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Biere

Folgt man dem ifo Geschäftsklimaindex, bewährter Konjunkturindikator für die gewerbliche Wirtschaft, so hat sich die Konjunktur im Braugewerbe im 2. Quartal 2000 deutlich verbessert; der Index ist von 8,6 Punkten im 1. Quartal auf 23,9 Punkte im 2. Quartal gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird zum größten Teil als befriedigend, vereinzelt als gut bezeichnet. Im Mai nahmen vier Fünftel der befragten Brauereien Produktionserhöhungen vor, jede zweite Firma hatte steigende Auftragseingänge zu verzeichnen. Die Verkaufspreise zogen im 2. Quartal an. Im April erhöhten 18%, im Juni 26% der befragten Firmen ihre Verkaufspreise. Für die nächsten drei Monate rechnen gar zwei Fünftel damit, Preiserhöhungen vornehmen zu können. Der Ausstoß wurde während des gesamten 2..

Das DIFA-Forum, eine Initiative zur Förderung eines verantwortlichen Umgangs mit Alkohol, veranstaltet eine umfangreiche Tournee durch deutsche Großraumdiskotheken. In diesem DIFA-Forum arbeiten Verbände der alkoholproduzierenden Branchen, wie z.B. der Deutsche Brauer-Bund, mit, aber auch einzelne Produzenten alkoholischer Getränke.
Ziel der Aktion, die von der Hamburger Eventmarketing- und Promotionagentur VPS entwickelt wurde, ist es, jugendlichen Autofahrern zwischen 18 und 25 Jahren mit einer zielgruppenorientierten Erlebniswelt die Risiken des Autofahrens unter Alkoholeinfluß aufzuzeigen, und zwar ohne erhobenen Zeigefinger. Die angesprochene Altersgruppe ist überproportional häufig an Unfällen unter Alkohol beteiligt.B. Tunnelblick oder verzögerte Reaktion..

Wie das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, mitteilte, sind im ersten Halbjahr dieses Jahres in Deutschland 55,4 Mio hl Bier abgesetzt worden. Das waren 2,1 Mio hl oder 4% mehr als in der gleichen Vorjahreszeit. In diesen Zahlen nicht enthalten ist der Absatz von alkoholfreiem Bier und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier. Nach den Angaben des Bundesamtes dienten 50,0 Mio hl (+2,6%) der abgesetzten Menge dem Inlandsverbrauch und wurden versteuert. Steuerfrei wurden 5,4 Mio hl Bier (+19,2%) abgesetzt. Davon gingen 3,8 Mio hl (+20,4%) nach EU-Ländern und 1,5 Mio hl (+18,8%) nach Drittländern sowie 118 900 hl (–5,1%) als Haustrunk an Beschäftigte der Brauereien..

Der deutsche Einzel-handel hat im Jahr 1999 seinen Absatz um 0,7% gesteigert. Das Plus lag 1998 bei 1,1%. 1999 ist der Umsatz preisbereinigt nur um 0,1% gestiegen.

Dieser Frage geht Barbara Schnappauf im ScanLine, dem Expertendienst von GfK Panel Services und IRI/GfK Retail Services, Juli 2000, nach. Denn kaum hat die Biergarten-Saison angefangen, tummeln sich wieder jung und alt, Großstädter und Landbewohner, Arbeiter und Rentner, Singles und Familien in wohlbekannter Gemütlichkeit. Und alle schätzen, so Schnappauf, ab einem gewissen Alter jedenfalls, eines gleichermaßen: Bier.
Dies läßt sich auch aus den Absatzzahlen der deutschen Brauereien für Mai ablesen (s.S. 1217): +17,4% gegenüber Mai 1999 und +3,7% von Januar bis Mai 2000 im Vergleich zum Vorjahr, wobei Mecklenburg-Vorpommern mit +22,5% und Thüringen mit +10,5% in den ersten fünf Monaten 2000 die größten Wachstumsraten verzeichneten.
Bei den „Biertrinkern“ handelt es sich lt.a.a..

Der Ausstoß der 49 sächsischen Brauereien ist im vergangenen Jahr mit 8,3 Mio hl Bierausstoß (+6%) fast wieder an der Wendemarke angelangt (1989: 8,7 Mio hl). Mit fast 170 l Bierkonsum pro Kopf liegen die Sachsen nur wenige Glas hinter den Bayern zurück. Geschäftsführer Reinhard Zwanzig vom sächsischen Brauerbund hat aber auch Sorgen: „Der Erfolg der Billigbiere hängt mit der gesunkenen Kaufkraft zusammen.“ Insider nennen als Preisdrücker die Marken der bayerischen Oettinger-Gruppe und das Leipziger „Sternburg“ (Brau und Brunnen). Die Kunden, die über Geld verfügen, so Zwanzig, „sind markentreu“. Sie blieben bei einheimischen Bieren, „auch wenn sie dafür ein paar Mark mehr berappen müssen“. Sonderangebote der „Fernsehbiere“ lösen Druck auf die regionalen Bierhersteller aus.

Die bayerischen Brauereien erzielten nach Angaben des Bayerischen Brauerbundes im Mai 2000 ein Absatzplus von 18,5% gegenüber dem Mai 1999. Für die ersten 5 Monate des Jahres ergibt sich ein aufgelaufenes Plus für die bayerische Bierproduktion von 2,7%. Der positive Trend aus dem 2. Halbjahr 1999 mit +2,6% hat sich also fortgesetzt. Bundesweit betrug das Ausstoßplus im Mai 17,4% und in den ersten 5 Monaten 3,7% auf 44,4 Mio hl.

Ergänzend zu den Angaben in der Brauwelt Nr. 23/24, 2000, Seite 940, teilt die Weissbierbrauer Kuchelbauer GmbH, Abensberg, mit, daß sie 1998 einen Ausstoß von 15 870 hl und 1999 von 16 754 hl an dunklen Weissbieren hatte.

Wie die Analyse des Marktes für Biermischgetränke zeigt, scheint dieses Segment vor allem in Süddeutschland bereits sein Maximum erreicht zu haben. Betrachtet man indes die 20 analysierten Brauereien (über 7000 hl Jahresabsatz), konnte jedoch ein Absatz-Zuwachs zwischen 7 und 8%
erzielt werden.
Die Tabelle 1 für die Länderverteilung der Biermischgetränkeproduktion war bis zum Jahr 1988 mit einem recht informativen Wert versehen. Ab 1999 ist es offenbar bei der Verschlüsselung der einzelnen Steuerklassen zu anderen Bierprodukten gekommen, die in der Posi-tion Biermischgetränke in der Steuertabelle keine Selektierung mehr erlauben. Angeblich soll auch in Zukunft keine klare Biermischgetränke-Zählung nach der Steuerstatistik möglich sein..

Nach Angaben des BSI lag der Pro-Kopf-Verbrauch an Spirituosen im Jahre 1999 bei 5,9 l gegenüber 6,0 l im Vorjahr und 7,3 l im Jahre 1992. Die Zahl der Spirituosenbetriebe mit über 10 Beschäftigten sank 1999 um sieben auf 93, die Zahl der Mitarbeiter um 570 auf 4820.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden stiegen die Umsätze im Catering in Deutschland in den letzten sechs Jahren um nominal 22,2% und real um 14,0%. Damit war die Umsatzentwicklung bei den Caterern günstiger als im Gastgewerbe, das im gleichen Zeitraum einen Umsatzrückgang von nominal 5,2% und real um 12,7% verbuchte.

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