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BRAUWELT FIVE/Firmennachrichten

Die Ayinger Brauerei errang bei den World Beer Championships in Seattle, USA, für sechs seiner insgesamt sieben eingereichten Biere die Auszeichung „World Champion”.

Dr. Josef Schrädler, Unternehmensberatung Weihenstephan GmbH, hielt bei der 43. Brauwirtschaftlichen Tagung am 28. April 1998 einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über das Thema „Empfehlungen für die Entwicklung und Umsetzung von Vertriebsstrategien“.

In der Phase der Zielbildung geht es zunächst um die Formulierung der Unternehmenspolitik, des Leitbildes (Visionen, Verhaltensgrundsätze, Selbstverständnis, Rahmen für strategische Kernkompetenzen, aber keine Imagebroschüre als Alibifunktion) und Zielplanung (konkrete Ziele, Mittel, Zeit).

In der Phase der strategischen Analyse geht man von der Zielplanung aus, erstellt eine Analyse des Unternehmens und seines Umfeldes und kommt so zu Prognosen bzw. zur Frühaufklärung. Schrumpfung..

Will die deutsche Brauwirtschaft ihre wirtschaftliche Talsohle überwinden, dann muß es ihr gelingen, Kennerschaft und Wertanmutung rund ums Bier zu vermitteln sowie die breite geschmackliche Palette ihrer Erzeugnisse im Bewußtsein der Konsumenten wieder stärker zu verankern. Dies stellte Dr. Georg Schneider, Kehlheim, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, bei der Eröffnung der 43. Brauwirtschaftlichen Tagung am 27. April 1998 in Weihenstephan fest (s.a.S. 853).
Viele Brauer, selbst ehemalig sogenannte „Monobrauereien”, haben lt. Dr. Schneider zwischenzeitlich erkannt, „daß sich eine Spezialität nicht dadurch auszeichnet, daß sie immer, überall und billig verfügbar ist”. Immer öfter wird auch in der Braubranche der Weg der Diversifikation beschritten. Dabei stellt sich für Dr.B.

Die 43. Brauwirtschaftliche Woche, die am 27. und 28. April 1998 in Weihenstephan stattfand, wurde von Dr. Georg Schneider, Kehlheim. Präsident des Bayerischen Brauerbundes, eröffnet. Auch in diesem Jahr konnte er in seinem Bericht „Aktuelles aus der Braubranche” wieder nur von Entwicklungen berichten, die wohl die wenigsten deutschen Brauereien als „zufriedenstellend” bezeichnen können: Rückläufige Zahl der Brauereien, sinkender, bestenfalls stagnierender Ausstoß. Die Zahl der aktiv betriebenen Brauereien ist 1997 um sieben auf 1269 zurückgegangen. Hinter dieser Zahl, so Dr. Schneider, verbirgt sich ein deutlich größerer Saldo zwischen stillgelegten herkömmlichen Brauereien und neu gegründeten Gasthausbrauereien. Für Dr. Dr. Hinzu kommt für Dr. Für Dr.a.S. 852).-Brm.

Die Brauerei Borsod habe 1997 einen Anteil von 27,6% am schrumpfenden ungarischen Markt gehalten, das seien 0,4 – 0,5% mehr als 1996, so der Geschäftsführer von Borsod, Gyula Bognar. Die Brauerei verkaufte fast zwei Mio hl Bier für rund 14,6 Mrd HUF, und der Gewinn vor Steuern belief sich auf 1,5 Mrd HUF.
Borsod ist die zweitgrößte Brauerei Ungarns hinter der Brau Union Ungarns in Sopron, die einen Umsatz von 16,5 Mrd HUF verzeichnete.
Borsod hat die Lizenzen, um Rolling Rock und Holsteiner Bier zu brauen.
Der Bierkonsum in Ungarn ist seit zehn Jahren rückläufig und verringerte sich 1997 um
720 000 hl auf 7,2 Mio hl. Auch der Importbierabsatz sank um 8000 hl auf 35 000 hl..

Auch 1997 wuchs die Unternehmensgruppe Gehring-Bunte Getränke-Industrie GmbH & Co., Gütersloh, stärker als die Branche. Im Mineralbrunnengeschäft in Deutschland-West unter der Teutoburger Mineralbrunnen GmbH & Co. (Christinen-Produkte und Regionalmarken) stieg das Absatzvolumen um 5% auf 2 Mio hl (1996: 1,90 Mio hl). Noch stärker wuchs das Mineralbrunnengeschäft in Deutschland-Ost unter der Fläming Quellen GmbH & Co. (Christinen-Produkte und Regionalmarken). Hier lag der Zuwachs bei 40%, womit 0,35 Mio hl (1996: 0,25 Mio hl) erreicht werden konnten. Insgesamt lag man damit 1997 im Mineralbrunnenbereich bei plus 9%, wodurch sich der Absatz auf 2,35 Mio hl erhöhte. Der Umsatz belief sich auf 272 Mio DM (1996: 259 Mio). Sie liegt derzeit bei ca. 500 Mitarbeitern..

English Hop Products Ltd. und Quest haben gemeinsam eine neue Serie von Hopfenaromaprodukten entwickelt. Diese Produkte ermöglichen einen sehr hohen Grad an Kontrolle eines qualitativ wichtigen Brauaspekts, der mit den konventionellen Braumethoden bis dato schwierig oder nur mit hohen Kosten zu erzielen war. Die Entwicklung dieser Produkte wurde erst durch die Anwendung von Quests spezieller Analysen- und Separationstechnologie auf EHP-Hopfenprodukte möglich.
English Hop Products Ltd. ist eine weithin anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der CO2-Extraktion von Hopfen und anderen Naturstoffen und gehört dem Firmenverbund der Hopunion, ein weltweit führendes Hopfenhandelsunternehmen, an. Die neuen Produkte sind ausschließlich aus Hopfen gewonnen..

