Premium- und Superpremium-Biere werden auch in Zukunft wachsen, wenn auch nicht mehr mit so hoher Dynamik wie bisher. Das sagen die Marktforscher von Canadean in ihrem neuen Beer Service Special Report. Während der globale Biermarkt von 1996 bis 2000 um durchschnittlich 2,2% pro Jahr angestiegen ist, machten die Premiumbiere ein Plus von 3,9% pro Jahr und die Superpremium-Biere ein Plus von 7,7% pro Jahr. Dieses Wachstum wird sich fortsetzen, allerdings auf niedrigerem Niveau.
Im Jahre 2000 hat der Absatz von Premium- und Superpremium-Bieren weltweit die Marke von 200 Mio hl (15% des gesamten Biermarktes) knapp erreicht. Auf die Premium-Biere entfielen dabei 10% Marktanteil.
Canadean führt diese Entwicklung auf die Authentizität dieser Biere zurück.
....
"Tabelle" (s. auch BrauStatistik)
Biere. Das Geschäftsklima der befragten Brauereien hat sich - folgt man dem ifo-Geschäftsklimaindex - im 4. Quartal 2001 ganz erheblich verschlechtert. Der Anteil der Testfirmen, die von einer schlechten aktuellen Geschäftslage sprachen, erhöhte sich von 21% im Oktober auf 28% im Dezember und 29% im Januar. Noch etwas stärker erhöht auf 31% hat sich der Anteil der Firmen, die für die nächsten 6 Monate mit einer weiteren Geschäftsverschlechterung rechnen. Die Produktionstätigkeit wurde während des gesamten 4. Quartals von nahezu der Hälfte der Testfirmen gedrosselt. Für die nächsten 3 Monate rechnet allerdings reichlich ein Fünftel der Firmen damit, die Produktion wieder hochfahren zu können. Die Fertigwarenlager erwiesen sich dank flexibler Produktionssteuerung weitgehend als normal.
.
Das Konsumverhalten der Bundesbürger hat sich seit Ende der 90er Jahre deutlich verändert. Dies ist ein Ergebnis der "18. Deutschen Tourismusanalyse" des Freizeit-Forschungsinstituts, das das Unternehmen British American Tobacco (BAT) in Auftrag gegeben hat. Danach war den Deutschen im Jahr 2001 das Auto erstmals wichtiger als ihre Urlaubsreise. Auf die Frage, in welchen Bereichen finanzielle Einsparungen am schwersten fallen, antworteten 44% "beim Auto" (1998: 39%), 40% "bei der Urlaubsreise" (1998: 43%). Am wenigsten sparen möchten die Bürger weiterhin bei Essen und Trinken (2001: 55%, 1998: 52%) und beim Wohnen (2001: 48%, 1998: 44%). Repräsentativ befragt wurden je 2000 Deutsche ab 14 Jahre.
Bei der achten Ausgabe der Studie "Stern MarkenProfile" der Verlagsgruppe Gruner & Jahr wurden Personen im Alter von 14 bis 64 Jahren, die in Privathaushalten leben und mindestens einmal wöchentlich Pils trinken, zu ihren Markenpräferenzen und Konsumeinstellungen in den Bereichen Bekanntheit, Sympathie und Verwendung gegenüber 29 bekannten Pils-Marken befragt. Die Befragten waren repräsentativ für rd. 20,6 Mio Verbraucher.
Nach einer Pressemitteilung der Warsteiner Brauerei Hans Cramer KG, Warstein, gewann die Marke Warsteiner in allen drei Kategorien mit Abstand.
Pils wurde mit 68 Prozent aller Nennungen al beliebteste Biersorte vor Export und Weizenbier mit jeweils 35 Prozent eingestuft..
