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Nach Angaben im World Drink Trend 1998, herausgegeben von NTC Publication Ltd., Henley-on-Thames, UK, führte Portugal im Jahre 1997 beim
Alkoholkonsum in Europa mit 11,3 l reinem Alkohol/Kopf.
Luxemburg ist mit 11,2 l auf Platz 2 zurückgefallen vor Frankreich mit 10,9 l, Ungarn und Spanien mit je 10,1 l und Tschechien mit 10,0 l.
Den Platz 7 und 8 nahmen Dänemark und Deutschland mit je 9,9 l ein, vor Österreich mit 9,5 l und der Schweiz mit 9,2 l.
Auf dem letzten Platz in Europa liegt Großbritannien mit
7,7 l. Beim Bierkonsum führte nach dieser Studie Tschechien mit 158,8 l vor der Republik Irland mit 140,0 l und Deutschland mit 131,1 l sowie Dänemark mit 113,7 l und Österreich mit 113,2 l..

Aufgrund der nachlassenden Exportdynamik soll nach Ansicht der Konjunkturforscher in Deutschland der private Verbrauch die Konjunktur ankurbeln. Preisbereinigt soll der private Verbrauch um 2% steigen, im Jahre 2000 dann um 2,25%.
Die GfK Nürnberg führt dies zum einen auf den größer werdenden Finanzspielraum (+3,25%) der privaten Haushalte zurück, zum anderen auf die günstige Entwicklung der Verbraucherpreise.
Allerdings werden die Verbraucher einen immer größeren Anteil ihres Einkommens in den Bereichen Tourismus, Medien, Gesundheit ausgeben. Der Anteil des Einzelhandels wird von 40,3% im Jahre 1992 und 33,3% im Jahre 1998 auf etwa 30% im Jahre 2002 zurückgehen.
Nur eine große Zahl von in Lohn und Brot stehenden Verbrauchern garantiert eine hohe Kaufkraft..

Nach einer Studie von Zenith International Ltd., Bath/UK, nehmen die deutschen Fruchtsafthersteller in Europa eine führende Stellung ein. Im Jahre 1997 lag die Firma Emig mit einem Marktanteil von 6,8% an der Spitze der europäischen Fruchsafthersteller vor Eckes-Granini (5,7%), Wesergold (4,8%) und Stute (4,8%). Im Jahre 1998 haben Emig und Eckes-Granini die Plätze in der Rangliste getauscht. Auf Platz 5 landete 1997 die Firma Hero, Schweiz (4,1%) vor Gerber/UK (3,9%) und Dittmeyer/D (3,7%). Der Gesamtmarkt umfaßte 1997 rd. 85,65 Mio hl. Im Jahre 1998 dürfte Hero auf Platz 15 abgerutscht sein.

Nicht erst seit dem Auftritt von Wal-Mart International in Deutschland denken die Handelsunternehmen darüber nach, wie sie im zunehmenden Hyperwettbewerb, der anstehenden Internationalisierung und der veränderten Konsummärkte ihre Position festigen bzw. ausbauen können. Diese Neuorientierung ist umso wichtiger, da nach inzwischen fast 5 Jahren Nullwachstum im Handel und trotz Preissenkungen bis zu 15% keine wesentlichen Marktverschiebungen herbeigeführt wurden. Verstärkte Einflüsse durch das zunehmende Engagement amerikanischer, englischer Handelsunternehmen, aber auch europäischer Gruppen, auf der anderen Seite und eine zunehmende Polarisierung durch neue Vertriebsformen zwingen den deutschen Handel seit Mitte der 90er Jahre zu einer neuen Orientierung..

