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Betrachtet man die Tabelle 1 über den Gesamtbierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2000, so fällt auf, dass der Gesamtabsatz um -0,4% zurückgegangen ist. Dieser Rückgang kommt aus den Ländern Berlin/Brandenburg (-4,6%), Hessen (-3,8%), Nordrhein-Westfalen (-2,3%), Baden-Württemberg (-0,2%) und Bayern
(-1,7%). Die stärksten Absatzanstiege wurden in Mecklenburg-Vorpommern (+8,8%), Niedersachsen/Bremen (+3,3%), Rheinland-Pfalz und Saarland (+3,2%) und Sachsen-Anhalt (+3,9%),Thüringen (+1,4%) und Schleswig-Holstein/Hamburg (+1,2%) festgestellt. In diesen Ländern stieg der Export offenbar verstärkt an, wenn sich der Inlandsabsatz nicht auch erhöht hat.h. Die Gilde-Gruppe konnte auch ihren Absatz um 9,6% steigern, hier besonders der Export und die Marke Hasseröder. An 5.Z.
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Das Vorliegen der amtlichen Zahlen zum Bierausstoß in Bayern im Jahre 2000 nutzte Dr. Gerhard Ohneis, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, um am 1. Februar 2001 in München über die aktuelle Situation der bayerischen Brauwirtschaft zu berichten.
Das Jahr 2000 hat für die bayerische Brauwirtschaft im Ausstoß ein Minus von 1,7% auf knapp 23 Mio hl gebracht. Auf Bayern entfallen somit lt. Dr. Ohneis ca. 21% des bundesdeutschen Gesamtausstoßes, bei nur 15% der deutschen Bevölkerung. Nach wie vor befinden sich von den bundesweit tätigen 1269 Brauereien 667 bzw. 55% im Freistaat.
Im Export konnten die bayerischen Brauereien ein Plus von 13,4% auf insgesamt 1,6 Mio hl bzw. 7% des Ausstoßes erzielen.
Neben dem Wetter spielen aber lt. Dr.
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Brauereien
Im Verlauf des 4. Quartals verschlechterte sich die Geschäftslage der Brauereien deutlich. Im Dezember beurteilte per saldo ein Fünftel der Firmen die Geschäftslage als schlecht, während im Oktober die positiven Stimmen noch leicht überwogen. Bezeichnend für die Situation ist der Rückgang des Gesamtbierabsatzes im Dezember um 8,5%. Zuletzt war nicht nur der Inlandsabsatz, sondern auch das Auslandsgeschäft unbefriedigend. Die Verkaufspreise blieben im Bereichszeitraum weitgehend stabil; auch für die nächsten Monate sind keine Preiserhöhungen geplant. Der Bierausstoß wird sich - nach den Plänen der Brauereien - im ersten Vierteljahr 2001 nicht erhöhen. Auch das Exportgeschäft wird schwach bleiben. Quartal von einer zufriedenstellenden Geschäftslage..

Das aktuelle Wörtchen BSE zeigt es ganz deutlich: Krisen sind oft schneller da als gedacht. War vor nicht allzu langer Zeit das Steak noch wahrer Hochgenuss, werden die Genießer von zartem Rindfleisch heute bereits mit einem Schuss Verwunderung beäugt. "Ein solcher Extremfall kann in der Getränkebranche nicht vorkommen." Mit diesem Argument auf den Lippen lehnt sich so mancher heute beruhigt zurück. Doch, so Petra Sammer, Group Manager Food & Nutrition Ketchum Deutschland, anlässlich des Fresenius-Getränke-Kongresses: "Seien Sie nicht zuversichtlich, dass Ihr Betrieb von Krisen verschont bleibt. Sie könnten der nächste sein, den es trifft." Und dann heißt es vorbereitet sein. Denn: Was der Verbraucher zu sich nimmt, wird mit höchstem Interesse betrachtet.
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Zum 26. Mal führte die Unternehmensberatung Roland Berger & Partner ihr Management-Seminar für die Brauindustrie durch. Erstmals fand es im Rahmen der BRAU am 14. und 15. November in Nürnberg statt. Man wollte so auch ein Zeichen der Verbundenheit zur mittelständischen Brauwirtschaft setzen.

