Markt
Nach den Ergebnissen der IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, wurden im Lebensmitteleinzelhandel und in den Abholmärkten, ohne Aldi und Tankstellen, im vergangenen Jahr 28,97 Mio hl Bier (–2,5%) in der 0,5-l-MW-Flasche abgesetzt. Damit sank der Anteil dieses Gebindes in diesen Absatzkanälen von 63% auf 62,3%. Die 0,33-l-Mehrwegflasche brachte es auf 6,158 Mio hl (–4,6%) bzw. einen Anteil von 13,3% (13,7%). Eine marginale Bedeutung hat in diesem Bereich weiter die 0,5-l-Einwegflasche mit einem Anteil von 0,1%.
Großer Verlierer war die 0,33-l-Einwegflasche mit –10,2% auf 1,124 Mio hl bzw. 2,4% (2,7%) Anteil. Stark zugelegt hat die 0,5-l-Dose (+ 4,9%) auf 9,364 Mio hl bzw. 20,2% (18,9%). Weiter rückläufig dagegen ist die 0,33-l-Dose mit 0,5 Mio hl (–1,5%) und einem Anteil von 1,1%..
Markt
AC Nielsen hat eine neue Studie „International Non-alcoholic Beverages – Development of Take-home Markets 1995 – 1997” herausgebracht.
Diese Analyse bringt Licht in einen Markt, der nicht nur in Deutschland, sondern auch international einen Aufwärtstrend erlebt.
Aufgezeigt wird im Drei-Jahres-Vergleich die Entwicklung der alkoholfreien Getränke in den weltweit am höchsten entwickelten Märkten für diese Produkte: Westeuropa, USA und Mexiko.
Insgesamt wurden 17 Länder aus Europa und Amerika untersucht sowie die wichtigsten Hersteller im AfG-Markt. In diesen Ländern sind die Umsätze für alkoholfreie Getränke in den drei Jahren um fast 11% gestiegen, der Absatz um 6,5%.
Beim Pro-Kopf-Verbauch lagen die USA mit ca. 165 l an der Spitze. So konnten z.B..
Markt
Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne den Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier.) ist in der Bundesrepublik Deutschland um 2,9% im Jahr 1998 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Konkurrenzkampf wurde umso härter.
Betrachtet man die Tabelle 1 für den steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 1998, so fällt auf, daß besonders starke Rückgänge in Schleswig-Holstein/Hamburg (–9,6%) sowie Hessen (–8%), Baden-Württemberg und Bayern (–5,6% bzw. –5,1%) zu erkennen sind. Anstiege konnten nur in den neuen Bundesländern erreicht werden, so beispielsweise in Sachsen-Anhalt (+5,2%), Thüringen (+3,2%), Mecklenburg-Vorpommern (+2,1%) und +2,2% in Sachsen. 185 000 hl geschrumpft.
Dr.
Markt
Trotz des deutlichen Rückgangs des Bierabsatzes um 2,9% in Deutschland und 5,7% in Bayern zeigte sich Hans Schinner, Präsident des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Bayern, anläßlich des Starkbieranstiches 1999 am 18. Februar 1999 in Pfaffenhofen optimistisch, was die Zukunft der kleineren und mittleren Brauereien betrifft. Diese würden nicht resignieren, sondern verstärkt in die Zukunft investieren, obwohl sich die Rahmenbedingungen immer mehr verschlechtern: Verbraucherverhalten, Promillegrenze, drohende Werbebeschränkungen, Konkurrenz durch andere Getränke, Preiswettbewerb und Werbedruck durch die Großbrauereien.
Bei den meisten Mitgliedsbetrieben stimme das Umfeld, herrsche Engagement, stimme die Zukunftsphilosophie. 17).T. rund um die Uhr..
Markt
Nicht nur in Bayern beginnt jetzt wieder die Starkbierzeit. In der Pressekonferenz anläßlich des Starkbieranstichs des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien am 18. Februar 1999 in Pfaffenhofen wies Hans Schinner, Bayreuth, Präsident des Verbandes, darauf hin, daß im letzten Jahr in Deutschland ca. 1% des Gesamtbierverbrauches von 104,5 Mio hl auf die hochprozentigen Biere entfiel. Mengenmäßig am meisten Starkbier brauten lt. Schinner die Bayern mit 215 000 hl. Stark zugenommen hat der Bockbierausstoß in Rheinland-Pfalz/Saarland und zwar von 113 000 hl auf 150 000 hl. Den 3. Rang der Bockbierskala nimmt Niedersachsen/Bremen vor Sachsen ein. Das Bockbier gehört, so Schinner, zum bayerischen Kalender wie Weihnachten, Josefi oder der Wonnemonat Mai. 12, 1998, S. 819 schrieb..
Markt
Auch in Hessen werden die überregionalen Marken aus anderen Bundesländern mit ständig steigendem Anteil verkauft. Der Beitrag zeigt, wie stark diese überregionale Konkurrenz in diesem Bundesland in den letzten 10 Jahren geworden ist und wo die Stärken der regionalen Brauereien liegen.
Vergleicht man den vom Brauerbund Hessen gemeldeten Gesamtausstoß Bier für die Zollbezirke in Hessen im Braujahr 1996/1997 (7 200 Mio hl) mit dem Gesamtausstoß von vor 10 Jahren (7 111 Mio hl im Braujahr 1986/1987), so ist in Hessen ein Anstieg um 90 000 hl festzustellen. Betrachtet man dann die Entwicklung in den jeweiligen Zollbezirken, so ist ein Rückgang in Kassel um ca. 125 000 hl zu verzeichnen. 110 000 hl im Frankfurter und Darmstädter Zollbezirk festzustellen ist. 1,25 Mio hl enthalten sind..
Markt
In den USA ist alles größer und anders. Dieses hochgeschätzte Klischee enthält leider ein Körnchen Wahrheit. Während die amerikanischen Braukonzerne noch dabei sind, ihren Jahresausstoß 1998 Hektoliter für Hektoliter zu addieren, werden, kaum daß das Echo der Sektkorken verklungen ist, die ersten Hochrechnungen und Schätzungen der Marktbeobachter veröffentlicht. Ob die Zahlen nun in Barrels oder Hektoliter angegeben werden, es ändert nichts an der Tatsache, daß von den Brauern in den USA Biervolumina bewegt werden, die einer ganzen Nation in anderen Teilen dieser Welt zu großer Ehre gereichen würden. Fast automatisch richtet sich jedes Jahr aufs Neue der Blick auf den Hektoliterausstoß des Marktführers Anheuser-Busch aus St. Louis (Tabelle 1): Aha, wieder ist der Ausstoß gestiegen..
Markt
Biere
Nach einer äußerst ungünstigen Absatzsituation im Frühherbst hat sich die Geschäftslage der Brauereien gegen Jahresende wieder verbessert. Im Dezember wurde sie per saldo nur noch von knapp einem Zehntel der Brauereien als schlecht beurteilt. Die Nachfrage nach Bier hat sich deutlich erhöht, der Ausstoß ist wieder gestiegen. Allerdings sind die Brauereien mit der Auftragssituation nach wie vor nicht ganz zufrieden; vor allem das Auslandsgeschäft läßt zu wünschen übrig. Die Verkaufspreise blieben weitgehend stabil, was auch für die kommenden Monate erwartet wird. Für das erste Halbjahr 1999 rechnen die Brauereien mit einer Fortsetzung der gegenwärtigen Geschäftssituation. Gleichwohl bereitet den Herstellern die Nachfragesituation einige Sorgen.B..
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