Nach einer Mitteilung der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser hat sich der Absatz der deutschen Mineralbrunnenbranche bei 95 Mio hl (–1,1% im Vergleich zum Rekordjahr 1997) auf hohem Niveau stabilisiert, trotz des verregneten Sommers. Im Gesamtabsatz der 242 Mineralbrunnen sind Mineral- und Heilwässer sowie die Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke erfaßt.
In den Konsumgewohnheiten zwischen den alten und den neuen Bundesländern bestehen auch hinsichtlich des Verzehrs an Mineralwasser-Produkten Unterschiede. Während der Absatz von Mineral- und Heilwässern im Westen um 2,2% zurückging, stieg er im Osten um 5,2%. Hier sieht die Branche in den nächsten Jahren noch erhebliche Steigerungsmöglichkeiten..

Die 7. Bündner Runde von Rüdiger Ruoss vom 23. bis 27. Januar 1999 in Davos in Kooperation mit dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, abgehalten, stand unter dem Motto „Dialog mit kreativen Menschen, Marken, Märkten und Medien”. Die „Brauwelt” wird über die einzelnen Beiträge noch ausführlich berichten. Über 60 Teilnehmer aus den Bereichen Getränkehersteller, Getränkefachgroßhandel und Zulieferindustrie nutzten dieses praxisbezogene, wie immer hervorragend von Ulrich Schmitz-Sander organisierte Winterseminar zu intensiven Dialogen, nicht nur über die angebotenen Themen. Den Auftakt bildete in diesem Jahr ein Einblick in die kreative Gastronomieszene in Graubünden bzw. in Chur. Auf reges Interesse stieß dabei „Toms Beer Box”. pro Jahr mit zwei Personen und einigen Aushilfskräften um.
Prof.

Betrachtet man die nachfolgende Liste der 25 größten Getränkehersteller (ohne colahaltige Getränke sowie Kaffee, Tee und Milch) in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1997 im Vergleich zu 1996, so ist grundsätzlich festzustellen, daß es sich überwiegend um Brauereibetriebe sowie Brunnen und Fruchtsafthersteller handelt. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Diversifikation im Bereich der Brauindustrie. Vor Jahren wurde die Gruppe „Brau- und Brunnenbetriebe” gegründet, da die Brauereien oft den Vertrieb für Mineralbrunnen Erfrischungsgetränke mit übernommen hatten.
Bei der Rangfolge für 1997 fällt auf, daß die 1. Position von der Holsten-Gruppe mit etwa 16,31 Mio hl (im Vorjahr 15,9 Mio hl) angeführt wird. An dritter Stelle folgt die Bitburger Brauerei. Sie liegt mit ca.
An 7.

Im Bilanzjahr 1997/98 (1. 9. 1997 – 31. 8. 1998) ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Österreich um 1,5 l auf 113,2 l gestiegen, die Produktion um 0,6% auf 9,4 Mio hl. Die Exporte sanken um 4,4% auf 0,648 Mio hl, die Importe stiegen um 15% auf 0,431 Mio hl.

Weltweit anerkannte Braukompetenz, hohe Brauereidichte und extreme Sortenvielfalt charakterisierten den Biermarkt in Bayern, doch der Markt schrumpft. Welche Einflußgrößen wirken auf den Markt und welche Strategien können die hemischen Brauereien für die Zukunft wählen?
Diese Fragen untersuchten Studenten der Betriebswirtschaftslehre des Schwerpunkts Marketing an der Georg-Simon-Ohm-FH Nürnberg als Fallstudie im Seminar von Prof. Dr. Karl Venker.
Um realistische Antworten für die zukünftigen Entwicklungen zu finden, wurden Statistiken ausgewertet, Experten befragt und Planungstechniken eingesetzt. Brauereien ohne klare Strategie werden kaum überleben können. Klare Marketingstrategien müssen entwickelt und umgesetzt werden.de zum Preis von 280 DM bestellt werden..

