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Österreichische Brauwirtschaft 1995 relativ erfolgreich -- Nach dem Jahresbericht des Verbandes der Brauereien Österreichs hat sich die einheimische Brauwirtschaft im ersten Jahr der Mitgliedschaft in der EU sehr gut behauptet. In 68 Brauunternehmen mit 74 Braustätten wurden im Berichtsjahr 1995 exakt 9,662 Mio hl Bier (- 4,7,%) gebraut, verteilt auf über 360 verschiedene Biere. In den Export gingen 0,683 Mio hl (- 31,7%). Der Pro-Kopf-Verbrauch errechnete sich zu 116 l (1994: 116,6 l). Im ersten Quartal 1996 nahm die Gesamtproduktion noch einmal um 5,5% auf 2,057 Mio hl ab, der Export um 26,4% auf 0,122 Mio hl. Sechs Betriebe kamen 1995 auf einen Ausstoß von über 500 000 hl und machten 60,2% des Gesamtausstoßes aus. 2% des Gesamtausstoßes. Sie kamen im ersten Jahr gleich auf 70 000 hl..
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Getränke-Konjunkturtest Juni 1996 -- Biere: Die Geschäftslage der Brauereien hat sich im Juni wiederum leicht verbessert. Nachfrage und Ausstoß haben sich erhöht, in erster Linie aus saisonalen Gründen. Die Verkaufspreise konnten deutlich heraufgesetzt werden; auch für die kommenden Monate planen die Brauereien Preiserhöhungen. Die Ausstoßpläne sind ebenfalls auf Expansion gestellt. Gleichwohl haben sich die Geschäftserwartungen etwas abgekühlt. Neben dem nicht voll befriedigenden Inlandsgeschäft ist dies nicht zuletzt auf eine ungünstige Entwicklung des Exportgeschäfts zurückzuführen. Erfrischungsgetränke: Die Hersteller von Erfrischungsgetränken waren im Juni - wie bereits im Mai - von der Geschäftsentwicklung enttäuscht..
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Im laufenden Jahr dürfte der Bierausstoß in Europa um 1% auf rund 318 Mio hl ansteigen. Dies ergab eine Umfrage von Zenith International, Bath/UK, bei den führenden 100 Brauereien Europas. Damit könnte das Absatzergebnis von 1992 wieder erreicht werden. Deutschland war 1995 mit einem Marktanteil von 37% die führende Biernation in Europa, vor Großbritannien mit 19%, Spanien mit 9%, Frankreich mit 7%, Italien mit 5% und den Niederlanden mit 4%. Das mögliche Wachstum führt Zenith-Vorsitzender Richard Hall in erster Linie auf die Erfolge der Premium-Biere in einigen europäischen Ländern zurück. Auch holen Länder mit einem niedrigen Verbrauch, wie Griechenland und Norwegen, immer mehr auf. Darüber hi-naus hat sich die wirtschaftliche Lage etwas erholt..
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Die National Breweries Zimbabwe ist der Marktführer in Zimbabwe. Natbrew betreibt zwei Lagerbier-Braustätten in der Hauptstadt Harare und in Bulawayo, in denen im vergangenen Jahr etwa 1,4 Mio hl Bier produziert wurden. Daneben versorgt die Muttergesellschaft Delta mit den 16 Chibuku-Braustätten auch den Sorghum-Biermarkt. Mit Investitionen von rund 17 Mio DM baute die Braustätte Bulawayo ihre Produktqualität weiter aus. Ziel: World class manufacturing.
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Premium-Bier in Europa -- Der Absatz an Premium-Bieren erreichte 1995 in Belgien, Frankreich, Deutschland und in Großbritannien neue Rekordhöhen. Das geht aus einer Marktübersicht von Zenith International, Bath/GB, hervor. Aber auch beim Cider geht der Trend zu Premiummarken. Immer stärker verlangen die Konsumenten auch Erfrischungsgetränke mit Alkohol. In Großbritannien wurden gleich nach der Markteinführung im Juni 1995 bis zum Ende des Jahres 27 Mio Liter abgesetzt. Für 1996 rechnet man mit 90 Mio Litern. Im Premium-Bereich bestehen eine Vielzahl von Überlappungen zwischen Bier, Cider und Erfrischungsgetränken mit Alkohol. Vor allem die jüngeren Konsumenten (18 bis 30 Jahre) fühlen sich vom Premium-Segment angesprochen. Der härteste Kampf im Premium-Bereich findet im Einzelhandel statt.
