Wochenreport
Im Rahmen der Restaurierung eines alten Teiles des Olšany-Friedhofes in Prag wurde das zerfallene Grab von Carl Joseph Napoleon Balling entdeckt. Professor Balling war ein weltberühmter Pädagoge und Wissenschaftler des Prager Polytechnischen Institutes, der heutigen Technischen Universität, im Bereich der Gärungstechnologie. Balling der als „Altvater der Zymotechnik“ und Begründer der Attenuationslehre. Die Restaurierung der Grabstätte wurde vom Tschechischen Verband der Brauereinen und Mälzereien finanziert. Die Universität für Chemie und Technologie in Prag kümmert sich fortan um die Pflege des Grabes. Am 27. Mai 2016 wurde die Restaurierung vollendet und das Grab im Beisein des Präsidenten des Brauverbandes, František Šámal, und des Rektors der Universität, Professor Karel Melzoch, in die Obhut der Universität übergeben.
Editorial
David gegen Goliath, gut gegen böse, klein gegen groß – so scheint der Kampf der US-Craft Brewer gegen die übermächtigen Konzerne. Und dann übernehmen die Großen der Branche auch noch immer mehr Kleine und geben sich den Anstrich von Craft! Ist das der Anfang vom Ende?
Editorial
Für die wenigsten in unserer Branche ist der Beruf des Bierbrauers lediglich eine Beschäftigung, mit der er sein Geld verdient. Die meisten haben ihn gewählt, weil sie das Produkt fasziniert, die Herstellung begeistert und die Variationsmöglichkeiten reizen.
Editorial
Es ist der größte Verkostungswettbewerb für Bier weltweit, mit fast 6600 Bieren von 1907 Brauereien aus 55 Nationen. Was vor 20 Jahren mit 27 Juroren beim 1. World Beer Cup begann, hat eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hinter sich. Nach den USA ist Deutschland das zweitstärkste Land bei den Einsendungen. Wer Preisträger wurde, aber nicht den weiten Weg in die USA antreten wollte, war zur europäischen Preisverleihung Ende Mai in München eingeladen (S. 629).
Editorial
Hatten wir gehofft, nach dem veranstaltungsreichen April 2016 etwas verschnaufen zu können? Weit gefehlt. Das Veranstaltungs- und Personalkarussel dreht sich weiter, wie die heutige BRAUWELT-Ausgabe mit ihren aktuellen Themen zeigt.
Editorial
Wenn Sie diese Ausgabe der BRAUWELT in Händen halten, sind zumindest die offiziellen Feierlichkeiten zu 500 Jahren Reinheitsgebot in Ingolstadt schon wieder fast drei Wochen her – nichtsdestotrotz könnten wir immer noch ein ganzes Heft mit Berichten zu den verschiedenen Feierlichkeiten in ganz Deutschland anlässlich des Tages des Deutschen Bieres und damit auch des Jubiläums des Reinheitsgebots füllen. Wahrscheinlich würden wir so sogar locker den Rahmen des Heftes sprengen.
Editorial
Auch wenn eine große süddeutsche Zeitung offensichtlich anderer Meinung ist – ich bin mir sicher, im Namen vieler Brauerkollegen zu sprechen, wenn ich behaupte, dass die Feierlichkeiten in Ingolstadt rund um das 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes am 23. April 2016 rundherum gelungen waren.
Editorial
Die große Party ist vorbei, die Zelte in Ingolstadt abgebrochen, das Bier abgezapft – nun geht es zurück in den grauen Alltag des Jahres 2016. Und auch wenn noch das ein oder andere Highlight für den Getränke- und Bierabsatz folgen wird, beispielsweise die Fußball-EM im Juni und Juli: Nicht nur Michael Huber rechnet mit einer bevorstehenden Konsolidierungswelle in der Brauwirtschaft, wie der Veltins Generalbevollmächtigte vergangene Woche im Interview mit der Welt am Sonntag prophezeite. Folgt nach dem kurzen Reinheitsgebots-Rausch nun also schon erbarmungslos der Kater?
Editorial
„Es macht Arbeit, wenn man auch in Zukunft den Takt angeben will“ resümierte LfL Präsident Jakob Opperer beim 11. Marktforum der Landesanstalt für Landwirtschaft, bei dem man sich in diesem Jahr anlässlich des 500. Jubiläums des Reinheitsgebotes dem „Wert des Bayerischen Bieres“ für die Wertschöpfungskette widmete. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung lesen Sie ab Seite 417 der vorliegenden Ausgabe der BRAUWELT, bevor wir einige Seiten später zeigen, welche aufwändigen, manchmal viel zu unbemerkt geleisteten Arbeiten auch weiterhin dazu beitragen werden, dass die Braubranche Taktgeber bleibt.
Editorial
Neues entdecken, Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen, einfach mal die Perspektive wechseln – auch im jahrhundertealten Brauhandwerk ist das möglich und es lassen sich schon durch kleine Abweichungen von bekannten Pfaden große Erfolge erreichen. Einige gute Beispiele dafür finden sich in der aktuellen BRAUWELT.
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