Die deutschen Brauereien hatten im Kalenderjahr 1998 nach vorläufigen Daten der Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamtes mit 9% einen Rückgang im Export zu verzeichnen. Die Gesamtausfuhr 1998 betrug 8,36 Mio hl. Die Biereinfuhr nahm im selben Zeitraum um 13,9% gegenüber dem Vorjahr ab, und zwar auf 2,823 Mio hl. Es wird auch dieses Mal darauf hingewiesen, daß die Außenhandelszahlen – insbesondere was die EU-Länder angeht – nur unter großem Vorbehalt zu sehen sind.
Warum ist der Preis, trotz ausgefeilter Strategien, vielfach der einzig ausschlaggebende Erfolgsfaktor auf dem Markt? Warum können Produkte, trotz guter Markteinführungskonzepte, nur mit Brachialgewalt in den Markt gedrückt werden? Arbeiten Analysten und Stäbe unsauber? Trifft die Managementebene die falschen Entscheidungen? Oder werden die Schwierigkeiten, die eine Strategieumsetzung mit sich bringt, einfach nicht erkannt und gelöst?
Diesen Fragen ging die Mercuri International, Deutschland GmbH, Meerbusch, nach und befragte dazu 692 Topmanager aus 14 europäischen Ländern. Die Wichtigkeit einer konsequenten Strategieumsetzung betonten alle Befragten. Über zwei Drittel gaben zu, daß die meisten Strategien nicht oder nur unzureichend umgesetzt werden. B..
Obwohl der Bierabsatz in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1998 gegenüber dem Vorjahr um ca. 3% zurückgegangen ist, hat sich der Absatz auf dem Weißbiermarkt – bei unterschiedlicher Entwicklung der einzelnen Marken – offenbar erhöht. Auf dem Weißbiermarkt scheinen noch Steigerungen des Gesamtausstoßes möglich, wobei die Zuwächse einzelner Marken auch durch Ausfuhrerhöhungen hervorgerufen werden.
Bei der Analyse der in der Tabelle wiedergegebenen Vergleichszahlen für die elf größten Weißbierhersteller zeigt sich, daß die höchste Absatzsteigerung mit 10,4% die Marke Schöfferhofer aus der Binding-Gruppe hatte, gefolgt vom zweitgrößten Hersteller, Paulaner (einschießlich Hacker-Pschorr, Auer und Thurn & Taxis), der eine Absatzsteigerung um 5,8% erzielte. +5,2%. h. ein Zuwachs von ca..
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat die deutsche Erfrischungsgetränke-Industrie im Jahr 1998 ihre Produktion um 1,4% steigern können.
Es wurden produziert:
q 1997: 78,691 Mio hl;
q 1998: 79,775 Mio hl.
Auffallend hoch ist das Produktionsplus bei den “Fruchtsaftgetränken” (+0,8%). Innerhalb dieser Getränkekategorie erzielten die ACE-Getränke und Schorlen die höchsten Zuwachsraten, die auch dadurch bedingt sind, daß die Marktsegmente noch relativ klein sind.
Das klassische Marktsegment der Limonaden hat einen Anteil am gesamten Erfrischungsgetränke-Markt von rund 75%. Die Herstellung dieser Produkte nahm 1998 nur noch geringfügig zu (+0,5%). Mit knapp 6 Mio hl behauptet es inzwischen 7,5% des Erfrischungsgetränkemarktes..
Was Sie schon immer über ... wissen wollten, aber sich nie trauten, einen Australier danach zu fragen. Kalt duschen, Holz hacken, Glocken läuten – was wurde einem nicht alles empfohlen, damit man(n) nicht zum Sklaven seiner Begierden wird. Wohlgemeinte Ratschläge in Ehren, nur was hat die Volkswirtschaft davon, wenn wertvolle Naß-Ressourcen verschwendet und ganze Wälder abgeholzt sind? Die ökologischen Kosten, die bei der Abschaffung der Lustsklaverei entstünden, sind politisch einfach nicht zu rechtfertigen. Da aber unser wirtschaftliches Handeln auf der Prämisse beruht, daß Arbeit Spaß macht, fragen wir uns außerdem: Wo bleibt beim Kaltduschen der Spaß?
