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Die nachfolgende Liste für die 17 größten Dunkel- und Schwarzbierhersteller im Jahresvergleich 2000 zu 1999 zeigt, dass sich in der Rangfolge nicht sehr viel verändert hat. Es hat sich auf Grund der Bitte, dass sich Brauereien noch melden sollten, nur ein zusätzlicher Hersteller gemeldet, und zwar die Brauerei Kuchelbauer GmbH in Abensberg.
Aus der Liste ist ferner zu ersehen, dass die führende Position mit weitem Abstand auf die nachfolgenden Positionen die Köstritzer Schwarzbierbrauerei hat. Sie hat im Jahr 2000 erstmals einen geringfügigen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vorjahr konnte sie noch 20 000 hl hinzugewinnen. Die zweitgrößte Marke Paulaner konnte ihren Absatz noch um 11 000 hl ausweiten. Die Oettinger Brauerei konnte im Jahr 2000 noch 10 000 hl hinzugewinnen..

Wie Hans Zocher, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, im Getränkemarkt Nr. 4, 2001, S. 238, schreibt, hat sich der Mineralwasserabsatz in Deutschland bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 100 l eingependelt. Der Markt bleibt aber trotzdem spannend, da es innerhalb des Marktes gravierende Entwicklungen und Verschiebungen gibt.
Die stagnierenden bzw. leicht rückgängigen Wasserabsätze führt Zocher neben dem Wetter in erster Linie auf folgende Faktoren zurück:
- Zunehmender Einsatz von Sprudler-Geräten;
- Positive Entwicklung der Fruchtschorlen von 57 Mio l im Jahre 1996 auf 264 Mio l (+30% im letzten Jahr) im Jahre 2000.
Der Verbraucher ist offensichtlich auf der Suche nach gesundem Geschmack mit möglichst wenig Kalorien.B.B.B..

Der Ausstoßmotor für Bier läuft nicht so rund, wie dies die Brauer unterschiedlich laut beklagen.

Nicht genug, viele Brauer sind schon zufrieden, wenn bisherige Ausstoßwerte erreicht werden, wobei es meist klug ist, über die jeweiligen Umsatzerlöse den Mantel des Schweigens zu legen. Gleiches gilt über die Gewinnmargen, sofern diese aus rechtlichen Gründen nicht publikationspflichtig sind.

Nochmals davongekommen zu sein, bleibt ein magerer Trost, das kommende Geschäftsjahr zeichnet sich als das schwerste ab, von den nachfolgenden ganz zu schweigen. Die Kaffeesatzleserei hat immer Konjunktur, gleichermaßen in der Wirtschaft wie auch in der Politik.

Bier ist heute kein Selbstläufer. Es lohnt sich darüber intensiv nachzudenken... Wer jedoch bestehen will, m.

2000 - für fast alle Weißbierbrauer noch ein ganz gutes Jahr. Obwohl der versteuerte Bierabsatz in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,7% zurückgegangen ist, hat sich der Absatz auf dem Weißbiermarkt - bei unterschiedlicher Entwicklung der einzelnen Marken - offenbar noch ganz gut erhöht. Auf dem Weißbiermarkt scheinen noch Steigerungen des Gesamtausstoßes bei gutem Sommerwetter außerhalb Süddeutschlands möglich, wobei die Zuwächse einzelner Marken auch durch gestiegene Absätze vorwiegend außerhalb Bayerns und eventuell auch durch Ausfuhrerhöhungen hervorgerufen werden. Die Markengruppe Spaten hatte mit 7,6%, dicht gefolgt von der Markengruppe Paulaner mit 6,3% die größte mengenmäßige Steigerung erzielen können. der Toerringschen Brauerei).
...

Wer in der Getränkebranche zu Hause ist und an Nürnberg im Dezember denkt, der denkt anders als andere. Der denkt nicht etwa an Christkindlmarkt, an Nürnberger Bratwürste und leckeren Heidelbeerglühwein - zumindest denkt er daran nicht im ersten Augenblick der Konfrontation mit beiden Begriffen. trendEvent Getränke, das ist der Stoff, aus dem die Gedanken der "Getränke-Insider" sind.

Konzentration im US-Handel

Vor Beginn des eigentlichen trendEvents ein kurzfristig angekündigtes Highlight am Vortag. Dan Wandel, IRI Information Resources USA, bot eine Sonderpräsentation zu den Getränkemärkten in den USA. Dass die US-Wirtschaft blüht, zeigt die Steigerung der Konsumrate um 5,3 Prozent in den drei ersten Quartalen 2000 im Verhältnis zu 1999. Wal Mart lässt grüßen..

