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Marktkenner rechnen für 1997 mit einem Rückgang im Bierausstoß in Deutschland von rd. 1%. Der Pro-Kopf-Verbrauch dürfte bei etwa 131 l (Vorjahr: 132 l) liegen. Damit hat sich der Bierkonsum pro Kopf seit 1980 (146 l) um mehr als 10% reduziert. Positiv hat sich der Export der deutschen Brauereien entwickelt.

Beim Hamburger Manschinenbauer Ortmann + Herbst ist zum Jahresbeginn das Konkursverfahren eröffnet worden. Durch die Übernahme der Bereiche Füllmaschinen und Mixer durch den US-Hersteller Crown Simplimatic seien 130 von insgesamt 500 Arbeitsplätzen gesichert worden.

Nach einer bundesweiten Umfrage der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) stimmen 99% der Befragten mit der Qualität deutscher Biere voll überein. Für 45% ist das Reinheitsgebot ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zwischen deutschen und ausländischen Bieren. 78% der Erwachsenen ab 30 Jahren bekennen sich zum regelmäßigen Biergenuß.

In den Wirtschaftsspalten der Tageszeitungen und in den Wirtschaftsmagazinen wird die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für das Jahr 1998 recht positiv eingeschätzt. Die Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahlen werden allerdings eher negativ eingestuft. Die einzelnen Branchen unterscheiden sich in der Einschätzung ihrer Chancen für 1998 zum Teil ganz erheblich.
Die Nahrungsmittelhersteller dürften kaum in der Lage sein, ihren Umsatz von etwa 220 Mrd DM noch zu steigern. Deutschlands drittgrößter Industriezweig mit etwa 520 000 Beschäftigten leidet weiter unter der schwachen Inlandskonjunktur. Abhilfe könnte hier nur der Export bringen, der aber in dieser Branche nur 10,4% des Umsatzes ausmacht.
Den Handel erwartet 1998 das sechste Minusjahr in Folge..

Nach der Herbstumfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages scheint die konjunkturelle Durststrecke in Deutschland überwunden. Motor der Konjunktur ist der Export, über den auch die Investitionskonjunktur allmählich in Fahrt kommt. Insgesamt erwarten 80% der Manager im Westen und 74% im Osten für 1998 bessere oder gleichbleibende Geschäfte.

Der Absatz von Bier in der 0,5-l-Dose im Lebensmitteleinzelhandel und in den Getränkeabholmärkten hat sich in den ersten zehn Monaten des Jahres 1997 lt. Erhebungen der IRI/GfK Retail Services nach einer Meldung des Deutschen Brauer-Bundes um 9,5% erhöht. Der Anteil dieses Gebindes stieg im gleichen Zeitraum von 17,3% auf 18,8%. Die Einweggebinde insgesamt nahmen um 5,4% zu, ihr Anteil von 22,2% auf 23,3%.
Im September/Oktober lag der Durchschnittspreis bei der 0,5-l-Bierdose bei 1,83 DM/l und damit um einen Pfennig niedriger als vor 12 Monaten. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil der 0,5-l-Dosen im Preisbereich von 0,60 bis 0,69 DM/Dose von 23,7% auf 25% erhöht, im Preisbereich von über 1 DM/Dose dagegen von 20,4% auf 18,7% erniedrigt..

Im Jahre 2010 wird der Weltbiermarkt ein Potential von rd. 1,8 Mrd hl darstellen, im Vergleich zu heute etwa 0,6 Mrd hl mehr. Der Weltbierausstoß könnte sich alle fünf Jahre um rd. 200 Mio hl erhöhen. Das würde beim Pro-Kopf-Verbrauch eine Steigerung von 23 l auf 26 l/Jahr bedeuten. Diese Aussagen machte Karel Vuursten, Vorstandsvorsitzender von Heineken, Niederlande, in seinem Statement anläßlich der Podiumsdiskussion auf dem World Beer and Beverage Forum im Herbst 1997 in München. Dort referierten die Marktführer der fünf Kontinente unter der Moderation von Josef Hattig, Vorstandsvorsitzender der Brauerei Beck GmbH & Co., Bremen, nicht nur über die Strategien ihrer Unternehmen, sondern auch über die Entwicklung in den einzelnen Regionen dieser Erde. 1 der Welt sein..

In Deutschland werden nach Angaben des ZAW die Werbeausgaben im laufenden Jahr auf 56 Mrd DM (Vorjahr: 55 Mrd DM) ansteigen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat der Einzelhandel nominal 1 bis 2% weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum 1996. Dies gilt auch für den Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren. Der Fach-EH mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren dagegen mußte Einbußen in Höhe von 2 bzw. 4% hinnehmen.

In Deutschland werden nach Angaben des ZAW die Werbeausgaben im laufenden Jahr auf 56 Mrd DM (Vorjahr: 55 Mrd DM) ansteigen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat der Einzelhandel nominal 1 bis 2% weniger umgesetzt als im Vergleichszeitraum 1996. Dies gilt auch für den Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren. Der Fach-EH mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren dagegen mußte Einbußen in Höhe von 2 bzw. 4% hinnehmen.

Die Kaufkraft der Nettoverdienste liegt 1997 um fast 1,5% niedriger als 1996. Auch für 1998 sagen die Wirtschaftsforschungsinstitute keine Besserung voraus. Seit 1993 sind die Nettoverdienste der Arbeitnehmer um gut 10% gestiegen, die Realeinkommen dagegen um 2% gesunken.

Die Kölner Kunstvermittlung Tress hat den Plakatnachdruck „Biere de Maxeville“ in ihrem Angebot. Für 30 DM einschließlich Porto und Verpackung kommt das Plakat nach Bestellung unter Tel. und Fax 0221/7 12 75 84 direkt ins Haus.

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