Die Philosophie, in den vertretenen Industriebereichen, u.a. bedingt durch konsequentes Qualitätsanspruchsdenken zu den besten zu zählen, ist bei Cargill schon über 100 Jahre erfolgreiche Geschäftsgrundlage. Als eines der größten Privatunternehmen der Welt mit heute 79 000 Mitarbeitern (alleine 14 000 davon in Europa) ist Cargill in 46 diversivizierten Geschäftsfeldern tätig. Im Agrarbereich sind das u.a.:
q Handel mit landwirtschaftli chen Produkten (Getreide, Ölsaaten, Fleisch- und Fleischprodukte, Kaffee, Kakao, Rohöl, Zucker, Salz) und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln,
q Verarbeitung von Obst, Mais- und Ölsaaten (Fruchtsaftkonzentrate, Pflanzenöle, Maisstärke),
q Herstellung und Vertrieb von Futtermitteln. 100 Mio hl Bierproduktion)..

Die Beck’s Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 1996/97 (30. 6.) Umsatzerlöse in Höhe von 1,544 Mrd DM (Vj. 1,595 Mrd DM). Davon entfielen 941 Mio DM auf Bierverkäufe (Vj. 954,5 Mio), 317 Mio DM auf alkoholfreie Getränke (Vj. 328 Mio DM) und 242 Mio DM auf Behälterglas (Vj. 267 Mio DM). Vom Gesamtabsatz entfielen 6,16 Mio hl auf Bier und 2,57 Mio hl auf alkoholfreie Getränke.
Das konsolidierte Eigenkapital erhöhte sich auf 390 Mio DM (Vj. 374 Mio DM), bilanzielle Eigenkapitalquote 37,8% und Cash-flow 220 Mio DM erreichten das hohe Vorjahresniveau. Dies erlaubte eine stabile und erfolgreiche Weiterentwicklung, vor allem in den Auslandmärkten. Dabei folge man bewußt nicht den Touristenströmen deutscher Urlauber, teilt die Geschäftsleitung mit. 908,6 Mio DM). 66 Mio DM)..

Am 13. März 1998 weihte Herrmann Schaufler, Minister für Umwelt des Landes Baden-Württemberg, das neue Blockheizkraftwerk der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei ein.
Dieser neue Teil der Energiezentrale umfaßt drei BHKW-Module mit je 650 kW elektrischer und 900 kW thermischer Leistung. Die Kraft-Wärme-Kopplung sowie die gleichzeitige Nutzung der Abwärme aus dem Brauprozeß ermöglichen es dem Unternehmen, Wärme zu wettbewerbsfähigen Preisen an Gebäude im Stadtkern Donaueschingens abzugeben.
Die Weiterleitung der Brauerei-Prozeßwärme übernimmt die Nahwärme Brigachschiene GmbH & Co. KG. An dem neuen Unternehmen sind neben Erbprinz Heinrich zu Fürstenberg das durchführende Ingenieurbüro Joachim Ledwig sowie der Vorstand der Bergfeldener Kopf AG, Friedrich Kopf, beteiligt. 3,0 Mio DM..

Brauereibesitzer Rainer Honer, Wurmlingen, Präsident des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Baden-Württemberg, wies anläßlich der Einweihung einer neuen Keg-Anlage, die die „Brauwelt” noch vorstellen wird, am 12. Mai 1998 in Wurmlingen darauf hin, daß bei sinkendem Bierkonsum und gleichbleibend hohen Überkapazitäten von etwa 30 Mio hl die Wettbewerbskonzentration bei den Brauern in Deutschland zunimmt. Das neu entdeckte Gesundheitsbewußtsein und die Einführung der 0,5-Promille-Grenze tun ihr übriges dazu. Schon heute könnten viele Brauereien dringend notwendige Investitionen in den Bereichen Vertrieb und vor allem in die Technik nicht mehr erwirtschaften bzw. finanzieren. 500 ihren Betrieb aufgeben müßten. Der Gesamtumsatz ist um 3,6% auf 36 Mio DM gestiegen. Dr. Lt..

Bei der Brau und Brunnen AG, Dortmund, hat man, so der neue Geschäftsbericht, die Talsole durchschritten. Einschneidende Maßnahmen führten zu einer „schwarzen Null“, sodaß sich das operative Ergebnis um ca. 100 Mio DM verbesserte. Deutlich gesteigerte Beiträge, besonders aus dem Geschäftsfeld Bier, und der zügige Abbau der Verschuldung sowie maßgebliche Senkungen in fast allen Kostenpositionen trugen zu dieser positiven Geschäftsentwicklung bei.
In 1997 betrug der Umsatz ca. 1,8 Mrd DM verglichen mit 2,0 Mrd DM im Jahr 1996. Die Verschuldung des Unternehmens wurde stark zurückgeführt. Nach Bankschulden von 850 Mio DM in der Spitze weist die Brau und Brunnen AG am Bilanzstichtag noch einen Betrag in Höhe von 461 Mio DM aus.
Die Zahl der Beschäftigten sank gegenüber dem Vorjahr (31..

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