Die Gebindestatistik 2000 weist für alle Mitgliedsbrauereien des Verbandes Rheinisch-Westfälischer Brauereien wieder einen Rückgang beim Fassbierausstoß aus. Der Rückgang gegenüber 1999 lag bei 4,5% auf 6 965 964 hl. Damit lag der Anteil dieser Gebindeform bei 24,24%. Drastische Einbußen mit -27,1% auf noch 184 705 hl verzeichnete das sehr kleine Segment (0,64%-Anteil am Gesamtausstoß) der Tankanlieferung.
Die 0,5-l-Mehrweg- und die 0,33-l-Mehrwegflaschen erlitten ein Minus von 5,1% bzw. 1,0% auf 10 685 866 hl bzw. 4 321 806 hl. Die 0,5-l-Einwegflasche verzeichnete deutliche Verluste (–11,9%) auf nun 339 491 hl. Dagegen wies die 0,33-l-Einwegflasche einen Zuwachs von 25,3% auf nun 600 908 hl auf. Wieder boomte die 0,33-l-Dose mit einem Plus von 71,8% auf 1, 021 Mio hl..

Der Preisindex aller privaten Haushalte in Deutschland ist im Jahre 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6% auf 1,9% gestiegen.

Nachfolgend soll dieses Segment des Biermarktes etwas transparenter dargestellt werden, da aufgrund des Biersteuergesetzes Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malzbier) nicht mehr Steuergegenstand und deshalb auch nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst sind.
In den nachfolgenden Tabellen werden die Angaben für die jeweils größten Brauereien wiedergegeben, die auf eine direkte Befragung meinerseits ihre Absatzmeldungen für das Jahr 2000 mitgeteilt haben.
(Tabellen s. Heft)
Der Gesamtausstoß für alkoholfreies Bier und Malzbier ist nach Schätzungen des Deutschen Brauerbundes von 4 012 375 hl Jahr 2000 - also um 3,8% - zurückgegangen. 10,0% abgenommen hat. Die Tabelle 1 zeigt den Ausstoß an alkoholfreiem Bier nach Ländern..

Nach einer Studie der österreichischen Contrast Management Consulting (s.a. Brauwelt Nr. 6/7, 2001, S. 201) ist im stagnierenden Biermarkt weltweit ein klarer Trend zu großen, global agierenden Unternehmen zu beobachten. Der Druck in der internationalen Brauwirtschaft steigt, bedingt durch folgende Faktoren:
- Zunehmende Globalisierung;
- Verstärkte Konzentration (rasanter Anstieg der Übernahmen);
- Stagnation auf vielen traditionellen Märkten (USA, Westeuropa, Australien);
- Steigerungen nur durch einige wenige Wachstumsregionen (Zentral- und Osteuropa, Südostasien, Mittelamerika.
Die zehn größten Brauereigruppen treiben die Globalisierung der Brauwirtschaft voran und beherrschen mit insgesamt 636,1 Mio hl Bierausstoß bzw.
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Kann die Absenkung der Promillegrenze im Straßenverkehr ein wirksamer Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit sein oder ist es viel mehr eine Spiegelfechterei auf dem Rücken des Brau- und Gastgewerbes? Dieser Frage ging Dr. Lothar Ebbertz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, anlässlich eines Presse-gesprächs in der Schloss-brauerei Herrngiersdorf nach. Anhand von Unfall-statistiken stellte Ebbertz die Entwicklung dar und präsentierte den anwesenden Journalisten eine Argumentationskette, die in erster Linie zeigt, dass das einfache Drehen an der Promilleschraube nicht zielgerichtet sein kann.

Politiker aller Parteien werden nicht müde, dem Alkohol am Steuer den Kampf anzusagen. Auch ihnen kann es nicht gleichgültig sein, wenn z.B.
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Jahrzehntelang versorgten die Brauereien ausschließlich die Konsumenten der unmittelbaren Umgebung mit Bier. Menge und Preise stiegen langsam aber stetig. Die nachhaltigen Änderungen im Biermarkt haben diese Position erschüttert.

Jede Brauerei muss heute ein unverwechselbares Profil haben, um langfristig zu überleben. Grundlage dessen sind die Kernkompetenzen.
- Definition der Kernkompetenzen
Dem Bierkäufer werden heute eine Vielzahl verschiedener Produkte angeboten. Die Unterschiede im Preis sind, verglichen mit anderen Produkten, meist geringfügig, die Qualität in aller Regel hoch, so dass sich Unterschiede oft nur dem Fachmann erschließen. Um dieses bereitstellen zu können, bedarf es bestimmter "Kernkompetenzen".U. eine rechtzeitige Hinwendung zu Lastkraftwagen.

Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne den Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier) ist in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 1,7% zurückgegangen. Der Konkurrenzkampf wurde um so härter, zumal die zweite Sommerhälfte „fehlte“ und außerdem noch eine Preiserhöhung erfolgte.
Betrachtet man die Tabelle 1 für den steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2000, so fällt auf, dass der größte Ausstoßanstieg in Mecklenburg-Vorpommern (+8,8%), Sachsen-Anhalt (+5,7%) sowie Thüringen und Baden-Württemberg (je +0,2%) festzustellen war.
Dies zeigt, dass besonders die Marken aus einigen neuen Bundesländern verhältnismäßig starke Zugewinne zu verzeichnen haben.h..

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