Unter dem Thema "Der Weg zu neuen Marktsegmenten" referierten namhafte Experten der Branche. Der erste Tag stand im Zeichen der Identifizierung und Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland. Am zweiten Tag ging es um die Rolle des Getränkefachgroßhandels bei der Marktbearbeitung - aus deutscher wie europäischer Sicht. „Der dominierende Anteil des Bierausstoßes in Europa und Amerika nimmt deutlich zu Gunsten des Konsums in Afrika und Asien ab."
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Der Pro-Kopf-Verbrauch für AfG hat in Deutschland mit 253,1 l (+1,9%) erstmals die magische Grenze von 250 l übertroffen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) am 10. Januar 2001 in Berlin mit. Wegen des verschärften Wettbewerbs und damit einhergehender Preissenkungen stagnierte aber der Branchenumsatz im vergangenen Jahr bei rund 17 Mrd DM. Die Erträge sind teilweise sogar rückläufig. Besonders im Trend lag im vergangenen Jahr Schorle aller Geschmacksrichtungen. Die Produktion dieser kohlensäurehaltigen Fruchtsaftgetränke stieg um beträchtliche 33% auf 243 Mio l.
Rückläufig war dagegen mit Eistee eines der Modegetränke der vergangenen Jahre.
Stark im Kommen sind auch Gesundheits- und Wellness-Drinks..

Weitere Veränderungen im Getränkegroßhandel prognostiziert der neueste Canadean-Report. Die bereits seit einiger Zeit in Bewegung gekommenen Stukturen im Großhandel werden sich weiter schnell verändern. Schuld daran seien die neuen Verordungen, die im Juni 2000 in Kraft traten. Brauer restrukturierten derzeit ihre Geschäftsvereinbarungen in allen Ebenen der Vertriebskette und überdenken dabei teilweise ihre Marketingstrategien völlig.
Im Report werden die Strukturen und die Dynamik des Getränkegroßhandels in den sieben wichtigsten Märkten Europas untersucht. Derzeit sind in diesen Märkten insgesamt 12 000 Firmen aktiv. Die meisten davon ausschließlich regional. Nur wenige sind national vertreten, trotz der Entwicklung hin zu einem europäischen Markt.B..

Im letzten Geschäftsbericht des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels werden auch die Absatzwege für Getränke genauer unter die Lupe genommen.
Im LEH mit einem nominalen Umsatzplus von 1,9% im Jahre 1999 auf 354 Mrd DM vereinen die Top 10 immerhin 83% des Umsatzes und die Top 5 etwa 65% auf sich. Bis zum Jahre 2005 werden diese rd. 4/5 des Lebensmittelhandels beherrschen. Die Umsätze des LEH werden in diesem Jahr nach Schätzungen des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittel-Einzelhandels nicht die Erwartungen erfüllen. Das Jahr 2000 mit seinen neuen Preissenkungsaktionen dürfte ertragsmäßig nochmals stark negativ zu Buche schlagen. Die gesamte Preisentwicklung ist lt. Sie wird die ohnehin schon starke Konzentrationsentwicklung zunehmend beschleunigen.B.T..

Der Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der 26
größten Getränkehersteller im Vergleich der Jahre 1999, 1998 und 1997.

Schaut man sich die nachfolgende Liste der 26 größten Getränkehersteller (zum Großteil ohne Cola-haltige Getränke sowie Kaffee, Tee und Milch) in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1999 im Vergleich zu den Jahren 1998 und 1997 an, so ist festzustellen, dass es sich überwiegend um Brauereibetriebe mit Brunnen- und Fruchtsaftherstellern handelt. Die nachfolgende Tabelle 1 zeigt die Diversifikation im Bereich der Brauereiwirtschaft. Vor Jahren wurde beispielsweise die Brau und Brunnen gegründet, da die Brauereien oft den Vertrieb für Mineralbrunnen und Erfrischungsgetränke mit übernommen haben. Position vor der Brau und Brunnen erreichen konnte.

