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Der Bierkonsum ist international weiter rückläufig. Sogar in Biertrinker-Nationen wie Deutschland, Irland und vor allem Tschechien sank der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier im Jahr 2000 oder blieb höchstens gleich. Nach den aktuellsten Daten des Dachverbandes der europäischen Brauer (CBMC), die sich auf 2000 beziehen, blieben die Tschechen mit 159 l nach wie vor Rekordhalter. Mit einigem Abstand folgen Deutschland und Irland mit jeweils 125 l pro Kopf, ebenfalls bei rückläufiger Tendenz. Mit 108 l folgten die Österreicher.
Zuwächse gab es 2000 in Italien, wo allerdings nur rund 28 (1999: 27) l pro Kopf verzehrt werden und in Spanien mit rund 72 l pro Kopf. Die Norweger verzehrten 2000 rund 52 l pro Kopf. Im EU-Schnitt wurden 2000 76 (78) l Bier pro Kopf getrunken..

Der zweite Tag der diesjährigen Bündner Runde, die vom 26. bis 30. Januar 2002 in Davos stattfand, organisiert von Rüdiger Ruoss in Koooperation mit der Fachzeitschrift "Getränkemarkt" aus dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, war aktuellen Themen aus dem Getränkefachgroßhandel vorbehalten.

Unter Leitung von Dr. Werner Sacher, München, diskutierten Dietrich Hahn, Aufsichtsratsvorsitzender der GVG-Getränkering eG, Rosbach, und Oliver Nordmann, geschäftsführender Gesellschafter, Haus Nordmann, Stralsund.
Für Sacher war der Getränkefachgroßhandel (GFGH) lange Zeit der Sklave der Brauereien und damit historisch gesehen ein Einzelkämpfer. Heute werden Kooperationen im GHFG stark diskutiert. Unter D....

Seit Januar 2002 ist bei der Warsteiner Brauerei mit dem Enterprise Buyer der SAP eine Software im Einsatz, welche die strategische Ausrichtung der Beschaffungsleistung unterstützt und die Voraussetzungen für eine Anbindung an virtuelle Marktplätze geschaffen hat. Hinzu kommen Kostenreduzierungen auf Grund verkürzter Beschaffungszeiten und verringerter Lagerbestände.

Mitarbeiter in den jeweiligen Fachabteilungen initiieren als Bedarfsträger die Bestellung der für ihre tägliche Arbeit bzw. für Projekte benötigten Materialien. Hierzu ist fallweise im Vorfeld eine Genehmigung des Vorgesetzten per Unterschrift einzuholen. Die Informationen zum Material sowie einer evtl. bereits bekannten Bezugsquelle (Lieferant) werden anschließend an die Einkaufsabteilung weitergeleitet.
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Die nachfolgende Liste für die 9 größten Schwarzbierhersteller im Jahresvergleich 2001 zu 2000 zeigt, dass die aufgeführten Marken insgesamt eine Absatzsteigerung von 1,3% bei rückläufigem Gesamtbiermarkt erreichen konnten. Offenbar sind auch noch neue Marken auf den Markt gekommen, die aber noch unter der hier veröffentlichten Grenze von 10 000 hl liegen. Aus der Liste ist ferner zu ersehen, dass die führende Position nach wie vor die Köstritzer Schwarzbierbrauerei inne hat. Sie hat im Jahr 2001 eine Absatzsteigerung von ca. 17 000 hl erreicht. Die zweitgrößte Marke, König Ludwig von der Brauerei Schloss Kaltenberg, konnte ihren Absatz mit 110 000 hl stabilisieren. Diese Marke wird jetzt auch von der Warsteiner Brauerei angeboten. ...

Wie Michael Horn in der jüngsten Scan Line, Information Resources GfK GmbH, Nürnberg, schreibt, macht die Warengruppe Biermischgetränke am Rande des Biermarktes Furore. Sie kommt mittlerweile auf einen Anteil am Biermarkt von 2,8%. Bei Fortschreibung der Dynamik des Marktes könnte dieser Wert bis zum Jahre 2006 auf 6% ansteigen. Lt. Horn liegt der Kannibalisierungseffekt mit Bier bei 30%. Hier ergeben sich also durchaus positive Perspektiven. Insgesamt sind im LEH und in den AM national im letzten Jahr 1,289 Mio hl (+17,4%) Biermischgetränke abgesetzt worden. Davon entfielen 33,3% (26,1%) auf Bier+Cola und 61,1% (68,1%) auf Radler. Vor allem die neuen Mischungen, in erster Linie Bier+Cola, und die neuen Markenauftritte brachten Musik in diesen Markt.

Deutlicher als erwartet stieg die deutsche Produktion von Verpackungsmaschinen im vergangenen Jahr um 8,9% auf 3,72 Mrd EUR. Mit einem Zuwachs von 16,5% hatten die Getränkeverpackungsmaschinen hieran einen wesentlichen Anteil. Bei einem Volumen von 1,05 Mrd EUR konnte in diesem Bereich erstmals wieder der Produktionswert aus dem Jahr 1995 übertroffen werden. Im Segment der Verpackungsmaschinen ohne solche für Getränke hat sich mit einem Plus von 6,2% das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre fortgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen mit einem weiteren Produktionsanstieg.

Das Geschäftsklima der Brauereien hat sich im 2. Quartal 2002 weiter aufgehellt und kann als weitgehend befriedigend angesehen werden.

Biere
Die aktuelle Geschäftslage wurde im Mai und Juni zwar noch teilweise als schlecht beurteilt, die Geschäftsaussichten für die nächsten 6 Monate werden jedoch teilweise positiv beurteilt, d.h. die Firmen rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage. Die Produktion nahm leicht zu, im Juni blieb sie weitgehend unverändert. Für die kommenden 3 Monate sind allerdings teilweise wieder Produktionsausweitungen geplant. Bei Auftragseingang und -bestand zeigten sich keine nennenswerten Veränderungen, die Auftragspolster wurden zuletzt - anders als im April und Mai - weitgehend als normal angesehen. Das 2. Für das 3..