Es werden der Ausstoß an Biermischungen nach den wichtigsten Bundesländern im Jahresvergleich dargestellt sowie die Entwicklung dieses Marktsegments in der Rangfolge der größten Biermischgetränke-Hersteller. Der Ausstoß an Biermischgetränken betrug nach Angaben des Deutschen Brauerbundes (siehe Tabelle 1) im Jahr 1998 1 365 544 hl (im Vorjahr 1 114 119 hl). Somit konnte 1998 der Ausstoß gegenüber 1997 nochmals um ca. 22,6% gesteigert werden. Es stellt sich die Frage, ob der Biermischgetränkemarkt auch noch bei besserem Sommer weiterhin ansteigt.
Ulrich Morasch, Dossenheim bei Heidelberg, Inhaber eines marktpsychologischen Instituts mit fast 30jähriger Erfahrung, plant eine Generalstudie „Trendreport Bier 1999“ im Kontext des gesamten Getränkemarktes. Aufgezeigt werden sollen Möglichkeiten der Gegensteuerung, Zukunftsdimensionen und Potentiale. Der konzeptionelle Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt auf der Ausrichtung in die Zukunft. Die Teilnehmer sollen nicht über die Maßen mit allzu vielen quasi statistischen Ergebnissen zum gegenwärtigen Stand des Biermarktes konfrontiert werden. Viel mehr geht es Morasch in seinen Fragestellungen um das Aufzeigen von Zukunftsperspektiven, von Nischen, von Chancen für bestimmte Marken und Produkte sowie um neue Kommunikationskonzepte.
Gefragt sind konzeptionelles Denken und Kreativität.B.
Die COPA GmbH aus Wesel, und die Unternehmensberatung Weihenstephan GmbH (UW) mit Sitz in Freising-Weihenstephan/Hallbergmoos schlossen eine strategische Vertriebspartnerschaft im Produktsegment R/3 (R/3-Getränke). Dieses von COPA entwickelte branchenspezifische Add-On zur betriebswirtschaftlichen Standardsoftware R/3 der SAP AG für die Getränkebranche wird seit Februar 1999 auch von der Unternehmensberatung Weihenstephan angeboten.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden in Deutschland im ersten Vierteljahr 1999 rund 23,7 Mio hl (–2%) Bier abgesetzt.
Dieser Beitrag von Dr. Kai Kelch gibt u.a. in mehreren tabellarischen Darstellungen einen Überblick über die Entwicklung der jeweils größten deutschen Marken im Vergleich für 1998 und 1997. Nachfolgend soll dieses Segment des Biermarktes etwas transparenter dargestellt werden, da aufgrund des Biersteuergesetzes Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malzbier) nicht mehr Steuergegenstand sind und deshalb auch nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfaßt sind.
Alles ist entzaubert, nichts bleibt verborgen. Selbst vor den unbewußten Formen des menschlichen Begehrens machte das wissenschaftliche Interesse in diesem Jahrhundert nicht halt. Dennoch haben sich die Wissenschaftler in Sachen Lust zu sehr auf das Eine, Sie wissen schon was gemeint ist, beschränkt. Da darf es nicht wundern, wenn eine Spielart der Begierde unentdeckt geblieben ist.
Betrachtet man den Markt und die Konsumenten, gilt bei China ebenfalls die Empfehlung: „Hüte Dich vor Durchschnittswerten.“ Oder wie es der neuseeländische Hopfenhändler Tom Inglis einmal treffend formulierte: „Wenn ich mit einem Bein in einem Eimer mit heißem Wasser stehe und mit dem anderen in einem Eimer mit kaltem, wäre mir die Durchschnittstemperatur angenehm..
Der bundesweite Bierabsatz ist nach einer Meldung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, im ersten Quartal 1999 im Vergleich zum 1. Quartal 1998 um 2% auf 23,7 Mio hl zurückgegangen.
Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes betrugen die Biersteuereinnahmen 1998 1,654 Mrd DM. Damit liegen sie um 36,5 Mio DM bzw. 2,2% unter denen des Vorjahres. Parallel zum Bierausstoß liegt Nordrhein-Westfalen auch bei den Biersteuern mit 471 Mio DM (-2%) vor Bayern mit 335 Mio DM (-4,1%), Sachsen mit 134 Mio DM (+2,4%) und Baden-Württemberg mit 128 Mio DM (-4,3%).
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