Ausgehend von der momentanen Situation des deutschen Brauwesens schilderte RA und Wirtschaftsprüfer Thomas F. Spemann, Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft mbH, bei den 2. Bamberger Marketingtagen im Herbst 2000, veranstaltet von Schulters & Friends, Bamberg, und dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, wie sich das Szenario für das Brauwesen 2010 nach Aussagen von Fachleuten gestalten könnte. Dabei ist das deutsche Brauwesen zur Zeit gekennzeichnet durch einen sinkenden Bierausstoß, der zu einer Überkapazität von rd. 30% geführt hat und damit zu einer dauernden, kräftezehrenden Vermögensvernichtung für die betroffenen Brauereien.
Das tradierte Trinkverhalten, so Spemann, hat bis zu Jahre 2010 abgenommen, das situative dagegen stark zu.
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Die seit Jahrzehnten zunehmende Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft hat dazu geführt, dass sich mittlerweile kein Unternehmen mehr der Auseinandersetzung mit dieser Thematik entziehen kann. Die Aufnahme grenzüberschreitender Geschäftsaktivitäten ist heute branchen- und länderübergreifend von größter Bedeutung für die Existenz von Unternehmen. Die Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten ist dabei für kleine und mittlere Unternehmen von ebenso großer Bedeutung wie für Großunternehmen.

Die genannten Sachverhalte stellen keineswegs bahnbrechende Neuigkeiten dar. Es handelt sich vielmehr um Feststellungen, die in deutschen Unternehmen auf ungeteilte Zustimmung treffen müssten. Die sog.
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Zur Durchführung eines „effizienten Marketing“ im Getränkefachgroßhandelsbereich ist eine „Transparenz des Absatzmarktes“ unerläßlich. Es müssen also letztendlich die Marktgröße und Entwicklung in den einzelnen Marktsegmenten (z.B. Bier, Brunnen, Kola- und Süßgetränke) genau vorliegen. Um diesem Ziel langsam etwas näher zu kommen, wurden die nach Brancheninformation ca. 25 größten überregionalen Fachgroßhändler für Getränke dieses Jahres nach ihren Umsätzen für 1999 direkt schriftlich bzw. mündlich befragt. Bei einem Unternehmen wurde festgestellt, daß es mit seinem Umsatz zwar über der 100-Mio-DM-Grenze lag, jedoch an dieser Umfrage – aus welchen Gründen auch immer – nicht teilnehmen wollte. Dabei handelt es sich um die GFGH Hubauer KG, München. Neu sind die Firmen Gebr..

Die Weltbiererzeugung entwickelte sich in den letzten Jahren positiv. Doch die Entwicklung muß differenzierter betrachtet werden. Der Autor stellt die verschiedenen Richtgrößen wie Weltbierproduktion und Pro-Kopf-Konsum zusammen vor.

Die Entwicklung der Weltbiererzeugung zeigte in den letzten Jahren positive Veränderungsraten, wie aus Tabelle 1 zu ersehen ist. Die Daten basieren auf Veröffentlichungen der Fa. Barth & Sohn, Nürnberg. Für das Jahr 1999 wurden 134,6 Mrd l ausgewiesen.

Die Weltbevölkerung hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden in den ausgewiesenen Jahren ebenfalls erhöht, und zwar von 5,8 Mrd im Jahre 1996 bis auf 6,0 Mrd im Jahre 1999 (siehe Tabelle 2). Im Jahre 1999 wurde die Größenordnung von 22,5 l/Kopf erreicht..

Umgerechnet auf reinen Alkohol liegt Luxemburg im Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholischen Getränken mit 13,3 l in Europa an der Spitze. Allerdings ist hierbei der Grenzverkehr mit erfaßt. Portugal liegt mit 11,2 l an zweiter Stelle vor Frankreich mit 10,8 l, Irland mit 10,8 l, Deutschland mit 10,6 l und Tschechien mit 10,2 l. Den geringsten Alkoholkonsum zeigen Island und Norwegen mit 4,3 l, vor Schweden mit 4,9 l, Polen mit 6,2 l, Bulgarien mit 6,8 l und Finnland mit 7,1 l.

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