Trotz der allgegenwärtigen Krisenstimmung geben nach einer Studie von Youngcom!, Agentur für integrierte Jugendkommunikation GmbH, München, Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren in der Mehrzahl (52,6 Prozent) ihr Geld genauso aus wie früher, 18,1 Prozent konsumieren sogar mehr. Zurückführen lässt sich dieses Ergebnis darauf, dass die Jugendlichen in der Regel zuhause wohnen, weder Fixkosten noch Angst um den noch nicht vorhandenen Arbeitsplatz aber immer noch ein relativ hohes "Einkommen" haben, das such zusammensetzt aus Taschengeld, Spenden der Familie, Nebenjobs und Sparguthaben. So sind also Jugendliche weiterhin gute Kunden, was zum Beispiel im Fashion-Bereich der anhaltende Run auf den Jugend-Trend Denim/Jeans dokumentiert. Und auch nach dem 1. B..
Der Beitrag gibt einen Überblick über die 20 größten Biermarken über 1 Mio hl Bierausstoß mit ihrem Inlandsabsatz im Jahresvergleich 2001 zu 2000.
Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier) ist in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr um 2,1% zurückgegangen. Der Konkurrenzkampf wurde um so härter, zumal die zweite Sommerhälfte in einigen Teilen der Bundesrepublik "fehlte" und außerdem noch einige Preiserhöhungen erfolgten. Der nachfolgende Vergleich des steuerpflichtigen Bierabsatzes von 2000 zum Jahr 2001 in Tabelle 1 zeigt die unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Bundesländern. So ist der größte Anstieg mit ca. 2,2% erreicht...
Nach einer Nielsen-Studie erreichen weltweit nur 43 Konsumgütermarken von 23 Herstellern einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar und können tatsächlich als "global player" betrachtet werden. Die Spitzenreiter sind dabei Marken aus den Bereichen Getränken, Tabak und Snacks, wobei die Getränke mit 13 Marken, die in diese Gruppen fallen, führend sind. Von den 23 Herstellern haben sieben ihren Geschäftssitz in Europa: Beiersdorf, Danone, Diageo, Ferrero, Heineken, L‘Oréal und Nestlé mit zwei Marken.
Die Liste führt Coca-Cola mit vier Marken und einem Jahresumsatz von über 15 Milliarden USD an. An zweiter Stelle folgt Marlboro und an dritter Pepsi-Cola mit fünf Marken. Budweiser folgt auf Rang vier. Heineken erreichte Platz 22..
Die deutschen Haushalte geben immer mehr Geld für alkoholische Getränke aus.
Inzwischen entfallen darauf 46% des Getränkebudgets der Bundesbürger - mit steigender Tendenz. Allerdings haben sich die Gewichte in jüngster Zeit deutlich verschoben. So geben die Verbraucher Wein immer häufiger den Vorzug. Darunter leidet der Bierabsatz, aber auch den jahrelang verwöhnten Sektmarken macht der Siegeszug des Weines durchaus zu schaffen.
Im Segment der Spirituosen stehen von der verkauften Menge her immer noch Korn, Weinbrand und Likör an der Spitze. Der stramme Vormarsch von Gin oder Whisky zwingt die Traditionsbrenner dazu, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen.
Immer weniger Produzenten können vom Gewinnkuchen naschen..
Der weltweite Konsum verkaufter Getränke ist in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich um 2% angestiegen und liegt heute im Schnitt bei 209 l pro Kopf. Zu diesem Ergebnis kommt Zenith International, Bath/UK, in seiner neuesten Marktforschung. Mit einem starken Anteil an Alkohol und Heißgetränken hat Irland mit 880 l pro Kopf den größten Konsum an verkauften Getränken. Der westeuropäische Durchschnitt folgt etwas darunter mit 617 l/Kopf. Als Region liegt Nordamerika mit 695 l darüber. Lateinamerika und Osteuropa kaufen weniger als die Hälfte der Getränke der Nordamerikaner. Der mittlere Osten liegt mit 253 l noch weit vor Asien und Afrika mit 116 bzw. 79 l. Die Analyse weist auf wirtschaftliche Lage eines Landes und seinen Entwicklungsstand hin. 1). 2)..