Trotz der Krise in Asien hat sich der Bierkonsum dort relativ gut behauptet. Im Jahre 1997 betrug in Südostasien die Wachstumsrate noch knapp 6%. Erst im ersten Halbjahr 1998 ist es dann zu gewissen Einbußen gekommen, allerdings mit großen Unterschieden in den einzelnen Ländern. So mußte nach einer Studie von Canadean Ltd., Basingstokes/UK, Indonesien ein Minus von 40% hinnehmen. Auch auf den Philippinen verlief der Bierabsatz rückläufig. Dagegen hat der Ausstoß in Vietnam und in Thailand stark sowie in Singapur leicht zugenommen. Im Jahre 1998 dürfte der Bierausstoß in Südost-Asien lediglich um 1% gewachsen sein. Der Absatz wird sich wohl wieder beschleunigen, allerdings nicht mehr mit den Wachstumsraten der letzten Jahre..

Der Biermarkt wird, wie die „Brauwelt” laufend berichtet, immer globaler. Aus diesem Grunde werden wir immer in der „Export”-Ausgabe der Brauwelt, die sich im Themenschwerpunkt mehr mit internationalen Aspekten der Bier- und Getränkeherstellung beschäftigt, neben den Auslandsnachrichten jeweils eine Bier-Region bzw. einen Bier-Kontinent in der Übersicht darstellen. Wir starten diese Reihe mit Afrika. Dort zeigt das Brauwesen in den letzten Jahren wieder vielversprechende Steigerungsraten, der Markt kommt wieder stärker in Bewegung. Für die Zulieferindustrie und auch für international agierende Brauereien dürfte sich hier ein interessanter Markt öffnen. Während manche ihre koloniale Erblast relativ schnell abschüttelten, trieb sie andere in Bürgerkriege. Sie sind alle Hektoliter-Millionäre.

Innerhalb eines Jahres haben sich die Aussichten im globalen Biermarkt total verändert. Wie „The Emerging Markets Brewery Fund, HypoVereinsbank, New York, in seinen November-Mitteilungen schrieb, gab es zwar vor 12 Monaten bereits die Asienkrise, aber der Rest der Welt zeigte damals noch starkes Wachstum. Heute ist die globale Wirtschaft durch erhebliche Schwächen gekennzeichnet. Deflationäre Trends sind überall auszumachen. Die langsame Reduzierung der globalen wirtschaftlichen Aktivitäten wenn nicht gar eine Rezession kündigt sich an.
Basierend auf den allgemeinen wirtschaftlichen Daten, speziell für die Entwicklungsländer, erwarten die Experten nur noch eine 2%ige Steigerung des Weltbierausstoßes im Jahr 1999. Für das Jahr 1998 rechnen sie mit einem Plus von nur 3%. B..

Günter Birnbaum, Unit Manager für den Bereich Getränke, GfK Panel Services, Nürnberg, hielt anläßlich des 4. Deutschen I.I.R. Bierkongresses 1998 am 7. Dezember 1998 ein mit großem Beifall aufgenommenes umfassendes Referat zum Thema „Der deutsche Biermarkt – aktuelle Trends und Prognosen”. Die „Brauwelt” wird über diesen Beitrag sowie über die gesamte Veranstaltung noch im einzelnen berichten. Birnbaum ging zunächst auf den sogenannten „hybriden Verbraucher” ein, der auf der einen Seite sich nach Luxus und Narzißmus sehnt und auf der anderen Seite möglichst billig einkaufen möchte. Er orientiert sich also am Grundnutzen wie z. B. Durstlöschen mit der Fokussierung auf den Preis oder aber am Zusatznutzen „Genuß und Erlebnis”. a. „Brauwelt Nr. 49/50, 1998, S. 2438).T. T. diffus.

Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes betrug das Wachstum bei den Biermischungen im 1. Halbjahr dieses Jahres 37,8% auf knapp über 700 000 hl, hergestellt von 284 (271)Betrieben. In den ersten neun Monaten 1998 reduzierte sich die Zunahme auf 23,9%. Hergestellt wurden 1,194 Mio hl von 292 (277) Brauereien.

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