l. Im einzelnen könnten sich die osteuropäischen Biermärkte bis zum Jahre 2000 wie folgt entwickeln (Angaben in Mio hl):

In Österreich wurden im vergangenem Jahr 5,52 Mio hl Mineralwasser abgesetzt, 3,1 weniger als 1995. -- Der Pro-Kopf-Verbrauch hat sich bei 69 l stabilisiert. 30% des Mineralwassers wurden in der Gastronomie aus der 0,25-l-Flasche (+3,9%) und aus der 0,35-l-Flasche (+0,7%) getrunken, 70% über den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben.

„Die Qualität der Flüsse und Seen in Deutschland hat sich auch im vergangenen Jahr weiter spürbar verbessert“, erklärten der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Ulrich Klinkert und Wolfgang Gröbl vom Bundesernährungsministerium in Bonn im August anläßlich der Vorstellung des Jahresberichtes der Wasserwirtschaft 1995.
Die in Vorbereitung befindliche Gewässergütekarte 1995 weist aus, daß in den alten Bundesländern eine Vielzahl von Fließgewässern die Güteklasse II (mäßig belastet) erreicht hat.
Die zweite Aktionsphase Rhein wurde 1995 erfolgreich abgeschlossen. Die Reduzierung der Einleitung von 45 prioritären Schadstoffen um mindestens 50 Prozent (gegenüber 1985) wurde meist schon 1992 erreicht.B. zur Schaffung ausreichender Überflutungsflächen, zu ergreifen.

Der Softdrink-Markt in Osteuropa ist 8,6 Mrd US-$ wert. Seit 1992 ist er jedes Jahr um 11% angestiegen. Nach Angaben von Datamonitor, London, ist der russische Softdrink-Markt mit 2,39 Mrd US-$ der größte. In Rumänien sind aber mit einem Anstieg von 70 Mio US-$ im Jahre 1992 auf 207 Mio US-$ im Jahre 1996 mit durchschnittlich 31% pro Jahr die größten Wachstumsraten erzielt worden. Mengenmäßig ist der Konsum an Softdrinks in Polen in den letzten Jahren doppelt so schnell gewachsen wie in anderen europäischen Ländern und zwar von 9,94 Mio hl auf 21,9 Mio hl um durchschnittlich 22% pro Jahr.

Nach dem Branchenbericht „Brauereien“ der IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf, haben die deutschen Brauereien zwischen Januar und November 1996 auf dem heimischen Markt etwa 2,5 Prozent weniger abgesetzt als vor Jahresfrist. Der Ost-West-Vergleich zeigte unterschiedliche Tendenzen auf. Während in Westdeutschland ein Absatzrückgang von vier Prozent hingenommen werden mußte, erzielten die Braustätten in Ostdeutschland ein Plus von knapp acht Prozent, schreibt die Industriebank.
Die Konzentration werde durch den sich schon länger herauskristallisierenden Trend weg von den mittelpreisigen Konsumbieren hin zu den Billigbieren bzw. Handelsmarken einerseits und zu den höherpreisigen Premiumbieren andererseits beschleunigt..

Im folgenden Beitrag wird die Marketingkonzeption für die Einführung des Premiumbieres „33DRY“ der Hasen-Bräu AG, Augsburg, vorgestellt. Die Erfolgspotentiale einer mittelständischen Brauerei beim regionalen und nationalen Vertrieb eines neuen Produktes werden aufgezeigt und erörtert

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