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In Griechenland wurden 1995 insgesamt 3,62 Mio hl Bier getrunken, 6% weniger als 1994. Im Jahre 1993 hatte der Bierabsatz in Griechenland rd. 3,8 Mio hl betragen. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier wird für 1995 mit 33 l angegeben. Den Rückgang beim Bierkonsum führen Marktkenner auf den Abschwung im Fremdenverkehr zurück sowie auf die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes. 65% des Bieres werden in Griechenland außer Haus getrunken. Bei den Supermärkten scheint der Marktführer, die Athenian Brewery S.A., seine Position ausgebaut zu haben. So lag der Marktanteil der zugehörigen Marken (Amstel, Heineken usw.) im Oktober/November 1995 bei 87% gegenüber 84,3% im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dagegen nahmen die Boutaris-Marken (Henninger, Kaiser) von 11,8% auf 7,7% ab. 320 Mio DM. S.A..
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Biersorten in Deutschland -- Am 23. April 1996 feiert die deutsche Brauwirtschaft den Tag des deutschen Bieres. Aus diesem Anlaß veröffentlichte der Deutsche Brauer-Bund, Bonn, einen Überblick über die Marktanteile der einzelnen Biersorten. Vom geschätzten Gesamtbierausstoß 1995 in Höhe von 117,5 Millionen Hektoliter entfielen auf die einzelnen Biersorten etwa folgende Anteile: - Alkoholfreies Bier: 2,2 Prozent; - Alt: 3 Prozent; - Berliner Weisse: Verbreitung vorwiegend in und um Berlin; - Bock: 0,6 Prozent; - Export: 8 Prozent; - Kölsch: 2,3 Prozent, NRW ca. In NRW muß neben Pils (65 %) auch Alt (13%) und Kölsch (9%) verfügbar sein. Die Bayern stehen auf Helles (28%) und Weizen (19%). Pils kommt hier nur auf 28 Prozent..
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Lebensmittelhandel 1995 -- Der deutsche Lebensmittelhandel hat im Geschäftsjahr 1995 unter der Rezession und unter den sinkenden Realeinkommen gelitten. Alle konventionellen Vertriebstypen - vom Supermarkt bis zum Warenhaus - haben im vergangenen Jahr Federn lassen müssen. Gewachsen ist ausschließlich das Discount-Segment. Nur diesem und den zahlreicheren Aktivitäten der Branche (mit Nonfood-Fachmärkten und Dienstleistungen) verdankt die Branche das nominelle Wachstum von 334 Mrd DM um 2,2 Prozent auf 342 Mrd DM. Top 50 mit 98 Prozent Marktanteil: Die zehn größten Einzelhandelsunternehmen erreichen mit einem Jahresumsatz von 271 Mrd DM (Vorjahr: 262 Mrd DM) einen Anteil von 79,4 Prozent am Gesamtmarkt. Die restlichen 110 Marktteilnehmer teilen sich den Rest von 6 Mrd DM..
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Preu-Aid auf Münchner Brauertag erneuert . Verein Münchner Brauereien 125 Jahre alt -- Der Verein Münchner Brauereien e.V. führte in Fortsetzung der jahrhundertealten Tradition auch in diesem Jahr anläßlich des Münchner Stadtfestes am 15. Juni 1996 den Münchner Brauertag durch. Neben dem Ausschank von 28 hl Freibier, Schäfflertanz, Vorführung der Brauerei-Gespanne und Vorzeigen der jüngsten Bräuburschen galt es vor allem, den sogenannten Preu-Aid öffentlich abzulegen, also das Bekenntnis, Münchner Biere auch künftig ausschließlich nach dem Reinheitsgebot zu brauen. Der Vorsitzende des Vereins Münchner Brauereien, Dr. Peter Kreuzpaintner, nahm gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer Manfred Newrzella zunächst zum Münchner Brauertag Stellung. und 19. Aber auch St. Mal..