Der Altbiermarkt hat im Jahr 2001 ähnlich wie der Gesamtmarkt eine leicht negative Absatzentwicklung auf dem deutschen Biermarkt mitgemacht. Im Vergleich zum Vorjahr verlor die Sorte Alt um ca. 2,5% in Nordrhein-Westfalen.
Man rechnet zur Zeit mit einem Gesamtausstoß an Altbier in Nordrhein-Westfalen von 2 728 012 hl (Vorjahr 2 797 310 hl). Wie sich der größte Teil der 2,728 Mio hl im Jahr 2001 aufteilte, zeigt für die größten 5 Marken die in der Tabelle 1 wiedergegebene Markenaufteilung, die aufaddiert ca. 2,6 Mio hl ergibt.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Hersteller wie Hannen und auch Schlösser offenbar für andere Brauereien Altbier herstellen und hier eigentlich nur die Markenausstöße berücksichtigt wurden. 1,1%.
Vom gesamten Kölsch-Markt werden ca.

Weltweit ist zu beobachten, dass die klassischen Getränkekategorien aufbrechen, sich die traditionellen Segmente teilweise auflösen. Diese Entwicklung bietet denjenigen Herstellern alkoholfreier Getränke, die flexibel reagieren, viele Chancen. Sie können die Erfolgsfaktoren einzelner Segmente kombinieren und gleich mehrere "key success factors" auf neue Produktkonzepte übertragen. Erfolgreich gelungen ist dieses Prinzip bereits bei den Near-Water-Produkten, die aktuell auf den Markt kommen.

The walls are coming down between soft drinks and bottled water. There is now the opportunity to blend benefits, verkündete Doug Boyle, Vice President PepsiCo, bereits auf der InterBev 2000 in New Orleans. Das wesentliche Wachstumspotenzial liegt in anderen Bereichen.
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Nach einer Canadean-Studie ist die Dynamik des AfG-Marktes in Deutschland im Jahre 2001 zurückzuführen auf die Einführung innovativer Getränke sowie auf das steigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten. Im größten europäischen Soft-Drink-Markt betrug das Wachstum 2%. Im gleichen Zeitraum ist der Absatz an Getränken insgesamt nur um 1% gestiegen, während die Nachfrage an alkoholischen Getränken erneut um 0,5% gesunken ist.
Die klassischen Produkte wie Säfte, Nektare, kohlensäurehaltige Getränke mit herkömmlichen Aromen, Sirupe und Eistees mussten Verluste hinnehmen, obwohl das Subsegment Tee und Frucht erfolgreich war, allerdings auf geringer Basis. Der Erfolg von Gatorade ermutigte Coca-Cola zur Einführung von Powerade Ende 2001 in Deutschland. Holsten behauptete Platz 3..

Der vorliegende Beitrag gibt in einer Regionalanalyse des Bundeslandes Hessen die Berechnung der Eigenmarktanteile regionaler Brauereien wider. Dabei wird u.a. auch die Ausstoßentwicklung in den letzten 5 Jahren betrachtet.

ergleicht man den vom Brauerbund Hessen gemeldeten Gesamtausstoß Bier für die Zollbezirke in Hessen im Braujahr 2000/2001 mit den Daten für das Braujahr 1996/1997 (7,200 Mio hl), so ist ein Rückgang des Gesamtausstoßes in den letzten 5 Jahren um 1,673 Mio hl festzustellen (s. Tabelle 1).
Im Braujahr 1986/1987 wurde fast die gleiche Menge wie im Braujahr 1996/1997 produziert. Betrachtet man die Entwicklung innerhalb der letzten 5 Jahre in den jeweiligen Zollbezirken, so ist der stärkste Rückgang in Frankfurt mit ca. Im Zollbezirk Kassel ist mit ca.
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Nach dem Ergebnis einer Online-Umfrage des Aachener Online-Marktforschungsinstitutes Dialego und der Lebensmittelzeitung beeinflussen Coupons bei 75% Befragten das Kaufverhalten positiv. Knapp 42% bezeichneten dieses System als "tolle Idee". Ein Fünftel der Befragten wünschte sich zudem eine weitere Verbreitung solcher Aktionen. Fast 24% würden allerdings einen generellen Preisnachlass oder ein Geschenk des Händlers vorziehen. Das Sammeln von Coupons wird von manchen (11%) als zu lästig eingestuft. Auf die Frage, für welche Produkte des täglichen Bedarfs Coupons gesammelt werden würden, gaben 7,6% alkoholfreie Getränke an und 5,6% alkoholische Getränke wie Bier, Wein und Sekt.

Nach der jüngsten GfK-Studie ist in Deutschland der Indikator "Anschaffungsneigung" im Januar 2002 um 28 Punkte gesunken. Auch in Frankreich, Italien und Spanien war die negative Veränderung dieses Indikators mit je 15 Zählern außergewöhnlich stark. Zurückgeführt wird dies zum einen auf vorgezogene Anschaffungen im Dezember, also vor der Einführung des Euro, zum anderen aber auch mit höheren Preisen nach der Umstellung in der Gastronomie und in einigen Dienstleistungsbereichen, die die allgemeine Konsumlaune beeinträchtigt haben könnten. Dabei spielt lt. GfK es sicherlich eine Rolle, dass sich die Verbraucher an das neue Euro-Preisgefüge erst noch gewöhnen müssen. Zum anderen schätzt das Gros der Konsumenten die Konjunkturentwicklung eher positiv ein..

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