"Tabelle"
Nach einer Pressemitteilung von Euromonitor ersetzen gesundheitsbewusste Konsumenten alkoholische Getränke sowie Getränke mit hohem Gehalt an Koffein oder Zucker immer mehr durch Wasser oder Fruchtsäfte. So wird der Markt für Softdrinks weltweit einer der dynamischsten im Getränkebereich. Abgefülltes Wasser ist das einzige Getränk, das eine höhere Wachstumsrate weltweit aufweist als das Einkommen. Auch bei den jüngeren Konsumenten kommen die traditionellen alkoholischen Getränke aus der Mode. Sie bevorzugen alkoholfreie Getränke. Sie trinken Cola an Stelle von Cognac.
Softdrinks, so Euromonitor, erfüllen die beiden Konsumentenwünsche wie Markenbewusstsein und Convenience, die die gesättigten Märkte charakterisieren. Marken wie Cola und Evian z.B. So nimmt z.B..
Durchschnittlich 256 l alkoholfreie Getränke (AfG) haben die deutschen Verbraucher im Jahr 2001 pro Kopf getrunken, so die aktuelle Erhebung der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg), Berlin. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,6%. Trotz der erneuten Absatzsteigerung auf hohem Niveau hat die Branche mit Problemen zu kämpfen. Laut Hochrechnung der wafg haben die deutschen Konsumenten 2001 ihren Durst mit 106,2 l Erfrischungsgetränken, 109,5 l Wasser und 40,2 l Fruchtsäften und -nektaren gelöscht. Wesentliche Ursachen für diese erfreuliche Entwicklung sind einerseits das steigende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, andererseits aber auch die Innovationskraft der Branche. Die wafg rechnet für das abgelaufene Jahr mit einem Umsatzrückgang von ca..
Die Getränkewirtschaft ist derzeit geprägt von Unternehmenszusammenschlüssen und Konzentrationsbestrebungen auf Hersteller- und Verlegerseite. In dieser Zeit trennt sich die Spreu vom Weizen. Kritische Unternehmensgrößen werden als Überlebenskonzept angestrebt. Aber noch entscheidender ist die Umsetzung der Unternehmensstrategie durch besondere Kundenorientierung, Service- und ausgefallene Dienstleistungen.
Ein Ausnahmeunternehmen im Getränkefachgroßhandel (GFGH) ist die Firma Bier Schneider in Tholey/Saarland. Das Unternehmen wurde 1998 im Rahmen der Unternehmensnachfolge an den geschäftsführenden Gesellschafter, Dipl.-Kfm. Axel Schneider (28), übergeben.
Seit jeher legt Bier Schneider, Tholey, größten Wert auf Kundenbindung durch ausgefallene Sonderleistungen.
....
Obwohl das weltweite Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für 2000 mit 4,2% gegenüber dem Vorjahr ein oberflächlich hervorragendes Ergebnis darstellt, verlangsamte sich das Wachstum in den wichtigsten Ländern der Welt ab dem 4. Quartal deutlich. Bei der Wirtschaft in Deutschland war ein Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes um 3,1% zu verzeichnen und war damit doppelt so hoch wie im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts.
Allgemeine wirtschaftliche Situation
Die scharfe Abschwächung der US-Konjunktur wirkte sich vor allem negativ auf die traditionell exportorientierte japanische Volkswirtschaft aus. Auch in Deutschland verlangsamte sich der konjunkturelle Aufschwung. Der jetzige Stand beträgt 2,5% (USA) bzw. 3,75% (EU) nach dem ungeheuerlichen Anschlag vom 11.
....
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Aktuelles Heft
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Vorläufige Zahlen: Erwartungen übertroffen
GEA Group Aktiengesellschaft
-
Neubau statt Rückzug
Riedenburger Brauhaus Michael Krieger GmbH & Co. KG
-
Eigenverwaltungsverfahren beantragt
Brauhaus Altenkunstadt Andreas Leikeim GmbH & Co KG
-
Stabile Performance
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG
-
Distelhäuser modernisiert Sudhaus
Ziemann Holvrieka GmbH