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Der Preisindex aller privater Haushalte in Deutschland lag im Januar 1998 bei 119,1 (1991 = 100) gegenüber Januar 1997 bei 117,6. Im Februar 1998 lagen die Werte bei 119,4 und im Februar 1997 bei 118,1. Das ergibt für Januar eine Erhöhung um 1,3% und für Februar eine um 1,1%.

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Der GfK-Indikator „Anschaffungsneigung” befindet sich seit nunmehr zwei Jahren auf Erholungskurs. Im Februar 1998 konnte er 14,4 Punkte gegenüber dem Vormonat auf jetzt 19,3 Punkte gut machen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Anschaffungsneigung nun gut über 30 Punkte über dem entsprechenden Niveau.

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Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier im Jahre 1997 bei 131,0 l gegenüber 131,7 l im Vorjahr. Der Gesamtbierverbrauch lag 1997 bei 107,534 Mio hl. Davon entfielen 103,1 Mio hl auf den steuerpflichtigen Bierabsatz.

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Die Bierausfuhr hat sich nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes im Jahre 1997 um 7% auf 9,2 Mio hl erhöht. Die Biereinfuhren nahmen um 4,3% auf 3,2 Mio hl zu. Die Außenhandelszahlen sind unter großem Vorbehalt zu sehen. Die Biereinfuhren aus den Niederlanden enthalten auch die Mengen an deutschem Bier, das dort in Dosen abgefüllt wurde. Ein Teil der Bierimporte aus Dänemark wird im Zuge des Reiseverkehrs wieder reimportiert.

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Wie aus der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes über die „Preise und Preisindizes für gewerbliche Produkte“ hervorgeht, haben sich die Erzeugerpreise (Inlandsabsatz) im Zeitraum Januar 1997 bis Januar 1998 wie folgt entwickelt: Der Preisindex für Vollbier stieg generell um 1,7%. Im Einzelnen wurden die folgenden Gebinde und Bierarten erfaßt: Flaschenbier, obergärig +1,1%, Faßbier, untergärig +2,2%, Flaschenbier untergärig +1,6%. Bei Mineral-, Quell- und Tafelwasser haben die Preise um 3,0% angezogen, während der Preis für Limonaden im gleichen Zeitraum nur um 0,2% angestiegen ist.

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Nach dem März-Bercht des „The Emerging Markets Brewery Fund“ der Vereinsbank, New York, hat sich die wirtschaftliche Lage im asiatischen Raum wieder entspannt, eine Erholung zeichnet sich ab, auch für die Biermärkte. Allerdings ist die Gefahr noch nicht gebannt. Es können durchaus noch schwere Rezessionen auftreten, da die wirklichen wirtschaftlichen Probleme einiger Länder noch nicht gelöst sind.
In Lateinamerika entwickeln sich die Märkte unterschiedlich. Argentinien, Brasilien und Chile machten weitere Fortschritte, während Mexiko stagnierte. Kolumbien erlebte wegen seiner negativen Außenhandelsbilanzen eine Abnahme um 12%. Peru war ebenfalls schwach und zwar wegen der Verwüstungen durch den El Nino.
Insgesamt ragte Polen mit einem Plus von 26% heraus.

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Über den aktuellen Stand des Marktes für alkoholfreie Getränke in Deutschland hielt Günter Birnbaum, Leiter Ressort Kaltgetränke, GfK-Panel Services Consumer Research GmbH, Nürnberg, einen umfassenden und mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag anläßlich des 5. Deutschen I. I. R. AfG-Kongresses ’98 am 24. März 1998 in Frankfurt. Die „Brauwelt“ wird über diese hervorragend organisierte Veranstaltung mit einer Reihe hochinteressanter Vorträge noch berichten.
Birnbaum ging in seinem Referat zunächst von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation aus, die zum einen eine hohe Arbeitslosigkeit beinhaltet, zum anderen aber auch eine geringe Inflationsrate mit sich bringt. Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, daß der private Verbrauch als Wachstumsmotor gänzlich ausfällt.h.T.

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