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Das Umsatzvolumen im deutschen Convenience-Markt beträgt heute nach einer Studie der Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG, Frechen, rd. 35 Mrd DM und wird sich innerhalb der kommenden zehn Jahre auf 60 Mrd DM ausweiten. Im Nahversorgungsbereich sind die Tankstellenshops zur Zeit die Sieger. Die Kiosk-Landschaft wird sich zum Teil dramatisch verändern. Die Bäckereien haben das größte Wachstumspotential.
Mit 41% halten die Tankstellenshops den größten Anteil am Gesamtumsatz des deutschen Convenience-Marktes. Bereits heute haben 75% aller deutschen Tankstellen moderne Shops. Noch größere Umsatzpotentiale schreibt die Studie den Bäckereien zu.
Bei den Kiosken dürften nur die heute 6000 begehbaren
Kioske eine positive Entwicklung haben.B.B..

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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, belief sich der deutsche Bierabsatz im ersten Halbjahr 1998 auf 54,7 Mio hl, 373 000 hl oder 0,7% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. 50,0 Mio hl (-0,6%) wurden versteuert, d.h. dienten dem Inlandsverbrauch, 4,7 Mio hl wurden in EU-Länder (3 034 975 hl, +6,2%) oder in Drittländer (1 546 740 hl, –13,4%) ausgeführt bzw. unentgeltlich als Haustrunk abgegeben (140 409 hl, -0,3%).

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Nach der Marktanalyse der IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, hat sich, wie der Deutsche Brauer-Bund mitteilte, der Marktanteil der 0,5-l-Mehrwegflasche für Bier im 1. Halbjahr 1998 von 63,3% auf 62,5% verringert. Dagegen ist der Anteil der 0,5-l-Dose im LEH und in den Abholmärkten von 18,3% auf 19,8% gestiegen. In der Preisklasse 0,60 bis 0,69 DM/0,5-l-Dose ist ein Anstieg von 23,9% auf 26,3% zu verzeichnen. Der Durchschnittspreis sank von 1,84 DM auf 1,83 DM/Liter. Bei den Handelsmarken stieg der Marktanteil im Segment 0,60 bis 0,69% von 65,1% auf 77,0%. Der Durchschnittspreis fiel hier von 1,44 DM auf 1,43 DM/Liter.

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Unter dem Motto „Bierkulturstadt Bamberg – Biervielfalt erleben und genießen“ haben die neun Bamberger Brauereien und das Bamberger Braumuseum nun eine Marketinginitiative gestartet. In einer 36seitigen Farbbroschüre und im Internet unter www.bierstadt.de präsentieren alle neun Brauereien ihre Bierspezialitäten, die Brauereigasthöfe mit Gärten und Kellern, Übernachtungsmöglichkeiten und Zusatzangebote. Auf einer Doppelseite wird das Brauereimuseum vorgestellt.

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Im Jahre 1997 ist der Weltbierausstoß mit +2,1% stärker gewachsen als im Vorjahr. Das geht aus dem kürzlich erschienenen Hopfenbericht 1997/98 der Fa. Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, hervor. Wie die Tabelle zeigt, sind in Europa nach den Produktionsrückgängen in den letzten Jahren wieder Zuwachsraten zu verzeichnen. Der stagnierenden Produktion in Nordamerika steht erneut eine hohe Wachstumsrate in Mittelamerika und in der Karibik gegenüber. In Asien stieg die Biererzeugung deutlich geringer an als in den letzten Jahren.

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Der Biermarkt in Zentral- und Südamerika hat seit Beginn der 80er Jahre eine enorme Entwicklung durchlaufen. Das geht auch aus einer Studie von ERC Statistics International PLC, London, hervor. Die Studie „Beer Markets in Central & South America”, die 20 Länder erfaßt, kann zum Preis von 7500 Pfund unter der Telefonnummer 0044 (0) 16 38 66 77 33 bestellt werden.
Die Brauwirtschaft in den einzelnen Ländern hat sich geöffnet. Die Märkte wurden mehr wettbewerbsorientiert. Die Importe nahmen zu, neue Brauereien wurden gebaut. So verschwanden Mono- und Duopolismus aus den Märkten. Immer mehr Länder in dieser Region haben erkannt, daß Handelsbarrieren und Restriktionen gegenüber ausländischen Investoren abgebaut werden müssen. Dies hat sich auch im steigenden Bierkonsum niedergeschlagen..

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Nach dem jüngsten Bericht des „The Emerging Markets Brewery Fund”, New York, haben sich die Märkte in den Entwicklungsländern im ersten Halbjahr 1998 unterschiedlich entwickelt. Zunächst war bis Mitte April ein Anstieg von 8% zu verzeichnen, in erster Linie bedingt durch die wirtschaftliche Erholung in Asien. Von dem Zeitpunkt ab mußten fast alle Märkte empfindliche Einbußen hinnehmen. Seit Anfang des Jahres ist folglich der IFC Global Composite Index um 16% gefallen. Asien und Lateinamerika waren mit einem Minus von 17% bzw. 19,6% etwa gleich schwach. Die größten Einbußen erlitten Rußland mit –63%, Indonesien mit –60%, Pakistan mit –57%, Venezuela mit –49%, die Slowakei mit –39%, Kolumbien mit –30% und Malaysia mit –27%. Die Adolph Coors Co.
Die Meldung des Monats kommt aus Polen.

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