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Der Verdrängungswettbewerb im deutschen Biermarkt geht weiter. Um diesen bestehen zu können, benötigen die Brauereien die richtigen strategischen Waffen, von der Information über die Kommunikation und die Co-Revolution bis hin zur Innovation. Dabei setzen die wenigsten deutschen Brauereien heute schon das „Kriegsgerät” des 21. Jahrhunderts ein.
Aufbauend auf seinem letztjährigen Vortrag (s. „Brauwelt“ Nr. 48, 1997, S. 2160 und Nr. 1/2, 1998, S. 5) ging Roland Berger beim 24. Management-Seminar für die Brauwirtschaft der Roland Berger & Partner GmbH am 19. November 1998 auf die strategischen Waffen für den Verdrängungswettbewerb ein.

Einige, die heute zu den „nationalen Verdränger“ zählen (z.B.

Die regionalen Konsolidierer werden rasch zunehmen.B..

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Dies ist die Kernaussage einer Studie von Arthur Andersen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH mit Hauptsitz in Frankfurt zum Szenario „Brauwesen 2010”. Die Studie, die anläßlich der Brau´98 in Nürnberg auf dem Stand von Arthur Andersen Halle 10.0, Stand 133, vorgestellt wird, geht davon aus, daß Deutschland weltweit immer noch ein bedeutender Biermarkt ist. In Sachen Brautechnik und Abfüllung ist die deutsche Bierbranche Technologieführer. Trotzdem verbreitet sich die Krisenstimmung in diesem Wirtschaftszweig immer rasanter.
Die Zahl der Brauereien ist in den letzten Jahren nur leicht auf 1269 gesunken. Die Renditen stehen von Jahr zu Jahr unter größerem Druck. Nach aktuellen Schätzungen liegen rd. 30% der vorhandenen Produktionskapazitäten brach..

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Nach einer neuen Konjunkturanalyse des Deutschen Einzelhandels ist für 1998 kein weiterer Umsatzrückgang mehr zu erwarten. Für 1999 rechnet der Verband mit einem Umsatzanstieg von 1,5% und einer Ausweitung des Warenabsatzes, da die Preise kaum steigen dürften.

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Der Absatz von Bier in Deutschland belief sich in den ersten drei Quartalen 1998 auf 83,8 Mio hl, 3% weniger als im Vergleichszeitraum 1997. Davon wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden, 76,8 Mio hl (–2,9%) im Inland getrunken, 4,8 Mio hl (+4,1%) in EU-Länder geliefert und 2,3 Mio hl (–17,9%) in Drittstaaten ausgeführt.

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“Unidentifiziertes Falt-Objekt (UFO)” nennt das Unternehmen Megapromotions sein neuartiges Werbemittel aus Karton, das – ähnlich dem bekannten Zauberwürfel – in sehr vielen Varianten gedreht und gefaltet werden kann. Eingesetzt wird es als lnpack- oder Onpack-Promotion, ein anderes Mal als handelsunterstützendes und verkaufsförderndes Giveaway. Aber auch als Beilage in Zeitschriften sowie als originelle Gewinnspielidee kann man die UFOs verwendet. (Megapromotions, 64546 Mörfelden-Walldorf, Halle 1, Stand 184)

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Portugal führte 1997 im Alkohol-Konsum in Europa mit einem Verbrauch von 11,2 Litern/Jahr, vor Frankreich mit 11,1 l, Deutschland mit 10,7 l und der Tschechischen Republik mit 10,1 l. Schlußlicht ist Island mit 3,7 l, hinter Norwegen mit 4,0 l und Schweden mit 4,9 l. In Deutschland entfielen rd. 60% des Alkoholkonsums auf Bier.

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Bierinnovationen sind das Salz in der Suppe – sowohl für die Hersteller als auch für die Absatzmittler. Vernünftig konzipierte Bierneuheiten bedeuten mehr Absatz und mehr Umsatz. Kreative Lösungen lassen sich besonders bei Biermischgetränken und Alcopops finden.
Der rückläufige Trend des Bierkonsums setzt sich fort. 1997 lag der Ausstoß der deutschen Brauereien nur noch bei 112,6 Mio hl, der heimische Bierverbrauch sank auf 107,5 Mio hl, der Pro-Kopf-Verbrauch erreichte den seit Jahrzehnten niedrigsten Wert von 131,1 l. Die Senkung der Promillegrenze tat ihr übriges für den Außer-Haus-Konsum. In den ersten vier Monaten 1998 verlor der Ausstoß weitere 0,5 Prozentpunkte..

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Biere

Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests war die Geschäftslage der befragten Brauereien auch im zweiten Quartal 1998 durchweg befriedigend.
Diese Aussage gilt auch für Juni, wo die Nachfrage und Produktion – im Gegensatz zu den beiden Vormonaten – stagnierten. Die Auftragsbestände zeigten ebenfalls keine Veränderung; sie wurden zuletzt von
einem Fünftel der Brauereien als unbefriedigend bezeichnet.
Auslandsaufträge erwiesen sich gar bei zwei Fünfteln der Firmen als zu klein. Für die nächsten 3 Monate rechnen knapp drei Zehntel mit steigenden Produktionszahlen und nur wenige mit anziehenden Verkaufspreisen. Die Geschäftserwartungen für die nächsten 6 Monate sind optimistisch gefärbt: Ein Viertel der Firmen erhofft sich eine Geschäftsbelebung..

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